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Blasphemie-Vorwurf: Pakistanische Christen fliehen vor Mob
AFP

Ein Mob hat im pakistanischen Lahore Häuser von Christen in Brand gesetzt. Ein Muslim hatte einem Christen Blasphemie vorgeworfen. Der Beschuldigte ist in Haft, doch Tausende ziehen weiter plündernd durch die Siedlung. Die Bewohner flüchten aus Angst um ihr Leben. Pakistan: Christen fliehen vor Mob wegen Blasphemie-Vorwurf - SPIEGEL ONLINE

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Orthoklas 09.03.2013, 18:02
1. typisch

Ja, typisch. Leider. Es gibt sie, die netten, moderaten, offenen Muslime. Aber wenn Muslime andere Muslime in Stücke sprengen oder Christen enthaupten, wundert sich kein Mensch mehr.
Der Islam steckt schon längst in einem Zersetzungsprozess - wehe, wenn die unterdrückten und radikalisierten Muslime in Freiheit und wirtschaftlicher Sicherheit leben: sie werden zu hunderttausenden ihrer Religion den Rücken kehren.

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guntalk 09.03.2013, 18:26
2. Bildung, Bildung, Bildung

Ein erneuter Beweis dafür wie unheimlich wichtig Bildung ist.
Ich wage jetzt mal zu behaupten, dass ein Großteil derer, die dort marodierend durch die Straßen ziehen, keinen Zugang zu ausreichender Bildung hatten und haben (Islamschule gilt nicht). Wer sich von der Behauptung einer einzelnen Person dazu verleiten lässt solch ein Chaos anzurichten kann nur Analphabet sein und ist in den muslimischen Ländern leider ganz und garnicht allein.
http://www.omnia-verlag.de/oe_img/Kultur_Bildung/Analphabeten.jpg

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john_daniels 09.03.2013, 18:27
3. Mittelalterliche Kulturen....

....benötigen mittelalterliche Herrscher.
Es ist doch in allen islamischen Ländern gerade dasselbe.
Arabischer Frühling ? Eine Lachnummer linksträumerischer Medien !
- Wir sollten den Islam vielleicht einfach noch 100 Jahre sich selbst überlassen.
Außer das er (noch) Öl hat, hat er ja im Moment nichts bereicherndes zur Welt beizutragen.
Dann kann man die Sache ja nochmal neu bewerten.

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_busty 09.03.2013, 18:28
4. haha

und da spricht alle welt von einer friedensreligion, dass ich nicht lache..

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sponnerd 09.03.2013, 18:30
5. ...

Zitat von jenstw
Fast so als ob man in Bayern was gegen dioe Kirche gesagt hätte. ;-|
Ersetzen Sie die Worte Bayern durch Saudi Arabien und Kirche durch Islam. Danach posten Sie diesen Beitrag in einem Internetforum in Saudi Arabien. Danach werden Sie Gott (dem christlichen) auf Knien danken, dass Sie nicht dort wohnen!

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caecilia_metella 09.03.2013, 18:31
6. Das sieht aus,

als ob die aufgewiegelte Volksmenge Gott beschützen wollte.
Wenn er aber der einzige Gott überhaupt ist, wird die Last durch dieses Tun größer für den, der da kommen soll.
Am Ende wird er wohl auf so viel Ehre verzichten.

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Atheist_Crusader 09.03.2013, 18:45
7.

Zitat von guntalk
Ein erneuter Beweis dafür wie unheimlich wichtig Bildung ist. Ich wage jetzt mal zu behaupten, dass ein Großteil derer, die dort marodierend durch die Straßen ziehen, keinen Zugang zu ausreichender Bildung hatten und haben (Islamschule gilt nicht). Wer sich von der Behauptung einer einzelnen Person dazu verleiten lässt solch ein Chaos anzurichten kann nur Analphabet sein und ist in den muslimischen Ländern leider ganz und garnicht allein.
Das ist keine mangelnde Bildung, das ist eine bestimmte Geisteshaltung. Arrogant, die eigenen Ansichten über alles stellend, selbstgerecht, gewaltbereit, auf eigene Gedanken verzichtend und nur auf der Suche nach einem der einem sagt, was er zu tun hat.
Bildung hat da nicht viel zu tun. Was da in gebildeter Opposition war, wurde über die letzten Jahre ausgeschaltet. Mal mundtot gemacht, mal richtig tot.

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Ylex 09.03.2013, 18:46
8. Staatlich radikalisierter Islam

Die pakistanische Regierung bringt nicht die Kraft, das Blasphemiegesetz zu ändern, sehr wahrscheinlich fehlt aber auch der Wille dazu. Seit Bhuttos Hinrichtung im Jahr 1979 wird die Islamisierung in Pakistan mit Macht vorangetrieben, es wurden zehntausende von neuen Koranschulen eröffnet, und Staatspräsident Zia-ul-Haq ließ den Dieben wieder die Hände abhacken – auch nach seinem rätselhaften Tod durch Flugzeugabsturz im Jahr 1988 radikalierte sich Pakistan weiter, bis heute, mit den kaum begreiflichen Folgen, so wie sie im Artikel dargestellt werden. Pakistan scheint in einem ethnischen und politischen Chaos unterzugehen, vor allem jedoch in einem Armutschaos. Den 1,5 Prozent Christen, die sich um Lahore und Karatschi konzentrieren, kann man nur dringend raten, das Land zu verlassen, denn sie sind ihres Lebens nicht mehr sicher, und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Unten ein Zitat aus www.viertewelt.de, Autor unbekannt – es ist ganz aufschlussreich, auch der dazugehörige Video-Film, zu dem ich leider keinen Link gefunden habe:

„Blackbox Pakistan

Die Gründung des Staates Pakistan ist eine Posse aus dem Geist Europas. Ein britischer Kolonialbeamter zieht eine Linie auf einer Karte und erklärt sie zur Grenze zwischen Indien und Pakistan. Im selbstbewussten Gründungsakt Pakistans wird die Idee von einer neuen Humanität im Zeichen eines universalistischen Islam beschworen. Sie wird nach einem kurzen Frühling von den Zentrifugalkräften der verschiedenen ökonomischen, geopolitischen und lokalen Interessen in einem gesellschaftlichen Raum zwischen Feudalismus, Traditionalismus, Tribalismus , Kolonialismus und Moderne, zerschreddert. Pakistan hat nie existiert. Aber Pakistan existiert. Als beherrschter und unbeherrschbarer Raum im selben Moment. Als Schnittstelle in einer globalen Ökonomie und als Armenhaus. Als No-Go Area und politischer Raum hegemonialer und geopolitischer Interessen. Der anachronistische Raum Pakistan ist angefüllt mit disperaten Phänomenen, Ereignissen und Ökonomien, wir sollten ihn besser, als eine der Mutationen unserer gemeinsamen globalen Realität begreifen.“

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wizzbyte 09.03.2013, 18:48
9. Viel wirksamer

der bedrohten Familie sofort ein dauerhaftes Asylangebot machen und - falls angenommen - sofort alle unbeschuldigten Familienmitglieder ausfliegen, die Verhafteten (Rechtshilfe) später. Das würde erstens wirklich unserer Asylintetion entsprechen und zweitens die Bösen oft neidisch machen, dass sie diesen Vorteil ihren Gegnern nicht gönnen. Das wird so nicht immer, aber oft funktionieren

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