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Botswana-Reise: Elefantenjagd bringt thüringischem Spitzenbeamten Ärger

Im Kollegenkreis brüstete sich ein Spitzenbeamter des thüringischen Umweltministeriums mit seiner Elefantenjagd. Die Tötung des Dickhäuters in Botswana soll nach Informationen von SPIEGEL ONLINE sehr unfachmännisch abgelaufen sein. Jetzt gerät der Mann zunehmend unter Druck. Elefantenjagd in Botswana: Thüringischer Spitzenbeamter unter Druck - SPIEGEL ONLINE

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phraseonym 02.02.2014, 18:41
10. Wie kranke muss man nur sein....

Umweltministerium... der Mann ist eindeutig im falschen Ministerium. Noch kranker ist die Ironie der Situation, nämlich dass viele Länder auf das Geld angewiesen sind, das viele für den Rausch einer erbärmlichen Großwildjagd bereit sind auszugeben. Wer ein Tier nicht schonend, schnell und fachmännisch erlegen kann, hat an einer Jagdwaffe nichts verloren. Erst recht nicht, wenn das Tier einen sinnlosen Tod stirbt.

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schmidtchen 02.02.2014, 18:42
11. Schlechtes Gewissen?

Ich weiß, daß ich da ganz falsch liege.
Wenn ich so etwas lese, möchte ich kotzen.
Leider sind wir in Deutschland schon so weit gekommen.
Freiheit hin Freiheit her.
Wer hat der hat.
Ob das Ärzte sind in sehr guten Wohnlagen oder Beamte usw.
Mag sein,wer etwas leistet, dem soll es auch besser gehen.
Aber das Verhälltnis stimmt schon lange nicht mehr.
Moralisch denkt von diesen Leuten keiner mehr an Andere, die auch hart Arbeiten und gerade so über die Runden kommen.
Das ist der Untergang, wenn sich hier nichts ändert.

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wortgewalt87 02.02.2014, 18:45
12. Unverständlich

In Botswana mag sein Verhalten legal gewesen sein. Als Vertreter eines Landes, das Umweltschutz zum Staatsziel ausgerufen hat, ist sein Verhalten fragwürdig. In jedem Fall ist es illegitim.

Außerdem mangelt es dem Herren an Basisintelligenz oder er setzt mit aktuellem Tagesgeschehen nicht auseinander, sonst hätte er ja wohl was vom Schlamassel des spanischen Königs mitgekriegt.

Vielleicht gibt es in Thüringen irgendwo einen richtig unangenehmen Beamtenjob. Da wünsche ich den Herren hin.

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m.s.schneider 02.02.2014, 18:51
13. Scham

Erbärmlich und unwürdig ein Mensch, der sich mit der Tötung eines Tieres brüstet, das er nicht aus Not getötet hat. Und selbst das wären keine Gründe für Stolz. Er dürfte sich dann freuen, am Leben geblieben zu sein. Mehr nicht.

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alex_white 02.02.2014, 18:54
14. optional

Ein Mann, der meint, das Tierschutzgesetz gilt nicht, wenn er im Urlaub ist, hat in einem Ministerium nichts zu suchen. In einem Ministerium für Umwelt- und Naturschutz schon gar nicht.
Und ein Tier zu töten, um sich damit zu brüsten ist ganz einfach nur widerwärtig, Herr Wedekind! Abtreten.

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Smonti 02.02.2014, 19:01
15. Völlig unverständlich.

Ich würde zu gern wissen, wie Herr Wedekind die Sache erklärend legitmiert. Auf Basis dieses Artikels ist sein Handeln mehr als fragwürdig und degradiert die ganze Abteilung zur Lachnummer - Erhalt von biologischer Diversität ist offensichtlich kein Thema im Umweltamt.
Wer ein öffentliches Amt innehat, sollte für soviel Blödheit entlassen werden. Und womit? Mit Recht. Hoffentlich kommt da noch eine Stellugname...

Macht mich richtig wütend.

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rollp 02.02.2014, 19:08
16. wie sagte kurt tucholsky so schön :

er war jäger - und auch sonst von schlichtestem gemüte. ein geschütztes, sehr großes und wehrloses tier (für jäger ganz wichtig, trophäe) aus der nähe mit einer großkaliberbüchse umzunieten und dann auch noch damit zu protzen ist allerunterste schublade der primitivsten triebbefriedigung. fazit : der herr jäger gehört aus dem amt entfernt.

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hruprecht 02.02.2014, 19:08
17. Krankhafte Jagd nach Trophäen

Elefanten nur als Trophäe zu schießen halte ich für krankhaft. Diese Tiere sollten nicht gejagt werden solange sie nicht krank oder gefährlich sind. Das ein Beamter des Umweltministeriums sollte Greul vollbringt, sollte zu seiner Degradierung führen. Der Mann ist politisch nicht tragbar. Als Beamter des Landes Thüringen ist nicht jeder Ausflug über die Grenze Privatsache.

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_SethGecko_ 02.02.2014, 19:09
18.

Ich sehe da jetzt nicht das Problem, zumindest in Bezug auf seinen Beruf. Eine kleine Analogie: Mein Hausarzt predigt mir auch gesunde Ernährung, ist selber aber stark übergewichtig und raucht, das macht ihn in seinem Beruf aber nicht weniger qualifiziert. Die Jagd auf den Elefanten war nicht verboten und er war dort als Privatmann, insofern ist er in seiner Position als Beamter unantastbar. Es steht nirgendwo geschrieben, dass ein Spitzenbeamter im Umweltministerium nicht Großwild jagen darf. Auch weiß jeder Jäger, dass die Nachsuche immer mal länger dauern kann. Ich finde es zwar persönlich nicht gut, dass Elefanten gejagt werden, aber es gilt die jeweilige Gesetzgebung und nicht meine subjektive Meinung. Fertig.

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18112007 02.02.2014, 19:09
19. Arme Schweine

Trophäenjagd ist sicher ein Freizeitvergnügen, dass verständlicherweise nicht nur Anerkennung erntet.
Was ich aber nicht verstehe, wieso legale Elefantentäter behandelt werden, als wären sie Kinderschänder oder ähnliches. Dass aber genauso wertvolle und intelligente Tiere, nämlich ganz normale Schweine, zu Millionen gequält und getötet werden, interessiert niemanden.
Dabei darf trotzdem nicht außer Acht gelassen werden, dass die Großwildjagd in zivilisierten und kontrollierten Ländern wie Botswana, Namibia oder Tansania sogar dem Schutz großer Naturräume dient. Dadurch entsteht zusätzlicher wirtschaftlich nutzbarer Naturbedarf über die Nachfrage von Fototouristen hinaus.
Würde die Natur in Deutschland genauso geschützt wie in Botswana einschließlich der Elefantenjagd, dann müsste die Nationalparksfläche in Deutschland erst einmal um das zigfache gesteigert werden. Würde man die Gebiete dazu zählen die zwar unter Naturschutz stehen, wo aber die Jagd erlaubt ist, müsste auch in Deutschland mehr als das halbe Land geschützt sein.
Zitat von ericcc
ja auch richtig mutig und männlich einem wehrlosen Tier in den Kopf zu schiessen. Ist das ein bedauernswerter Typ. Ich kann nur hoffen, dass er dafür richtig bezahlen muss. Diese Schwachköpfe sterben einfach nicht aus.

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