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Briefappell: Union erhöht in Pädophilie-Affäre Druck auf grüne Spitze
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Die Unionsfrauen schalten sich in die Debatte um die Pädophilie-Vergangenheit der Grünen ein. Sie verlangen in einem Brief eine klare Position von Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt: "Als Mutter" dürfe sie zu den Verstrickungen von Jürgen Trittin "nicht schweigen." Pädophilie-Affäre: Union erhöht in Druck auf Spitze der Grünen - SPIEGEL ONLINE

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laurent1307 17.09.2013, 08:00
30.

Die Qualität der Heuchelei erreicht neue Rekorde.

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Heugabel 17.09.2013, 08:00
31. Windelweich und fast verlogen

Zitat von sysop
In einem gemeinsamen Brief, der der "Leipziger Volkszeitung" vorliegt, fordern mehrere Unionsfrauen die Co-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt auf, sich aktiv in die Aufklärung der "Pädophilie-Verstrickungen" von Jürgen Trittin einzuschalten. [/url]
Vorab: Ich mag ihn nicht, den Trittin. Und ich mag auch keine Päderasten. In der Brief-Geschichte jedoch wird die politische Kultur übel beschädigt. Mit dem unscharfen Begriff "verstrickt" wird alles oder nichts suggeriert, vor allem aber ein Nichts aus dem man alles machen könnte. Ekelpaket hin oder her, ob Trittin hier Kinderschändern die Bügel halten wollte, steht wohl außer Frage. So lange zurück liegen die frühen 80er nicht. Jeder, der diese Jahre in Erinnerung hat weiß, wie wenig Pädophilie ein Thema war - es gab sie nur in gewissen, massiv abgeschottetten Kreisen (Odenwald-Schule) oder als Verbrechen im Privaten und bei Kirchens. Insofern bedarf es wohl einiger Klärungen von Kontext und Absicht, bevor solche kühnen Briefe herumflattern. Überhaupt: Woher weiß man, was die Verfasserinnen antreibt. Vielleicht haben sie selbst Kinderschänder in ihrer Familie und möchten sich jetzt etwas Luft verschaffen, indem sie ihre politische Heimat zum Kampfstand für ihre privaten Dinge machen. Da möchte man gerne mehr wissen ...

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ampersurfer 17.09.2013, 08:04
32. Wo waren die Unionsfrauen 2011?

Stichwort: Christian von Boetticher

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ruecktritt-von-cdu-mann-boetticher-lolita-affaere-schockiert-cdu-a-780268.html

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f.bat 17.09.2013, 08:04
33. Jugendsünden?

Das waren wohl Jugendsünden und noch kein Rechtsbruch, so wie ihn Helmut Kohl begangen hat, als er zur Schwarzgeld Affäre nichts über die Spender ausgesagt hat.
Möchte nicht wissen was für nationalsozialistisches Gedankengut in den Köpfen der alten CDU/CSU Oberen herumgeistert. Trittin hatte wenigstens den Mut seine, wenn auch falschen, Gedanken zu formulieren.

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sponnner 17.09.2013, 08:13
34. Manchmal genügt eine Entschuldigung eben nicht,

z.B. wenn bei einer Doktorarbeit geschlampt wird. Zustimmung zu zerstörerischem Kindesmissbrauch sollte ebensowenig verjähren. Wer in vergleichsweise harmlosen Fällen von anderen Rücktritt fordert, sollte nicht mit einer Entschuldigung davonkommen, sondern selbst zurücktreten oder eben zurückgetreten werden. Das Wort hat der Wähler.

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kaynchill 17.09.2013, 08:14
35. schwer zu beurteilen

Um jemanden verurteilen zu können fehlen einem einfach die Informationen. Man ist so lange unschuldig bis einem die Schuld nachgewiesen wurde.
Wie oft haben schon ganze Fraktionen Sachen unterzeichnet von denen sie den Inhalt missverstanden haben oder gar nicht kannten?
Die Grünen stehen auf jeden Fall kurz vor dem Abgrund, sie werden von zu vielen Menschdn verachtet als dass diese Diskussion sachlich verläuft.

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rolf sternberger 17.09.2013, 08:14
36. CDU und Sexualmoral?

Zitat von sysop
Die Unionsfrauen schalten sich in die Debatte um die Pädophilie-Vergangenheit der Grünen ein. Sie verlangen in einem Brief eine klare Position von Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt: "Als Mutter" dürfe sie zu den Verstrickungen von Jürgen Trittin "nicht schweigen."
Die CDU unterstützt mit ihrem wahltaktischen Geschrei die Sache nicht. Natrlich kann es jeder verstehen, dass nun versucht wird zum finalen Schlage gegen die Grünen in diesem Wahlkampf anzusetzen.
Wem allerdings an der Sache gelegen ist, muss sich übder die Reaktion der CDU doch sehr wundern.
Es war nicht ganz unwesentlich die CDU, die dafür sorgte, dass wir in Deutschland bis weit in die 198er JAhre eine Sexualmoral aus dem 19. Jahrhundert hatten. Die Emanzipation aus dieser war hier weit über die Grünen hianus ein gesellschaftliches THema, dabei ist es auf Seiten der Grünen (wohl auch der FDP) zu bösen Verwerfungen gekommen. Wenn ich es richtig sehe, ist von den heute noch aktiven Polikterinnen keine mit dem Vorwurf sexueller Gewalt gegen Kinder konsfrontiert. Es geht um eine politische Agenda, und dabei um eine Agenda einer Opposition.
Die CDU hat noch 1997 - als regierende Partei - die Vergewaltigung in dewr Ehe nicht unter Strafe stellen wollen. Sie hat sich bis in die 1990er Jahre auch seh schwer damit getan, Gewalt in der Erziehung von Kindern zu ächten.
Wenn jetzt die JUngkonservativen aufschreien, ist es doch wohl vor allem als das zu verstehen was es ist, da muss lange angestauter Frust raus.
Zu einer Einschätzung gehört hier auch, dass die Grünen eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung haben veranlasst. Ist leider in Deutschland auch nicht alltäglich.

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fatherted98 17.09.2013, 08:25
37. Au weia...

...was für ein Wahlkampf für die Grünen...erst Veggie Day jetzt Pädo-Club....tja...da springen auch die treuesten Wähler von der Schippe...

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zynik 17.09.2013, 08:26
38.

Zitat von sysop
"Als Mutter" dürfe sie zu den Verstrickungen von Jürgen Trittin "nicht schweigen."
Dobrindt. Mißfelder. Die üblichen Verdächtigen wollen Kapital aus der Aufarbeitung schlagen und instrumentalisiern dieses Thema, dass auch beim Koalitionspartner noch nicht komplett aufgearbeitet wurde. Ekelhaft, aber wohl nicht anders zu erwarten.

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agendaman 17.09.2013, 08:27
39. Auch Väter sollten nicht schweigen!

Zu sexuellem Missbrauch sollte niemand schweigen, ob Frau oder Mann. Die Heuchelei der Unionsdamen ist allerdings unerträglich. Es wird das Thema derart verdreht, dass man meinen könnte, Jürgen Trittin habe selbst Missbrauch betrieben. Er hat jedoch, was sicher ein Fehler war vor 32 Jahren (!!!), lediglich einen selbstverständlich unhaltbaren Passus im damaligen Kommunalwahlprogramm mitzuverantworten. Zu diesem damaligen Fehler steht er auch. Liebe Unionsdamen, lasst bitte die Kirche im Dorf, sonst fällt Euch diese Heuchelei am Ende noch auf die Füße. Gestern bei Plasberg hat sich Trittin eindeutig dazu erklärt. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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