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Brüderle-Debatte: Stopp!
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Hat die FDP ein Problem? Von deren designiertem Spitzenkandidaten Rainer Brüderle heißt es, er habe eine "Stern"-Journalistin bedrängt. Die schlechte Nachricht: Es ist alles noch viel schlimmer. Alltäglicher Sexismus ist nämlich unser aller Problem. Reden wir darüber. Die Brüderle-Debatte und der alltägliche Sexismus - SPIEGEL ONLINE

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schlemann 25.01.2013, 08:17
530. eben...

warum muß man als frau immer und überall herausgeputzt herumlaufen. das zieht doch blicke von männern automatisch an! also her mit der burka im büro! eure probleme möchte ich haben! mir als handwerker kann das nicht passieren. solchen "dreckspatzen" fasst niemand an den po.

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KuGen 25.01.2013, 08:21
531. Wenn ein Man eine Frau anmacht...

....und sie mag es .... wunderbar !
Wenn sie es nicht mag...... dann ist es Sexismus.
Das würde beseuten, dass Frauen die Interpretationshoheit haben...... und das ist grotesk.

Selbstredend kann eine Frau jederzeit Stopp sagen und dies muss ernst genommen werden. Das ist aber auch alles.

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serendipity_hh 25.01.2013, 08:21
532. wer hier gegen Frauen wettert hat nichts verstanden...

.
Wieso war mir bei der Überschrift schon klar, dass unter dem Artikel fast ausschließlich frustrierte, in ihrem Stolz gekränkte Männer Stellung nehmen und dabei den Grund der Sache nicht verstanden haben??
Im vergangenen Jahrundert WAR tatsächlich alles viel schlimmer, das sollte ein halbwegs aufgeklärter Mensch mittlerweile mitbekommen haben - und gerade als "Firmenchef" mit Personalverantwortung sollte man mit seinen Kommentaren vorsichtig sein!

Hier geht es nicht nur darum, dass Frauen durch Diskriminierung in Ihrer Tätigkeit eingeschränkt werden, sondern um die Tatsache, dass sexuelle Diskriminierung immer noch die Berufswelt beschäftigt! Und das sicherlich auf beiden Seiten. Die Redakteurin ist nun aber eine Frau uns schildert es aus Sicht der Frauen. Na und? Deshalb müssen nicht alle Männer gleich ihr Potenzgehabe einsetzen und um die Männerrechte kämpfen!

Es ght um einen Dialog, darum dass beide Seiten gesehen werden - auf erwachsene Weise!! Also kommt wieder runter und schaltet euer Gehirn ein, dann bringt die ganze Debatte auch was!

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Ylex 25.01.2013, 08:22
533. Etwas merkwürdig

Zitat: „Bei allen politisch-gesellschaftlichen Debatten, die in Deutschland über Frauen geführt wurden - ob Gleichberechtigung, Abtreibung, Herdprämie, Frauenquote - eine fehlte bisher: die große Debatte um alltäglichen Sexismus.
Beginnen wir sie endlich.“
Warum auch nicht – wenn die Debatte auch kontrovers geführt werden darf und nicht von der Redaktion auf ein gewünschtes Ergebnis festgelegt wird. Kontrovers bedeutet für mich keinesfalls, dass sich die Männer mit plumpen Vorurteilen und frauenfeindlichen Klischees austoben dürfen. Ich meine allerdings, dass Sexismus klar definiert werden muss, die Betonung liegt hier auf „klar“ – diese Definition muss vor einer Lebenswirklichkeit Bestand haben, in der sich beide Geschlechter unbefangen begegnen können, auch wenn es um Sexualität geht. Es ist wahrlich keine besondere Erkenntnis, dass es Frauen und Männern sehr häufig darum geht, eine sexuelle Beziehung aufzunehmen, das entspricht der menschlichen Natur.

Frau Dreyer teilt mit, dass sie bei SPON Chefin vom Dienst ist, was mich ein bisschen neugierig gemacht hat – nach einigen Klicks im Internet kommt mir ihr Aufruf gegen den männlichen Sexismus nun etwas merkwürdig vor, wenn man auf Artikel zurückblickt, die sie in ihrer Zeit bei der Bild-Zeitung schrieb, Beispiele:
- „Jetzt redet Michelle Hunziker über ihren Ehekrieg: Eros lügt und will mich fertigmachen!“
- „Nackt-Eva triumphiert in der Lippenschlacht“
- "Zieht die Busen-Millionärin blank wie Herzlos-Luder Sandra?"
- „Arme Jutta Speidel! / Warum fällt sie immer auf die falschen Männer rein?“
- „Fleißig büffelt Naddel für den Idioten-Test“
Zumindest beteiligt war Frau Dreyer auch an einer Kampagne der Bild-Zeitung gegen die Schauspielerin Sibel Kekilli, in der von dem Blatt herausgestellt wurde, dass Frau Kekilli früher bei Pornofilmen mitspielte. Am 2. Dezember 2004 rügte der Deutsche Presserat die Kampagne gegen Sibel Kekilli.

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pennpatrik 25.01.2013, 08:23
534. Sie könnten ja beginnen ...

... uns entsetzliche Männer einfach in Ruhe zu lassen.
Wer braucht Kampfemanzen, die, vielleicht auch auf Grund ihrer sexuellen Ausrichtung, ein krankes Männerbild hsben.
Ihrer Kollegin sollte man verklickern was eine Bar ist und welche Art von Gesprächen normalerweise an einer Bar geführt werden.

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stefan_exil 25.01.2013, 08:26
535. Kein Sexismus bei Frauen?

Ich (männlich) bin von meiner Chefin über fast zwei Jahre mit anzüglichen Bemerkungen und permanten Anfassen belästigt worden. - degoutanterweise begann das als ich mitten in einer Scheidung steckte. Ich musste dreimal zum Betriebsrat gehen, weil der BR mich nicht ernst genommen hat. Danach besserte sich die Situation etwas. Nach einem viertel Jahr ging es wieder los. Neu war dann, dass sie öffentlich meine Leistungen für sich reklamierte und zwar so sehr, dass es selbst ihrem Chef peinlich war.
Das Ende vom Lied war, dass ich die Abteilung wechseln musste.

Einem Mann wäre mit so einem Verhalten fristlos gekündigt worden...

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aubrac 25.01.2013, 08:29
536.

Zitat von BabelHuber
Habe ich das richtig verstanden? - Brüderle stand vor einem Jahr um Mitternacht angetrunken an einer Bar - Diese Journalistin wollte dann ein 'professionelles Gespräch' führen - Brüderle .....
Sie sagen es. Selbstverständlich ist das eine Schmutzkampagne vom Stern. Da hat man mal bei den Journalisten rumgefragt, ob sie etwas Negatives parat haben über Brüderle. Diese Chance zur Profilierung wollte sich die Journalistin nicht entgehen lassen. Zum Glück fiel ihr dann die alte Episode ein, als sie einst zu später Stunde mit einem angetrunkenen Brüderle an der Bar stand und frisierte das Ganze ein bisschen.
Wie kann ich denn nachts mit einem betrunkenen Menschen ein professionelles Interview führen wollen? Komplett absurd.
Außerdem geht mir dieses rumjammernde Opfernummer wirklich gegen den Strich. Als Journalistin ist man einem Politiker gegenüber doch eindeutig in der Machtposition. Das arme verängstigte Hascherl war aber so eingeschüchtert von der harmlosen Bemerkung und einem angeblichen 'Blick', dass sie glatt zum Psychologen musste?
Also wer derart wenig Kampfgeist und Rückrat hat, sollte vielleicht nicht eine Karriere anstreben, die einen in Kontakt mit Männern bringt. In meinem beruflichen Umfeld kenne ich derart schwache Weibchen nicht. In der Regel fürchten sich die Kollegen eher ein bisschen vor den Kolleginnen, denn sie wissen: Ein Fehler und die Rache wird furchtbar sein. Und: Kommt ein neuer, gutaussehender Kollege mit Waschbrettbauch, am besten jung und noch verunsichert, ist die Jagd eröffnet. Die Kolleginnen wollen ihn eindeutig erlegen. So mancher ist wirklich verängstigt. Und er kann nicht mal zur 'Frauenbeauftragten' rennen und sich ausheulen.

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bullermännchen 25.01.2013, 08:29
537. Du kannst das gut tragen....

Das ist ein Satz den sich in Verbindung mit einem Dirndel tagtäglich Frauen sagen. Und immer bezieht er sich auf die entsprechende Fülle durch eine schöne, passende oder wohlgeformte Brust. Wenn ich mit der Lederhose auf dem Oktoberfest herumlaufe sollte man(n) die Kommentare der Frauen hören.
Wenn Brüderle das gesagt hat, dann sollte die Journalistin dies als Kompliment auffassen und nichts sonst. Ja und warum präsentiert man denn seinen Busen in einem Dirndl wenn es verboten ist drauf zu schauen. Diese Prüderie und Doppelmoral nur um den eigenen Vorteil ist ekelhaft und albern. Ich würdemich freuen über 4,99% für die FDP bei den kommenden Wahlen aber deshalb werde ich nicht albern. Mein Tip: Es gibt andere Trachten bis hin zur Burka.

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armin_steiner 25.01.2013, 08:30
538. So ein Quatsch

Als ob es nicht wichtigere Themen gäbe, diskutieren wir über so unsägliche Dinge wie Frauenquoten in Aufsichtsräten. Anscheinend ist das Geschlecht doch zu schwach, das einfach über eine gute eigene Leistung zu schaffen. Das wird immer mehr zu einer Diktatur der empörten Emanzen, die jede Freude in der Gesellschaft töten. Zum Glück gibt es noch genug souveräne Frauen, die es auch so können. Und bei Frau Merkel sieht man doch ganz klar, das vielen Frauen einfach genetisch gesehen die in einem solchen Amt notwendige Führungsstärke fehlt, nichts hat sie umgesetzt!

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Satisfier 25.01.2013, 08:31
539. Journaille ist auch sexistisch

Denkt doch mal an den Artikel und die Bilder zu Merkel mit ihrem üppigem Ausschnitt. Mit freuden ist die Presse darüber hergefallen. Sagt mann einer Frau etwas nettes über ihr Aussehen oder gar ihren Busen kann die Frau immer locker entscheiden, dass dies jetzt eine üble Anmache und sexistisch war oder sie fühlt sich geschmeichelt und will mehr. Wie einfach das doch ist!!!

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