Forum: Blogs
Bürgerkrieg in Mali: Islamisten zerstören Weltkulturerbe in Timbuktu
AFP

Bewaffnete Islamisten haben in Timbuktu die Macht übernommen und die einheimischen Tuareg-Rebellen aus der Stadt im Norden Malis vertrieben. Jetzt beginnen die Besatzer, Mausoleen und Friedhöfe zu zerstören. Sie verwüsteten auch das Grab eines Heiligen, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Timbuktu: Islamisten zerstören Weltkulturerbe - SPIEGEL ONLINE

Seite 53 von 53
j.f. Sebastian 13.07.2012, 08:49
520. Falsch!

Zitat von marcshit
Geschichtlich ist der islamische Antizionismus eine Sache der Neuzeit, ganz im Gegensatz zum Christentum. Es ging um die falsche Aussage, das Christentum hätte, im Gegensatz zum Islam, über Jahrhunderte friedlich mit dem Judentum koexistiert. Was im Koran steht ist eine Sache, in der Praxis jedoch hat der Islam sich dem Judentum gegenüber weitgehend tolerant verhalten. Ich würde sogar soweit gehen, dass der heutige islamische Antizionismus seine Wurzel eher bei solch unislamischen Persönlichkeiten wie Gamal Abdel Nasser hat. Im Rahmen des prokommunistischen, aufkeimenden Panarabismus wurden die Juden/Israel zum Feind der arabischen Welt deklariert, allerdings nicht aus religösen Gründen. Nasser wiederum selbst wurde von religösen Gruppen wie der Muslimbruderschaft stark angefeindet. Erst in den 60er und 70er Jahren, als eigentlich säkulare Gestalten wie Jassir Arafat religöse Gruppen auf ihre Seite zogen, fing der breite, religös motivierte, Antizionismus erst an.
Das ist Quatsch. Schon in den bezeugten Überlieferungen über die Reden Mohammeds (Hadithe) befinden sich klare Aussagen:

Hadithe al Bukhari, Buch 52, Seite 177:

"Der Prophet(s.a.s.) sagte, daß die Stunde nicht kommen wird, bis die Muslime die Juden bekämpfen und töten; bis der Jude sich hinter einem Stein oder Baum versteckt und der Stein und der Baum sagen wird: Oh, du Muslim, oh, du Diener Allahs, hier ist ein Jude, komm und töte ihn! Bis auf Gargat dieser ist von den Bäumen der Juden. Es ist heute bekannt, dass die Juden diese Sorte von Baum pflanzen und pflegen."

Der Hass ist bereits 1400 Jahre alt und der Grund, warum er bis heute mit derartiger Vehemenz in den Köpfen ist, ist dass er religiös legitimiert ist.
Der Palästinakonflikt ist lediglich ein Multiplikator und eine Kanalisierung dieses sehr alten Hassebildes.

Beitrag melden
Seite 53 von 53
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!