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Bundestagswahl: Die Macht der Migranten
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Türken wählen SPD und Russen CDU - auf diese Faustregel konnten sich Politiker lange verlassen. Doch die alten Muster lösen sich auf. Wer künftig Wahlen gewinnen will, muss um die Stimmen von Migranten kämpfen. Parteien kämpften um die Stimmen der Migranten - SPIEGEL ONLINE

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ratxi 09.08.2013, 06:46
1. Meistens jedoch...

Zitat von sysop
Türken wählen SPD und Russen CDU - auf diese Faustregel konnten sich Politiker lange verlassen. Doch die alten Muster lösen sich auf. Wer künftig Wahlen gewinnen will, muss um die Stimmen von Migranten kämpfen.
Tja, manchmal merken auch die Parteien, dass der Zeitgeist an ihnen vorbeigerauscht ist.
Meistens jedoch eher zu spät.

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Blutkampf 09.08.2013, 06:48
2. bin migrant und wähle die spd

Ich werde weiterhin SPD wählen. Ein sehr klugen Satz hatte mal mein Mathe Professor gesagt, hängt übrigens mit der chinesischen Mentalität zusammen. "Es ist nicht Dumm Fehler zu begehen (wie z.Beispiel die Spd mit Agenda 2010, Hartz 4 etc.), jedoch ist es Klug die Fehler schnellst möglich zu korrigieren" (was die Merkel Regierung mit ihr nichts tun und alles auf die Spd/Grüne zu schieben nicht gemacht hat).

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Eckhard 09.08.2013, 07:31
3. Die CDU macht sicherlich keine pro-russische oder Pro-Russland-Politik

Es ist nur so, dass die Aussiedler aus Russland die deutschen Linken nicht mögen und deshalb CDU wählen. Grüne und SPD biedern sich extrem an Türken usw. an. Besonders in Berlin. In Kreuzberg gibt es kaum andere Kandidaten, obwohl die Mehrheit entgegen der Medienberichterstattung Deutsche sind.

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SilverTi 09.08.2013, 08:02
4. 5 Jahre??

Zitat: "Doch bei der nächsten Bundestagswahl in fünf Jahren (...)" Zitatende.

Will nicht mosern, aber die nächste Wahl findet bereits in 4 Jahren statt...

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FocusTurnier 09.08.2013, 08:08
5.

Dieser Satz sagt mehr über die SPD aus als es alle Wahlplakate zusammen könnten. DIE FRAU ist die Zielgruppe der SPD. Und dann noch mit Migrationshintergrund. Aber daß passt zur Partei der Männer-Überwinder.
Ich bin heute früh an einem SPD-Wahlplakat vorbeigefahren: Eine Mutter mit Kind im Kinderwagen sthet neben einer Kita und freut sich über einen Kita-Platz. Der Vater in der Familie? Den gibts bei der SPD nicht.
Die männer- und vaterlose Gesellschaft. SPD.

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Herr Hold 09.08.2013, 08:10
6. 2018

Wer weiß ob es da überhaupt noch eine Bundestagswahl gibt. Vielleicht wählen wir ja da den Europatag.

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Notion 09.08.2013, 08:23
7. Sehr klischeehaft...

...empfinde ich diesen Artikel und möchte einfach mal zu bedenken geben, dass die stabilste Konstanze immer noch die des Einkommens ist. Die Hälfte der Bevölkerung die über 1.780 € brutto monatlich verdient, tendiert stärker zu CDU und Grünen, die andere Hälfte, die ein Einkommen von unter 1.780 € brutto hat, tendiert stark zur SPD. Das ist unabhängig von der Herkunft oder um es halt in dieser merkwürdigen Begrifflichkeit zu sagen: Solange Migranten tatsächlich eher im unteren Lohnbereich arbeiten, werden sie SPD wählen, sobald sie auch tatsächlich ökonomisch Aufstiegschancen bekommen, ändert sich das Wahlverhalten. Also kein Unterschied woher man kommt. Die Menschen sind halt doch gleicher als man immer gern so tut.

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natonothanks 09.08.2013, 09:01
8. Aussiedler Wählerpotiential

Es war überhaupt erst der Grund für den massenhafte Einwanderung aus Russland in den achtziger und neunziger Jahren, das sie der CDU ein grosses, neues Wählerpotiential bescherten.

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amrod 09.08.2013, 09:38
9.

Zitat von Blutkampf
Ich werde weiterhin SPD wählen. Ein sehr klugen Satz hatte mal mein Mathe Professor gesagt, hängt übrigens mit der chinesischen Mentalität zusammen. "Es ist nicht Dumm Fehler zu begehen (wie z.Beispiel die Spd mit Agenda 2010, Hartz 4 etc.), jedoch ist es Klug die Fehler schnellst möglich zu korrigieren" (was die Merkel Regierung mit ihr nichts tun und alles auf die Spd/Grüne zu schieben nicht gemacht hat).
Stimmt. Man hat in Deutschland die Wahl zwischen einer Regierung (Schwarz-gelb) die praktisch nichts tut - ich kann mich jedenfalls an keine relevante Reform (ala Rente, Gesundheit, Steuern, ...) unter Merkel erinnern.
Und andererseits einer Regierung (Rot-Grün) die sehr viel getan hat / tun will. Nur leider mehrheitlich das Falsche...

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