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Burschenschafter Kai Ming Au: "Wir haben den Kampf verloren"
dapd

Um den chinesischstämmigen Burschenschafter Kai Ming Au entbrannte einst der Streit um einen "Ariernachweis" in der Deutschen Burschenschaft. Jetzt hat sein Bund, die Hansea Mannheim, den Dachverband verlassen. Im Interview erklärt der Student, wie mühsam der Streit mit den Rechtsextremen war. Kai Ming Au spricht über den Austritt aus der Deutschen Burschenschaft - SPIEGEL ONLINE

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paulhaupt 27.12.2012, 15:57
10. Grübel ...

Zitat von moev
Denke wegen Networking. Viele Freunde in dieser Zeit in diesen Kreisen gemacht heißt immer noch später an viele lukrative Jobs zu kommen
... ist das heute echt noch so wichtig?

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grauwolf1949 27.12.2012, 16:05
11. Wirklivh ?

Zitat von Stauss
Es waren demokratische und liberale Grundlage, die sie zu einem Mitbegründer der deutschen Demokratiebewegung 1848 werden liess. Jetzt sind das auch nur noch rechte Schreihälse und Bierdimpl.
Ich halte Ihre Verallgemeinerung für übertrieben. Es mag durchaus rechte Tendenzen geben, aber schlagende Verbindungen fordern von ihren Mitgliedern Disziplin (selbst beim Biertrinken) und bei der Mensur auch Mut und Standhaftigkeit. (Einfache Blessuren werden meines Wissens ohne Betäubung genäht. Oder bin ich da einer Münchhausiade aufgesessen ? Wenn gelegentlich mal einer zur Strafe ein Bier mehr trinken muß, dann ist das kein Beweis für Bierdimpl.

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Zurbal 27.12.2012, 16:17
12. das ist rassistisch

Zitat von paulhaupt
Was sich mir nicht so richtig erschließt ist, warum ein Mensch mit asiatischen Wurzeln überhaupt den Wunsch hat in so einem merkwürdigen Verein Mitglied zu sein. Wie diese Leute ticken war doch eigentlich nie ein so großes Geheimnis.
Was sich mir nicht erschließt ist, warum ein Deutscher mit asiatischen Wurzeln nicht genauso super toll oder genauso beknackt sein kann, wie ein Deutscher mit bayrischen, nordischen, sächsischen, polnischen oder sonstwelchen Wurzeln. Diese Frage nach den Wurzel ist dümmer und sinnloser als es jede Burschenschaft sein kann, sie ist schlichtweg rassistisch. Und außerdem, wie ticken diese Leute denn? Jedenfalls nicht rassistisch, wie das Beispiel von Herrn Au zu zeigen scheint.

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heiko1977 27.12.2012, 16:24
13.

Zitat von Stauss
Es waren demokratische und liberale Grundlage, die sie zu einem Mitbegründer der deutschen Demokratiebewegung 1848 werden liess. Jetzt sind das auch nur noch rechte Schreihälse und Bierdimpl.
Bereits damals waren die Burschenschaften durchtränkt mit Antisemitismus. Denken Sie bitte an die Bücherverbrennung der Burschanschaften auf der Wartburg 1817. Die Burschenschaften sind nicht die Keimzelle der deutschen Demokratie, dies sind die Arbeitervereine und die Sozialdemokratie.

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sir.viver 27.12.2012, 16:24
14. Urzecke

Zitat von tweet4fun
... es hat sich für Einige leider nichts verändert. Man könnte es als Sturm im Wasserglas betrachten, wenn es nicht so dermaßen dumm wäre. Als Erinnerung:
Oje, gerade der Tucholsky. Gerade Arbeiter- und Turnvereine waren doch sein "Klientel". Und Parteien? Sind die etwa was Besseres?

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ray4912 27.12.2012, 16:29
15.

Zitat von grauwolf1949
Die Mitgliedschaft un einer Verbindung bringt durchaus Vorteile. Da die "Alten Herren" ihre Verbindung mit Rat und Tat (Geld) unterstützen kann ein Mitglied sowohl bei der Suche nach Unterkunft bis hin zum Zugang auf Praktikaplätze Unterstützung finden. Auch nach Studienabschluß bleibt das Netzwerk und damit die Möglichkeit gegenseitiger Hilfe erhalten. Als Außenstehender könnte man leicht an einen Filz denken, aber das ist nicht der eigentliche Zweck der Verbindung.
Es ist halt ein ganz spezieller Filz, nicht der von Mc Kinsey, eher der der Unbelehrbaren und der stirbt nie aus!

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paulhaupt 27.12.2012, 16:29
16. Yap ...

Zitat von grauwolf1949
Ich halte Ihre Verallgemeinerung für übertrieben. Es mag durchaus rechte Tendenzen geben, aber schlagende Verbindungen fordern von ihren Mitgliedern Disziplin (selbst beim Biertrinken) und bei der Mensur auch Mut und Standhaftigkeit. (Einfache Blessuren werden meines Wissens ohne Betäubung genäht. Oder bin ich da einer Münchhausiade aufgesessen ? Wenn gelegentlich mal einer zur Strafe ein Bier mehr trinken muß, dann ist das kein Beweis für Bierdimpl.
... Disziplin beim Biertrinken ist wichtig.

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sir.viver 27.12.2012, 16:32
17. ich bin so frei...

Zitat von frubi
Allein schon die Sache mit dem Ariernachweis sagt doch alles über die braunen Strukturen in den Burschenschaften aus. Ich verstehe sowieso nicht, wieso man heute noch außerhalb von Sportvereinen ein solch ekliges Gruppengefühl für sein eigenes Selbstbewusstsein benötigt.
Es ist nicht die Schuld der Burschenschaften, dass Sie das nicht verstehen.
Aber fuer das Selbstbewustsein braucht das kein Burschenschaftler.

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winterfichte 27.12.2012, 16:38
18. burschenschaften

eine tolle sache, die von rechten tölpeln zerstört wird. als traditionsbelebung eine grandiose sache... netzwerke, männerfreundschaften, hilfe untereinander und auch mal einige biere. alles was jungen männern spass macht und doch mit anstand, hierachie und regeln. deshalb werden viele dieser mitglieder späer auch groß rauskommen. # in der gruppe und mit gemeinsamer überzeugung und stütze widersteht diese kultur dem genderwahn und quotenmist. ach männer können erfolgreich sein, wenn deren neigungen berücksichtigt werden.

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-bix- 27.12.2012, 16:46
19. optional

Leider unterscheidet SPON mal wieder nicht zwischen konservativ, national, rechts und rechtsextrem.
Alles rechts von der linken Mitte ist rechtsexterem nach Eurer Meinung, oder?
Komisch, links klappt diese Splittung.

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