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Chilenische Studentinführerin: Lehr' uns revoltieren, Comandante Camila

Sie ist eine knallharte Kommunistin und beliebter als der Präsident: Camila Vallejo, 23, gibt der chilenischen Studentenbewegung ein Gesicht -*jetzt tourt sie durch Deutschland. Ihre Eloquenz und ihre Attraktivität helfen ihr, Protest zu entfachen. Chilenische Studentenführerin: Lehr uns revoltieren, Comandante Camila! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL

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KT712 30.01.2012, 17:11
1. So und so

Zitat von sysop
Sie ist eine knallharte Kommunistin und beliebter als der Präsident: Camila Vallejo, 23, gibt der chilenischen Studentenbewegung ein Gesicht -*jetzt tourt sie durch Deutschland. Ihre Eloquenz und ihre Attraktivität helfen ihr, Protest zu entfachen.
Es gibt Leute, die sehen einfach grottenschlecht aus, haben aber tolle Ideen und Vorstellungen und es gibt Leute, da ist es genau umgekehrt. Frau Vallejo gehört zu letzteren.

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Andreas Rolfes 30.01.2012, 17:16
2. Toll!

Zitat von sysop
Sie ist eine knallharte Kommunistin und beliebter als der Präsident: Camila Vallejo, 23, gibt der chilenischen Studentenbewegung ein Gesicht -*jetzt tourt sie durch Deutschland. Ihre Eloquenz und ihre Attraktivität helfen ihr, Protest zu entfachen.
Toller Propaganda-Artikel. Juhu, die Kommis sind wieder da. Und wie immer so hübsch. Wann lernen sich die chilenische Studenten"FÜHRER"in und Sarah Luxemburg-Wagenknecht endlich kennen?

Und wann können wir endlich aus Chile ein Riesen-Gulag für Mitglieder der deutschen PDSED-Linkspartei machen???

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Medienbeobachter 30.01.2012, 17:29
3. Wow, ein Bericht über eine Interessenvertreterin des "kleinen Mannes".

Aber ein richtiges Interview mit der Aufforderung einer Wirklichkeitsbeschreibung aus ihrer Sicht werden wir natürlich niemals zu Gesicht bekommen.

Das wäre ja schließlich Futter zum Nachdenken für das Volk und keine bloße Unterhaltung, Zwecks Ruhigstellung der Masse.

Und Nachdenken stört, denn unser Land liebt Nachbeter von überholten "Weisheiten" und keine Vordenker von einer gerechten Welt.

Und so wird weiter nie Geld für die Bildung der Bürger da sein, bei gleichzeitigen ewigen Vermögenszuwächen der Begüterten.

Es lebe die Heuchelei.

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-ophelia- 30.01.2012, 17:39
4.

Zitat von KT712
Es gibt Leute, die sehen einfach grottenschlecht aus, haben aber tolle Ideen und Vorstellungen und es gibt Leute, da ist es genau umgekehrt. Frau Vallejo gehört zu letzteren.
Wurden Ihre Ideen niemals gewürdigt? Das liegt sicher nicht an Ihrem Äußeren!

Ich finde es schön zu sehen, dass es immer noch Menschen gibt die für ihre Ideologie revoltieren. Schön zu sehen, dass es wieder eine Studentenbewegung gibt.

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Medienbeobachter 30.01.2012, 17:42
5. Der Dumme hat immer eine Meinung, statt fundiertes Wissen

Zitat von KT712
Es gibt Leute, die sehen einfach grottenschlecht aus, haben aber tolle Ideen und Vorstellungen und es gibt Leute, da ist es genau umgekehrt. Frau Vallejo gehört zu letzteren.
Können sie diese ihre bloße Aussage auch mit Fakten belegen?

Welche Menschen haben denn gute Ideen?

Sie meinen doch bitte nicht mit guten Ideen die Deregulierung des Arbeitsmarktes mit Hungerlöhnen, unsicheren Arbeitsverhältnissen und garantierten Armutsrenten?

Oder gar die Deregulierung der Finanzindustrie mit vokswirtschaftlichen Schäden in die Tausende von Milliarden Euro?

Von solche "klugen" Menschen haben wir langsam genug.

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t.o`malley 30.01.2012, 17:42
6. Werbung

Zitat von sysop
Sie ist eine knallharte Kommunistin und beliebter als der Präsident: Camila Vallejo, 23, gibt der chilenischen Studentenbewegung ein Gesicht -*jetzt tourt sie durch Deutschland. Ihre Eloquenz und ihre Attraktivität helfen ihr, Protest zu entfachen.
Beim Anblick solcher Werbeartikel für den Kommunismus hat man nicht mehr den Eindruck, auf der Website eines großen Nachrichtenmagazines zu sein.
Da trällert jemand den Klassenkampf daher, lächelt nett in die Kameras (wobei sich bei der Beurteilung von Äußerlichkeiten bekanntlich die Geister scheiden) und schon kann so mancher Redakteur seine Weltanschauung nicht mehr verheimlichen.
Sehr unansehnlich sowas.

In Deutschland funktioniert die chilenische Masche deshalb nicht, weil die allermeisten Menschen hier wesentlich aufgeklärter sind, einen ungetrübten Blick für die Situation haben und zudem nur bis 1989 zurückblicken müssen, um zu sehen, wohin Sozialismus/Kommunismus führen.
Freilich, auch das aktuelle System weist durchaus verbesserungswürdige Stellen auf - der Kommunismus hingegen kennt nur eine Richtung: den Abgrund.
Der Haken bei all diesen Robin-Hood-Spinnereien ist, daß sich die Leistungsträger, Unternehmer, guten und erfolgreichen Köpfe nur bis zu einem gewissen Punkt das Geld aus der Tasche ziehen lassen. Wenn der Punkt erreicht ist, ab welchem sich die ausufernden Zahlungen für "die Gemeinschaft" als schädlich und überteuert für das Individuum erweisen haben, streicht dieses die Flagge und fängt woanders neu an. Das war übrigens der Grund für die Selbst-Einmauerung der DDR, der schlicht die brauchbaren Leute abgehauen sind.
Der Kommunismus war von Anfang an eine ideologische Nullnummer, die keinerlei Bezug zur Realität hatte und hat.

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Ostwestfale 30.01.2012, 17:51
7. Wo sind die Ironiie-Smylies?

Zitat von Andreas Rolfes
Toller Propaganda-Artikel. Juhu, die Kommis sind wieder da. Und wie immer so hübsch. Wann lernen sich die chilenische Studenten"FÜHRER"in und Sarah Luxemburg-Wagenknecht endlich kennen? Und wann können wir endlich aus Chile ein Riesen-Gulag für Mitglieder der deutschen PDSED-Linkspartei machen???
Ich weiß jetzt nicht, ob das ironisch oder polemisch ist, was Sie da schreiben.Für sie hoffe ich, dass Sie es ironisch meinen.Falls nicht ist ihr Posting mal wieder ein Beispiel dafür, dass Leute wie Alexander Dobrindt die wahren Verfassungsfeinde dieser Republik sind...

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Spiegelkritikus 30.01.2012, 17:57
8. Mutige Frau

Zitat von sysop
Sie ist eine knallharte Kommunistin und beliebter als der Präsident: Camila Vallejo, 23, gibt der chilenischen Studentenbewegung ein Gesicht -*jetzt tourt sie durch Deutschland. Ihre Eloquenz und ihre Attraktivität helfen ihr, Protest zu entfachen.
Diese offenbar kluge und mutige junge Frau verdient Respekt, wenn sie gegen Ungerechtigkeit und die "neoliberale Diktatur" in ihrem Heimatland kämpft. Da die Deutschen ebenfalls in einem neoliberalen System leben, macht es durchaus Sinn, wenn sie nach Deutschland kommt.

Interessant ist der Umstand, dass es auch Länder gibt, wo sich die Massen für einen demokratischen Sozialismus begeistern. Der typische deutsche Michel macht ja fast in die Hose vor Angst, wenn er nur das Wort Sozialismus hört. Das hält ihn freilich nicht davon ab, permanent über die Auswüchse des Kapitalismus zu schimpfen.
Wählen tut er dann aber meist doch wieder dessen politische Protagonisten, weil die Obrigkeit das schliesslich erwartet! Und auffallen will man natürlich keinesfalls - lieber sich ducken und anpassen!

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forza__nulldrei 30.01.2012, 18:04
9. Ruhig, nicht so schnell nervös werden...

Zitat von t.o`malley
Beim Anblick solcher Werbeartikel für den Kommunismus hat man nicht mehr den Eindruck, auf der Website eines großen Nachrichtenmagazines zu sein. Da trällert jemand den Klassenkampf daher, lächelt nett in die Kameras (wobei sich bei der Beurteilung von Äußerlichkeiten bekanntlich die Geister scheiden) und schon kann so mancher Redakteur seine Weltanschauung nicht mehr verheimlichen. Sehr unansehnlich sowas. In Deutschland funktioniert die chilenische Masche deshalb nicht, weil die allermeisten Menschen hier wesentlich aufgeklärter sind, einen ungetrübten Blick für die Situation haben und zudem nur bis 1989 zurückblicken müssen, um zu sehen, wohin Sozialismus/Kommunismus führen. Freilich, auch das aktuelle System weist durchaus verbesserungswürdige Stellen auf - der Kommunismus hingegen kennt nur eine Richtung: den Abgrund. Der Haken bei all diesen Robin-Hood-Spinnereien ist, daß sich die Leistungsträger, Unternehmer, guten und erfolgreichen Köpfe nur bis zu einem gewissen Punkt das Geld aus der Tasche ziehen lassen. Wenn der Punkt erreicht ist, ab welchem sich die ausufernden Zahlungen für "die Gemeinschaft" als schädlich und überteuert für das Individuum erweisen haben, streicht dieses die Flagge und fängt woanders neu an. Das war übrigens der Grund für die Selbst-Einmauerung der DDR, der schlicht die brauchbaren Leute abgehauen sind. Der Kommunismus war von Anfang an eine ideologische Nullnummer, die keinerlei Bezug zur Realität hatte und hat.

Nu mal halblang. Wie kann man sich denn so in einen solchen Artikel hineinsteigern? Der hatte mehr was von 'ner Bravo-Fotostory, als dass er sich ernsthaft mit dieser Bewegung auseinandergesetzt hat.

Und welchen Kommunismus meinen Sie? Ich hab noch keinen auf der Welt gesehen...
Und der vermeintliche böse Sozialismus hatte wohl eher staatskapitalistische Züge, denn wirklich sozialistische.

Aber is eh Wurscht! Wir sollten uns lieber darauf konzentrieren darüberhinwegzusehen, dass die halbe Welt ausgebeutet wird und brav in unserem Kämmerchen sitzten und hoffen, dass wir auch irgendwann mal zu den Reichen gehören. Mit 'n bisschen Spucke und Fleiß wird das schon gehen, nicht wahr? Im Kapitalismus geht schließlich immer nur nach oben!


.....mal vom Großteil der Menschen, die in ihm leben, abgesehen.

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