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Das Ich: Das Seelenorchester
Corbis

Optimismus lässt sich trainieren. Mit positivem Denken allein ist es aber nicht getan.

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Plasmabruzzler 26.08.2013, 15:22
1.

Zitat von sysop
Optimismus lässt sich trainieren. Mit positivem Denken allein ist es aber nicht getan.
Warum wird denn Optimismus als Gradmesser benutzt? Man muss nicht unbedingt optimistisch sein, realistisch tut es auch. Ein Optimist kann ebenso den Blick für's Wesentliche verlieren wie ein Pessimist.

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yrickoff 26.08.2013, 15:28
2. Think Pink

Gab es schon in den 50ern. Und es war damals schon blöd.

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yrickoff 26.08.2013, 15:34
3. Auch beim 2ten mal lesen...

Zitat von sysop
Optimismus lässt sich trainieren. Mit positivem Denken allein ist es aber nicht getan.
Bin irgendwie fassungslos. Im Neusprech ist alles gut, solange man sich das nur selber einredet.
Es wird hier ja nicht diskutiert das man einen Weg aus der Trauer oder Depression sucht, sondern als alltags-Anwendung.
Die Wissenschaft erklärt dem unmündigen Bürger das er nur glauben muss das alles gut ist.
Ich will aber skeptisch und wach sein. Ich will sehen und nicht glauben. Als pragmatischer Realist kann ich über sowas nur lachen.

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HäretikerX 26.08.2013, 15:40
4. Auch wieder einmal..

nicht wirklich etwas Neues, oder? ;-)
Das oberflächliche "think positiv" ist doch bei näherer Betrachtung, eher gefährlich für den Geist und die Seele..
Leider ist das pauschale Bestreben nach Glück und dem Glücklichsein schon fast eine undifferenzierte Sucht und somit oft eine FLucht vor der Realität!
..und dann kommt der Absturz und alles wird schlimmer als nötig!
Ein Tipp: lesen Sie einmal Arnold Retzer! Das öffnet vielleicht die Augen ;-)

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01099 26.08.2013, 15:52
5. richtig so!

Ich kann das Überprüfen der eigenen Gewohnheiten und Denkmuster dringend empfehlen.
Ich war auch einmal so ein Grübler mit Hang zur Melancholie und mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich mir damit selbst und anderen nicht gut tue. Ursache dafür war ganz sicher das, was einem medial den ganzen Tag vermittel wird. Angst haben. Angst vor der Rente, Angst vor Arbeitslosigkeit, Angst vor der Welt. Angst vor Allem. Aber Angst lähmt und Angst macht krank. Wer da raus will, muss sich als erstes eine Medienhygiene angewöhnen, da unser Unterbewusstsein all die Hiobsbotschaften aus Zeitungen, Fernsehen und Internet mit sich herumschleppt. In ruhigen Minuten schüttet es dann den ganzen Wust aus diffusen Ängsten wieder aus und macht uns zu Grüblern und Negativisten.
Aber es gibt eben noch etwas zwischen Realist und Optimist. Dieses gilt es zu stärken, damit es nicht zu Pessimismus wird, der für viele im Grunde als Realismus gilt. Klar, die Welt bietet viel Grund für negatives Denken, aber es passiert auch so viel Schönes und Gutes.

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bitdinger 26.08.2013, 15:52
6. Jetzt kommen sie wieder

Wetten, jetzt kommen wieder die ganzen Depris aus den Büschen und jammern und nörgeln über diesen Bericht ?

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Rage-Guy 26.08.2013, 16:04
7. Was muss ich tun?

Ich bin fast immer angespannt, grüble ständig, bin meist unzufrieden, traue mir nichts zu, habe jeden Tag Angst, etwas nicht zu können und fühle mich oft überfordert. Beruflich erwarte ich jeden Tag einen "Einlauf", weil ich glaube kaum etwas zu leisten. Ich schlafe schlecht ein und wache gestresst auf. Und häufig denke ich mir: "Keine Angst, wenn es noch schlimmer wird, kannst Du jederzeit gehen".
Dieser Artikel macht mir Mut, was kann ich tun, wohin kann ich mich wenden?

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servicereport.eu 26.08.2013, 16:05
8. Du schaffst das...

... fehlt nur noch die Platitüde vom halbvollen beziehungsweise halbleeren Glas ...

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Olaf 26.08.2013, 16:18
9.

Zitat von Plasmabruzzler
Warum wird denn Optimismus als Gradmesser benutzt? Man muss nicht unbedingt optimistisch sein, realistisch tut es auch. Ein Optimist kann ebenso den Blick für's Wesentliche verlieren wie ein Pessimist.
Aber dem Optimisten geht es besser dabei.

Wie sagt man so schön: Weder Pessimist noch Optimist wissen wie die Sache ausgeht. Aber der Optimist hat die bessere Zeit bis dahin. ;-)

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