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Debatte: Die wahre Gefahr

Schädlicher als die Strahlung selbst ist die Angst vor ihr.

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frubi 06.04.2011, 11:50
1. .

Zitat von sysop
Schädlicher als die Strahlung selbst ist die Angst vor ihr.
Lächerlich. Ich habe mich schon beim Lesen des Artikels in der Printausgabe geärgert. Da wird, ähnlich wie bei den S21 Protesten, den Bürgern etwas angedichtet, was vorne und hinten nicht simmt. Die Gefahr vor der Angst. Die Deutschen haben auch keine Lust auf kriegerisches Geballere. Sind wir deswegen dumm oder ängstliche Höhlenmenschen? Ich finde das Wort Angst auch unangebracht. Vorsicht wäre das bessere Wort. Wieso soll man Risiken eingehen, wenn der Nutzen durch eine gänzlich risikofreie Technik zur Verfügung gestellt wird? Das ist eher vernünftig und nicht ängstlich.

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aronsperber 06.04.2011, 11:54
2. Zum Glück keine Atomreaktoren auf Haiti?

Das Erdbeben in Japan war wesentlich stärker als das Erdbeben von Haiti.
Japan ist auch wesentlich dichter besiedelt als Haiti.
Auf Haiti standen im Gegensatz zu Japan keine Atomreaktoren, die im Fall eines Erdbebens zu einer unberechenbaren Gefahrenquelle werden konnten.

Und trotzdem wird die Opferzahl von Japan weit unter der von Haiti bleiben.
Die japanischen Atomreaktoren werden zwar möglicherweise zu Opfern führen, sie sind aber auch ein Teil des Grundes, warum es in Japan wesentlich sicherer als auf Haiti geworden ist.
Zivilisation und Fortschritt bringen zwar immer wieder Nachteile mit sich, insgesamt führen sie jedoch zu einer eindeutigen Verbesserung der Lebensumstände.

http://aron2201sperber.wordpress.com...ren-auf-haiti/

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2cv 06.04.2011, 12:02
3. Schlimmer als diese Polemik...

...ist die fehlende Initiative der Bundesregierung und anderer Verbände, auf breit angelegter Front für alternative und erneuerbare Technologien Investitionen zu fördern und auf europäischer Ebene gemeinsame Strategien mit den Partnerländern zu entwickeln... Stattdessen entwickeln wir veraltete Konzepte weiter, von denen wir noch nicht einmal wissen, wie wir mit ihren Langzeitfolgen umzugehen wissen.

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baggertonia 06.04.2011, 12:04
4. Alles halb so schlimm

Na klar, alles halb so schlimm. Was man nicht sieht oder hört oder spürt, kann ja nicht sooo schädlich sein. 2.000-15.000 Krebsfälle mehr oder weniger, machen ja echt keinen Unterschied. Zum Glück haben wir Experten. Jetzt bin ich beruhigt. Amen.

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syracusa 06.04.2011, 12:05
5. darum geht es gar nicht!

Zitat von sysop
Schädlicher als die Strahlung selbst ist die Angst vor ihr.
Der Artikel ist wieder mal Unsinn von Atomlobbyisten. Es ist denkbar und IMO sogar wahrscheinlich, dass die Kernthese zutrifft, dass für das Individuum die Angst vor Strahlung physiologisch gefährlicher ist als die Strahlung selbst. Aber darum geht es bei der Ablehnung von Atomstrom gar nicht!

Die Menschheit könnte problemlos ein paar tausend Strahlentote jedes Jahr verkraften, oder auch ein paar zehntausend oder hunderttausend alle 20 Jahre. Aber weder Staat noch Gesellschaft Deutschlands könnten das Schadenspotential eines GAUs tragen. Wer soll denn dafür bezahlen wenn das halbe Rhein-Main-Gebiet evakuiert werden muss und auf mindestens 300 Jahre unbewohnbar bleibt?

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nimda 06.04.2011, 12:06
6. Endlagerung.

Mr. Gale, welche VERNÜNFTIGEN Vorschläge hätten Sie denn für die Endlagerung des Atommülls ?

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heinz.mann 06.04.2011, 12:08
7. Wunderbar...

ich möchte bitte dennoch nicht verstrahlt werden irgendwann.
Auch möchte ich nicht, dass die nächsten Generationen noch mehr verstrahlten Müll aufgebürdet bekommen, für den wir kein Endlager haben, nur damit bei uns kurzfristig ein paar Glühbirnen brennen.

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Hador 06.04.2011, 12:08
8. Nein, keinen Titel....

Der Begriff "German Angst" ist schon ein sehr lustiger. In Deutschland wird seit Jahren behauptet dieser Begriff stünde in den angelsächsischen Ländern für die Zögerlichkeit der Deutschen.
Der Witz an der Sache: In den USA und dem UK kennt diesen Begriff so gut wie niemand und diejenigen, die ihn kennen haben ihn meistens in deutschen Medien aufgegriffen oder haben deutsche Wurzeln.

Ist wohl so ne Art selbsterfüllende Prophezeiung...

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alcudi 06.04.2011, 12:08
9. Na dann ist doch alles in Ordnung!

"In Fukushima ist inzwischen etwa ein Zehntel der Menge an Jod 131 und Cäsium 137, die in Tschernobyl ausgetreten ist, in die Umwelt gelangt, wobei sich diese Menge auf viel geringerem Raum verteilt"

Ich sollte doch gleich die BILD lesen...

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