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Debatte über "Veggie Day": Grüner Trittin kritisiert "Drogenhandel im Stall"
DPA

Der Vorschlag eines fleischlosen Tages in Kantinen hat den Grünen viel Ärger eingebracht. Jetzt verteidigt Spitzenkandidat Jürgen Trittin die Idee. Es gebe Tierärzte, die ihr Geld damit verdienten, möglichst viele Antibiotika zu verschreiben. "Veggie Day": Jürgen Trittin kritisiert "Drogenhandel im Stall" - SPIEGEL ONLINE

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c.PAF 11.08.2013, 09:45
1.

Zitat von sysop
Der Vorschlag eines fleischlosen Tages in Kantinen hat den Grünen viel Ärger eingebracht. Jetzt verteidigt Spitzenkandidat Jürgen Trittin die Idee. Es gebe Tierärzte, die ihr Geld damit verdienten, möglichst viele Antibiotika zu verschreiben.
Und wenn das so ist, warum soll uns dann an einem Tag der Woche das Fleisch in den Kantinen "verboten" werden?

Ach so, weil es einfacher ist, wieder mal die Verbraucher zu gängeln, als das Übel bei der Wurzel zu packen... Die Grünen eben...

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anton45 11.08.2013, 09:46
2. optional

Möge doch dieser Trittin und seine Fans zukünftig fleischlos essen, solch einen Typ und seine grünen Zukunftsbetrachtung kann man nicht wählen !

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meineidbauer 11.08.2013, 09:47
3.

Zitat von sysop
Der Vorschlag eines fleischlosen Tages in Kantinen hat den Grünen viel Ärger eingebracht. Jetzt verteidigt Spitzenkandidat Jürgen Trittin die Idee. Es gebe Tierärzte, die ihr Geld damit verdienten, möglichst viele Antibiotika zu verschreiben.
Und es gibt Politiker, die ihr Geld damit verdienen, am laufenden Band sinnloses Zeug zu verzapfen. Ich fordere daher einen politikerfreien Tag pro Woche. An diesen Tagen könnten die Herrschaften z.B. acht Stunden für soziale Projekte zur Verfügung stehen oder den Müll im Park aufsammeln. Davon hätten alle etwas.

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colinchapman 11.08.2013, 09:48
4. Zwei Themen vermischt

Sowohl Herr Trittin als auch die Autorin / der Autor dieses Artikels sollten aufhören, zwei Themen zu einem zu machen: Dass aus Kostengründen Fleisch unter massiven Einsatz von Medikamenten gezüchtet wird, ist richtig. Bürgern vorzuschreiben, was sie wann zu essen hätten, ist falsch.

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wortgewalt87 11.08.2013, 09:48
5. Da haben wir die Lösung!

Zitat von sysop
Der Vorschlag eines fleischlosen Tages in Kantinen hat den Grünen viel Ärger eingebracht. Jetzt verteidigt Spitzenkandidat Jürgen Trittin die Idee. Es gebe Tierärzte, die ihr Geld damit verdienten, möglichst viele Antibiotika zu verschreiben.
Trittin selber sagt ganz richtig, dass das Tierarnzeigesetz geändert werden muss (und noch das Eine oder Andere in der Tiermast). Das ist weit, weit, weit wirkungsvoller als die Gleichschaltung der Bevölkerung par ordre de Mufti.

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mr.andersson 11.08.2013, 09:49
6.

Zitat von sysop
Der Vorschlag eines fleischlosen Tages in Kantinen hat den Grünen viel Ärger eingebracht. Jetzt verteidigt Spitzenkandidat Jürgen Trittin die Idee. Es gebe Tierärzte, die ihr Geld damit verdienten, möglichst viele Antibiotika zu verschreiben.
So funktioniert halt "Politik" in den Medien. Da soll mir aufgrund der Einstellung einer Partei kein Fleisch mehr an einem Tag die Woche auf der Arbeit angeboten werden, und weil ich mich über diese Frechheit aufrege, ist die Aktion ein Erfolg, weil jetzt über Massentierhaltung geredet werden würde. Was für ein Schwachsinn.

Es wird zurecht vegetarisches Essen angeboten, wer kein Fleisch will, kann das problemlos so machen. Ich verlange jetzt ja auch nicht, dass man einmal die Woche das vegetarische Essen weglässt um auf die "Probleme der Pestizide" hinzuweisen.

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buntesmeinung 11.08.2013, 09:49
7. Ein Witz

Darüber, dass die Massentierhaltung aus etlichen Gründen (Tierquälerei, überhöhter Antibiotikaeinsatz, massenhafter Anfall von Gülle, Abholzung von Wäldern auf anderen Kontinenten wegen Futtererzeugung) abzulehnen ist, gibt es doch, so meine ich, keinerlei Dissenz.
Dieses Problem ist aber anders anzugehen, als mit der Gängelung von Verbrauchern.
Soweit ich weiß, werden diese "Tierfabriken" und die unsinnigen Transporte (von einem Land ins andere und wieder zurück) doch immer noch von der EU gefördert. Da muss man ansetzen.
Sich zu rühmen, man habe über den "Veggie-Day" die notwendige Debatte angestossen, ist ziemlich lächerlich, solange man dort, wo politische Fehler gemacht worden sind und immer noch gemacht werden, nicht ansetzt.
Aber Diskriminierung und Gängelung der Verbraucher scheint den Grünen immer noch der bessere Weg.
Ich lehne sie ab, diese Volkserzieher!

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Real Nobody 11.08.2013, 09:50
8. Auch hier: Gleichberechtigung

Veggie-Day? Habe ich, ich esse sowohl in der Kantine, als auch zu Hause (2/5 der Woche!!!) nicht immer Fleisch.

Der Veggie-Day greift zu kurz. Es geht um Gleichberechtigung aller gegen alle. Daher müssen auch Vegetarier und v.a. Veganer (!) einen Meat-Day einlegen.

Der Vorteil: Vegetarier und Veganer essen dann nicht mehr den Tieren das ganze Grünfutter weg, und da sie dann auch den Meatern das Fleisch wegessen, leben diese gesünder.

Die Tierhaltung muss geändert werden. Wenn das alles nicht mehr so "Billig" produziert werden kann, wird sich mit der Verteuerung der Ware Fleisch der Konsum von ganz alleine regeln.

Aber solange unsere Bundeslandwirtschaftsministerin denkt, dass ein Kuh laktosefreie Milch gibt, denkt die Guteste wohl auch, dass Antibiotika das Fleisch am vergammlen hindern.

So gesehen brauchen wir zuallererst einen Brain-day, damit die Politiker endlich denkfähige Masse in ihre Köpfe bekommen. Und da wissen wir ja alle, dass nur Fleisch genau die essentiellen Aminosäuren enthält, die? Richtig, das Gehirn braucht!

Und jetzt kann man wieder oben anfangen zu lesen, bis man verstanden hat, was hier gemeint ist.

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masc74 11.08.2013, 09:50
9. Die Grünen verstehens einfach nicht!

Die Partei ist einfach unwählbar, nicht, weil Ihre Ziele so falsch wären, aber wer mit paternalistischer Zwangsbeglückung meint, Volkserziehung betreiben zu müssen, der hat einfach nicht begriffen, dass er damit nicht mehr auf dem Boden der Demokratie steht. Wie Hannah Arendt schon feststellt, ist "Das Gute" despotisch und hat deswegen in der Politik nichts verloren.

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