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Debatte über "Veggie Day": Grüner Trittin kritisiert "Drogenhandel im Stall"
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Der Vorschlag eines fleischlosen Tages in Kantinen hat den Grünen viel Ärger eingebracht. Jetzt verteidigt Spitzenkandidat Jürgen Trittin die Idee. Es gebe Tierärzte, die ihr Geld damit verdienten, möglichst viele Antibiotika zu verschreiben. "Veggie Day": Jürgen Trittin kritisiert "Drogenhandel im Stall" - SPIEGEL ONLINE

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kapamb 11.08.2013, 11:26
90. Unerträglich selbstgerecht

Wie kann man eine solche Partei wählen die meint die Menschen fortwährende gängeln zu müssen. Fakt ist dass die Partei Wasser predigt und Wein trinkt. Ich erinnere mich daran wie sich Trittin von einem Flieger abholen ließ, der tausende km leer flog.

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pimpflegionaer 11.08.2013, 11:27
91. Und es gibt...

... Politiker die sich in Dinge einmischen, die sie nichts angehen. Politiker, die lieber die Zukunft ihres Landes und ihrer Bevölkerung verspielen, als sich um sinnvolle Themen zu kümmern bei denen sie sich international unbeliebt machen könnten.

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kumi-ori 11.08.2013, 11:28
92.

Zitat von EchoRomeo
sondern die 64 Millionen Wahlberechtigte in Deutschland. Wenn die wirklich wollen, daß ihnen die Grünen Bessermenschen von der Wiege bis zur Bahre deren oft esoterischen Kaspereien aufs Auge drücken dürfen, dann soll es eben so sein. Mögen Gestalten wie der grüngetarnte Edelkommunist Trittin aber in Sache Fleisch vorher wenigstens die kleine Frage beantworten, mit was die Öko-Bauern nach dem Fleischverbot ihre Bio-Äcker düngen wollen. Kunstdünger dürfen und wollen sie nicht, Gülle und Co gibt es dann nicht mehr und ob sie auf menschgemachte Nitrate ausweichen wollen oder müssen, das darf bezweifelt werden. Daß Trittin ausgerechnet die Tierärzte an den Pranger stellt ist übrigens auch typisch. Gibt zu wenig davon bei den Grünen, da die wg Wissen deren Bessermenschen-Folklore um das liebe Vieh/Tier kaum tragen.
Da haben Sie jetzt ein Eigentor geschossen. Denn der Stickstoff, der in der Tiergülle steckt, was glauben Sie denn woher der kommt? Für Sie als esoterischen Grünen-Hasser kommt anscheinend der Stickstoff aus der Kuh und der Strom aus der Steckdose.

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smartino99 11.08.2013, 11:28
93.

Zitat von inci2
Das ist eine immer wieder aufgestellte Behauptung, die genau so unwahr ist, wie die Behauptung, in Deutschland würden jedes Jahr größere Mengen alkoholischer Getränke konsumiert. Nicht nur der Alkoholkonsum sinkt seit Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre, genau so ist auch der Fleischkonsum seit Jahrzehnten sinkend.
hmm, Sie denken zu kurz und bei weitem nicht global genug. Der reine Fleischkosnum in D ist tatsächlich in den letzten 3 Jahren minimal bei manchen Tierarten gesunken. Rind beispielsweise. Dieser Verbrauch sank etwas. Geflügel stieg dafür.

Im Ausland war es eindeutiger. Weltweit gesehen ist der Fleischverbrauch dramatisch gestiegen.

Außerdem geht es bei weitem nicht nur um Fleisch. Auch Eier und Milch wachsen nicht auf Bäumen; müssen per Massentierhaltung mit all seinen Problemen "hergestellt" werden. Und der Konsum von Milchprodukten ist in den letzten Jahren in D extrem gestiegen.

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analyse 11.08.2013, 11:29
94. Trittin durch und durch ideologisch:

Nicht die "GRÜNEN" Haben die Debatte um den Fleischkonsum angestoßen,die wurde längst vor der Gründung der "GRÜNEN" geführt! Einen Vegetariertag deshalb einzuführen ist unsinnig und ein Schritt in die Planwirtschaft.Längst werden in der Mensa und vielen Küchen und Restaurants vegetarische Gerichte angeboten,gaz ohne grünen Dirigismus ! Zum Drogenhandel im Stall: Ein Antibiotikum im Stall ist ebenso wenig eine Droge,wie beim Einsatz als Arzneimittel beim Mensch! Gegen Mißbrauch in beiden Fällen vorzugehen ist geboten und hat nichts,aber auch gar nichts mit grüner Politik zu tun . Schädlich und schändlich dagegen ist,Jugendliche zu Drogenkonsum zu animieren wie es Trittins 68er -Genossen getan haben mit ihrem Slogan: "Du kannst deine Probleme besser mit Drogen lösen!" Noch sclimmer war Trittins Bestreben,unseren freiheitlichen REchtsstaat durch eine kommunistische Diktatur abzulösen ! Was den Klimawandel anbetrifft,da ist die Verschwendung von Milliarden durch Subvention der Photovoltaik ("grünes" EEG) in der Bilanz schädlicher als verändertes Eßverhalten !

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lebenslang 11.08.2013, 11:29
95. prinzip

Zitat von sysop
Der Vorschlag eines fleischlosen Tages in Kantinen hat den Grünen viel Ärger eingebracht. Jetzt verteidigt Spitzenkandidat Jürgen Trittin die Idee. Es gebe Tierärzte, die ihr Geld damit verdienten, möglichst viele Antibiotika zu verschreiben.
letztendlich geht es eher um das prinzip der reglementierung.

die grünen repräsetieren eine elite die meint zu wissen wie das gemeinen volk zu erziehen ist um weiterhin ihr pründe sichern zu können.

die grünen sind nicht dafür bekannt unternehmerisch tätig sein zu wollen (außer in der öko-industrie) sondern eher als reglementierer, therapeuten und aufseher.

da bedarf es ein betätigungsfeld und da bietet sich an viele neue regelungen und bestimmungen einzuführen die dann beaufsichtigt und verwaltet werden können.

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bauern-muenchen 11.08.2013, 11:33
96. Vielen Dank...

...liebe Tier-Schredder-Vertilger für die Anmerkungen hiier, die nämlich beweisen, dass der Konsum von Fleisch nicht zwangsläufig gut für die Entwicklung des Gehirns ist! Frage mich nämlich gerade was bspw. 'real nobody'(müsste wohl besser 'real nobrain' heißen) mit der Aussage meint, 2/5 der Woche konsumiert er kein Fleisch. 2/5 von 7 Tagen??? Die Woche hat ja 168 Stunden. 2/5 davon sind 67,2 Stunden. Ist das die Zeit, in der kein Fleisch konsumiert wird - könnte in etwa die Zeit sein, die er pro Woche schläft...na dann Gute Nacht!

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kumi-ori 11.08.2013, 11:37
97. Allerdings!

Zitat von sewo
Ist den schon mal jemand an Antibiotika in Lebensmitteln gestorben?
Daran sterben Jahr für Jahr Tausende. Schon mal was von Antibiotikaresistenz gehört? Durch niedrigdosierte Antibiotikagabe und verdünnte Antibiotikaausscheidungen im Tierurin werden permanent resistente Keime selektiert. Vielleicht haben Sie schon mal einen Angehörigen im Krankenhaus wegen Sepsis oder Lungenentzündung verloren. Wenn Sie nachfragen, war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein antibiotikaresistenter Stamm im Spiel.

Natürlich nehmen wir das gern in Kauf. Dafür wird das Kilo Fleishc auf unserem Teller schließlich ein paar Pfennig billiger.

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Peter-Lublewski 11.08.2013, 11:41
98. Erkenntnisse

Zitat von chilibeagle
denn der Verbraucher vertritt oft die Einstellung "Mir egal so lange es schmeckt, ich will jeden Tag Fleisch koste es was es wolle." Ich bin kein Vegetarier aber stehe dem Vorschlag positiv gegenüber. Anstatt gleich aufzuschreien und gegen Bevormundung zu protestieren, sollte mal kurz darüber nachgedacht werden. Dass der Massenfleischkonsum der Gesundheit nicht förderlich ist, ist längst erwiesen. Dass die Tiere verdammt schlecht gehalten werden auch. Der massenhafte Einsatz von Antibiotika wird uns noch teuer zu stehen kommen, spätestens wenn sie uns selbst nicht mehr helfen, wir sind nicht mehr weit davon entfernt. Anstatt also zu brüllen wie ein kleines Kind, dem die Schokolade weg genommen wird, sollte der Verbraucher sich eingestehen dass sich was ändern muss und das nicht nur zugunsten von Klima und Tierschutz sondern auch zugunsten der eigenen Gesundheit. Der Vorschlag der Grünen ist nicht dumm, ich freue mich dass sie so mutig sind und das überhaupt ansprechen! Und wie gesagt: Ich liebe Steak aber Fleischkonsum reduzieren hat mich bisher nicht umgebracht, im Gegenteil!

Ich stimme Ihnen zu fast 100 Prozent zu, die restlichen etwa drei Prozent bilden meinen Einwand: Warum brauche ich ausgerechnet die Grünen, um zu diesen Erkenntnissen zu gelangen?

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smartino99 11.08.2013, 11:42
99.

Zitat von jorgos
Nur, weil es durchaus sinnvolle und nachvollziehbare Regeln gibt, muss man nicht alle von Politikern "erdachten" Vorschriften kritiklos hinnehmen.
wer bestimmt zielsicher, was sinnvoll und nachvollziehbar ist? Der Konsument/Bürger/Verbraucher?

Ich nehme an, Sie sind etwas jünger daher wissen Sie es nicht. Machen Sie sich mal die Mühe und recherchieren mal, was beim Bürger los war, als die Politik Tempo 100 auf Landstrassen einführen wollte. Oder die Gurtpflicht. Es hätte mich damals nicht gewundert, wenn ein Bürgerkrieg ausgebrochen wäre.

Heute wissen alle, wie lächerlich die Argumente der Gegner von Tempolimit und Gurtpflicht waren. Selbst die gealterten Gegner von damals ;-)

Inwiefern etwas sinnvoll und nachvollziehbar ist, erkennen (das zeigt die Geschichte) die meisten leider nur im Nachhinein. Fakt ist, die meisten beschleicht ähnlich wie einem Süchtigen schlichte Panik, wenn sie daran denken, daß die Zeiten des ungehemmten Fleischkosums sich langsam dem Ende zuneigen könnten.

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