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Debatte über "Veggie Day": Grüner Trittin kritisiert "Drogenhandel im Stall"
DPA

Der Vorschlag eines fleischlosen Tages in Kantinen hat den Grünen viel Ärger eingebracht. Jetzt verteidigt Spitzenkandidat Jürgen Trittin die Idee. Es gebe Tierärzte, die ihr Geld damit verdienten, möglichst viele Antibiotika zu verschreiben. "Veggie Day": Jürgen Trittin kritisiert "Drogenhandel im Stall" - SPIEGEL ONLINE

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rennflosse 13.08.2013, 14:10
270. Wir sind schon soweit

Es ging eigentlich schneller als ich dachte:
Vor relativ kurzer Zeit diskutierten wir in unzähligen Raucher-Threads und Skeptiker meinten, auf demselben Weg könne man auch Alkohol, Zucker, Fleisch diffamieren und verbieten.
Und nun? Die Konservendose der Pandora ist weit geöffnet, wir disktieren um Zwangsregelungen für's Essen. Herzlich willkommen in der Diktatur 3.0.

Ich frage mich, wie man den Veggie-Day in Dönerbuden aufzwingen will ohne gegen das Diskriminierungsverbot zu verstoßen, es wäre ja dann kultur- und ausländerfeindlich. Aber die Grünen werden diesen Spinat, ... äh Spagat schon hinkriegen.

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schnabelnase 13.08.2013, 14:27
271. Ach ja?

Zitat von centifolia
Mir geht der Veggie-Day bei weitem nicht weit genug: wenn es nach mir ginge, würde jede Bratwurst 8,- Euro kosten und jedes Schweinesteak 15,-...
Das kostet es mich schon längst. Beim Bio-Hof. Guten Appetit!

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Micky77 13.08.2013, 17:06
272. optional

Sehr schade dass Herr Trittin es mit seinem Verordnungswahn jetzt schafft der wichtigen vegetarischen Bewegung noch den letzten Funken Ernsthaftigkeit zu nehmen. Eine wirkliche kulturelle Verhaltensänderung (denn der hohe Fleischkonsum ist in erster Linie eine kulturelle Erscheinung) kann man nur durch Bildung hervorrufen. Und das fängt schon in den Schulen und an den Universitäten und nicht erst in den Kantinen an.

Wenn man sich (nur als Beispiel) ansieht dass zur Gewinnung von 1kg Rindfleisch 15.000 Liter Wasser benötigt, werden dann ist das ein Thema was nicht auf dem persönlichen Teller endet sondern alle angeht. Dafür muss eine Sensibilität geschaffen werden.

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hermes69 13.08.2013, 17:48
273. Welche "vegetarische Bewegung" ?

Zitat von Micky77
Sehr schade dass Herr Trittin es mit seinem Verordnungswahn jetzt schafft der wichtigen vegetarischen Bewegung noch den letzten Funken Ernsthaftigkeit zu nehmen. Eine wirkliche kulturelle Verhaltensänderung (denn der hohe Fleischkonsum ist in erster Linie eine kulturelle Erscheinung) kann man nur durch Bildung hervorrufen. Und das fängt schon in den Schulen und an den Universitäten und nicht erst in den Kantinen an. Wenn man sich (nur als Beispiel) ansieht dass zur Gewinnung von 1kg Rindfleisch 15.000 Liter Wasser benötigt, werden dann ist das ein Thema was nicht auf dem persönlichen Teller endet sondern alle angeht. Dafür muss eine Sensibilität geschaffen werden.
Was soll denn das für eine Bewegung sein von der sie sprechen?
Das sind Menschen die sich normal ernähren, nur eben ohne Fleisch.
Veganer sind auch Normalos.
Wie wärs mal mit einem diffarmierenden Namen für die Fleischos? ;)

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Micky77 13.08.2013, 20:03
274. optional

@ Hermes 69: Tut mir leid aber ich verstehe nicht was Sie mit Ihrem Beitrag kundtun möchten. Wer hat hier wen diffarmiert?

Muss ich ihnen jetzt ernsthaft den Begriff einer Bewegung definieren? Vielleicht haben Sie ja auch schon mal was von einer Gemeinschaft Gleichgesinnter gehört die sich in Vereinen und Netzwerken zusammenschließt um sich über das Wesen der Bewegung auszutauschen oder diese durch Aufklärung voranzutreiben.

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rennflosse 14.08.2013, 11:14
275. Normal

Zitat von hermes69
Was soll denn das für eine Bewegung sein von der sie sprechen? Das sind Menschen die sich normal ernähren, nur eben ohne Fleisch. Veganer sind auch Normalos. Wie wärs mal mit einem diffarmierenden Namen für die Fleischos? ;)
Veganer sind keine Normalos. Sich vegan zu ernähren ist eine Kunst, weil man immer auf der Suche nach Ersatzprodukten für natürliche Lebensmittel ist. Für Vegetarier mag die Bezeichnung Normalos noch zutreffen.

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inci2 14.08.2013, 11:43
276.

Zitat von Micky77
Sehr schade dass Herr Trittin es mit seinem Verordnungswahn jetzt schafft der wichtigen vegetarischen Bewegung noch den letzten Funken Ernsthaftigkeit zu nehmen. Eine wirkliche kulturelle Verhaltensänderung (denn der hohe Fleischkonsum ist in erster Linie eine kulturelle Erscheinung) kann man nur durch Bildung hervorrufen. Und das fängt schon in den Schulen und an den Universitäten und nicht erst in den Kantinen an. Wenn man sich (nur als Beispiel) ansieht dass zur Gewinnung von 1kg Rindfleisch 15.000 Liter Wasser benötigt, werden dann ist das ein Thema was nicht auf dem persönlichen Teller endet sondern alle angeht. Dafür muss eine Sensibilität geschaffen werden.
Die Nullen werden auch immer mehr. Also die, die man an die Liter Wasser hängt, die pro Kilo Fleisch angeblich benötigt werden.

Waren das bis vor ein paar Jahre nicht 1.500 Liter? Nun, ich denke ihm Rahmen der zunehmenden Fleischhysterie werden es in ein paar Jahren schon 150.000 Liter Wasser pro Kilo sein.

Da kann man nur froh sein, daß Gemüse und Obst einfach so auf der grünen Wiese wachsen und weder Wasser noch sonst was brauchen.

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Micky77 14.08.2013, 12:41
277. Micky 77

@ inci2: Sie können es nicht anderen Leuten anlasten, wenn Sie offenbar falsche Informationen bezgl. des Wasserbedarfes haben:

http://www.welt.de/wissenschaft/article6012574/Ein-Kilo-Rindfleisch-kostet-15-000-Liter-Wasser.html
Und wie immer in dieser Diskussion, statt beim Thema zu bleiben, schwenkt man plötzlich um auf Obst und Gemüse das im Vergleich zu Rindfleisch tatsächlich besser abschneidet was den Wasserbedarf angeht:

http://www.wassersparer.de/news-details.php?id=196
Vielleicht erst mal informieren bevor man Halbwahrheiten verbreitet.
Ich hoffe das links hier erlaubt sind aber scheinbar ist die Mehrheit der Leute ja leider nicht in der Lage Informationen selber aus dem Netz zu filtern.

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niska 14.08.2013, 13:27
278.

Zitat von Micky77
@ inci2: Sie können es nicht anderen Leuten anlasten, wenn Sie offenbar falsche Informationen bezgl. des Wasserbedarfes haben: Und wie immer in dieser Diskussion, statt beim Thema zu bleiben, schwenkt man plötzlich um auf Obst und Gemüse das im Vergleich zu Rindfleisch tatsächlich besser abschneidet was den Wasserbedarf angeht: Vielleicht erst mal informieren bevor man Halbwahrheiten verbreitet. Ich hoffe das links hier erlaubt sind aber scheinbar ist die Mehrheit der Leute ja leider nicht in der Lage Informationen selber aus dem Netz zu filtern.
Diese 'virtuellen' 15.000 l sind ein weltweiter Durchschnitt. Deutsches Rindfleisch von der Fettwiese, ohne Sojakraftfutter, benötigt bei weitem nicht so viel Wasser.
Es ist nicht sinnvoll den weltweiten virtuellen Durchschnitt verkürzt darzustellen um Stimmung zu machen.

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hermes69 14.08.2013, 16:50
279. Dann sollten Sie sich mal

Zitat von rennflosse
Veganer sind keine Normalos. Sich vegan zu ernähren ist eine Kunst, weil man immer auf der Suche nach Ersatzprodukten für natürliche Lebensmittel ist. Für Vegetarier mag die Bezeichnung Normalos noch zutreffen.
informieren bevor sie etwas von "Ersatzprodukten" reden.
Vegane Ernährung war schon immer Bestandteil dieser Erde, ganze Völer ernähren sich seit Jahrtausenden vegan.

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