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Demografie: Tod auf Raten

Die Entvölkerung ganzer Landstriche hat den Westen erreicht, Randgebiete und alte Industriestandorte verkümmern. Wie in Ostdeutschland werden die Regierenden ihre Förderpolitik auf wenige Vorzeigeregionen konzentrieren müssen - mit dramatischen Folgen für das platte Land.

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Zelot 27.04.2011, 16:25
60. Hey super!

Zitat von fabfiddle
Kein Pfarrer mehr, kein Lehrer, kein Polizist.
Mensch, das ist ja das Paradies. Wo wohnen Sie? Gibts günstige Immobilien für mich?

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Foul Breitner 27.04.2011, 16:26
61. Jau

teilweise sind die Probleme aber auch hausgemacht. Ich las kürzlich in der Zeitung, man wolle die Gastronomie der Gemeinde auf die Bedürfnisse von Senioren und jungen Familien ausrichten, dabei weiß jeder Volltrottel, daß das nicht die Kneipenkonsum-Soziogruppen sind.

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kimba2010 27.04.2011, 16:27
62. ...

Kein Problem, wir füllen die leerstehenden Dörfer mit Afrikanern und Arabern, die dann in 30 Jahren unsere Rente bezahlen.

Warum die das tun sollten? Fragen Sie mich was leichteres.

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testthewest 27.04.2011, 16:27
63. Titel

Zitat von sysop
Die Entvölkerung ganzer Landstriche hat den Westen erreicht, Randgebiete und alte Industriestandorte verkümmern. Wie in Ostdeutschland werden die Regierenden ihre Förderpolitik auf wenige Vorzeigeregionen konzentrieren müssen - mit dramatischen Folgen für das platte Land.
Tja, 40 jahre lang das Problem nicht angegangen - das ist die Quittung.
Das Problem ist nicht, das die Zersiedlung der Landschaft abnimmt, sondern das wir keine nachhaltiges Bevölkerungswachstum haben. Anstatt den leuten einfach zu sagen: Freunde, das mit eurer Rente wird nun wieder an die Anzahl der Kinder gekoppelt (Stichwort Generationenvertrag)!
Kitas zu schaffen, konsequent die Frauenförderung in eine Mütterförderung umzuwandeln, statt all dessen tanzt man lieber weiter diesen Totentanz.

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Zum Stanglwirt 27.04.2011, 16:31
64. Umsiedeln

Zitat von Mustermann
Das Problem ist, das so ein Bevölkerungsschwund irgendwie 'organisiert' werden muss. Nehmen wir mal ein Kleinkummerfeld z.B. 100 Einwohner, Alterdurschnitt 60 Jahre. Was passiert mit den letzten 10, und was passiert mit Kleinkummerfeld wenn alle tot? Nicht so trivial, nicht war?
Doch, das ist trivial. Es muß Jeder von denen selbst wissen, ob er in einer Geisterstadt leben möchte. Ältere werden notgedrungen (?) ins Altenheim gehen - in der nächstgrösseren Stadt. Die Jüngeren bleiben dann ganz weg. Für Immobilienbesitzer wird das natürlich hart.

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peeka 27.04.2011, 16:31
65. Neuland

Es gibt einen schönen Film über diesen Wandel der Räume in Ostdeutschland (http://www.neuland-denken.de/).
Neue Freiräume geben die Chance, auch wirklich neu zu denken und zu experimentieren. Dörfer, die autark hinsichtlich Energieversorgung und Abwasserbeseitigung werden, die durch Handy und Internet ja nicht von der restlichen Zivilisation getrennt sind, können doch eine Alternative werden, können neue Produkte entwickeln und auch sozial innovativer werden.
Fördergelder sollten meiner Ansicht nach nirgendwo hin fließen und wenn, dann sollte ein Investor schon selbst entscheiden, wo er sich niederlassen will. Von diesen Förderschwerpunktregionen oder -zentren halte ich nicht viel.
Man mag das abschätzig "Gieskanne" nennen, aber das Vertrauen in die Politik ist ohnehin verloren.

Eine bessere Förderung wäre da doch die Abschaffung von Gesetzen, die - wie gerade in diesem sächsischen Dorf geschehen - den Weinanbau verhindern, wie in Brandenburg passiert den gewaltsamen Anschluss an das Abwassernetz erlauben oder Handwerker durch Meisterzwang von ihren Fähigkeiten abhalten.

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hägar72 27.04.2011, 16:31
66. xxx

Die Wissensbürger und jungen Kreativen wollen Oper, Theater, Sushi ...

Das ist doch kompletter Unfug, den sich nur jemand einfallen lassen kann, der in der Stadt wohnt. Ich wohne auch in einer Kleinstadt mit viel Land und Wald drumherum. Hier ist das Leben absolut schön: Es gibt die Natur gratis und direkt vor der Haustür, man ist in Nullkommanix im tiefen Wald, und die Lebenshaltungskosten sind so niedrig, wie sie sie in München wohl nicht mal zu erträumen wagen.
Ich gehe auch nicht jede Woche in die Oper, sondern genieße meine Waldspaziergänge.
Und das Beste: Man kann sich auch mit einem Durchschnittseinkommen Wohneigentum leisten.

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Dirty Diana 27.04.2011, 16:31
67. a

Zitat von naabaya
Frage: Können Sie mit dem Begriff "Heimat" etwas anfangen? Das Ganze ist doch nichts anderes als eine kalte Vertreibung aus der Heimat!
Nein, damit kann ich nichts anfangen. Außerdem ist das keine vertreibung, auch keine kalte. Niemand zwingt einen, sein Dorf zu verlassen. Niemand hat aber das Recht, von anderen das Verbleiben in irgendeinem Kaff zu verlangen.

Ganz ehrlich: Wenn ich in einem Dorf in Bayern oder im Osten leben würde, dann würde ich auch die Flucht ergreifen.

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n3rd 27.04.2011, 16:34
68. Mehr als sinnvoll....

Angesichts der gesamten Bevölkerungsentwicklung (http://www.susps.org/images/worldpopgr.gif) muss es doch im Interesse aller liegen, diese Zahl massiv zu reduzieren.

Es kann kein Wachstum ohne Ende geben.

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M. Althaus 27.04.2011, 16:34
69. ...

Zitat von seiwol
Der Artikel gehört wohl zu einer konzertierten Aktion das Volk für mehr Zuwanderung weichzuklopfen. Fehlt nur noch das geplappere vom Fachkräftemangel. Seriöse Studien prophezeien .....
Wer hätte es gedacht. Ist wahrscheinlich nur purer Zufall

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...759270,00.html

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