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Demokratiedebatte: Ein Mann, ein Programm
DPA

Ob Sebastian Kurz in Österreich oder Emmanuel Macron in Frankreich: Europa erlebt eine Politik der Hyperpersonalisierung. Demnächst auch in Deutschland?

UCL 26.05.2017, 06:28
1. Hypo-journalphrasisch

Also das ist es : eine 'Hyperpersonalisierung' [ ¿? ] die uns droht.
Mir nicht.
Vielleicht jedoch den Schnee verkleisterten Synapsen im hypo-funktionell, verzweifelt um Aufmerksamkeit bemühten, Autoren-Cortex ..

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C. V. Neuves 26.05.2017, 11:38
2.

"Hyperpersonalisierung" hat die deutsche Presse bereits bei Obama voll mitgespielt. Vor Kurzem wurde Martin Schulz von den Medien "hyperpersonalisiert", aber genauso schnell wieder "hypersepersonalisiert" (hierüber mutmaße ich an dieser stelle nicht). Wie auch immer: "Hyperpersonalisierung" läuft ohne die Presse nicht. SPON beschreibt also hier eigenes Handeln, der Spiegel spielt, und wird nicht gespielt.

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eremit123 26.05.2017, 11:55
3. Nebeneffekt

Dies ist lediglich eine Konsequenz daraus, dass sich die Bevölkerung in zunehmenden Masse von den grossen Parteien und deren Politik abwendet. Auch wenn diese Schlussfolgerung politisch nicht opportun sein mag. Es ist schon bemerkenswert, dass sich gebildete Menschen banalsten politischen Zusammenhängen veschliessen können wenn es darum geht die eigene Psychohygiene zu bedienen.

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larsmach 26.05.2017, 13:03
4. Menschen - die mit ihren Namen zu ihrer Meinung stehen

Menschen, die mit ihren Namen zu ihrer Meinung stehen, scheint es immer weniger zu geben. Das liegt nicht nur am Club meist anonymer Diskutanten in Online-Medien, sondern an der Fixiertheit auf Wählergunst. Obacht: Liegt hier ein Widerspruch? Sind nicht gerade die o.g. Protagonisten solcher Art Opportunisten!?
Solange Menschen hinter klaren Meinungen stehen statt die (Wähler-)Welt mit allgemeingültigen Floskeln zu langweilen, sind sie mir lieber.
Und wer noch nicht verstanden hat, dass politische Gestaltungsmöglichkeit demokratisch erlangte und gegen andere Interessen verteidigte Macht voraussetzt, ist wohl nicht von dieser Welt.

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quark2@mailinator.com 26.05.2017, 13:05
5.

Gewaltenteilung ist eine Lehre aus der Vergangenheit, damit nicht eine Person ein ganzes Land gegen die Wand fahren kann (auch wenn das damals bei weitem nicht nur eine Person war). Die Kehrseite der Medaille ist die gegenwärtige Stümperei an allen Ecken. Man bekommt überhaupt nichts mehr gebacken. Wäre das Land eine Firma, würde man die auf jedenfall restrukturieren. Ich persönlich finde, daß wir weit vom Optimum weg sind. Zu viele Köche, zu viele Kompromisse. Ich hätte gern eine bundesweite Bildungspolitik aus einem Guß und überhaupt schnellere Abläufe und längerfristigere Ziele, die nicht mit den ständig stattfindenden Wahlen koordiniert sind, damit dann ja deren Ergebnis stimmt. Wichtigstes Ziel von Politikern und Parteien hat gefälligst nicht die Wiederwahl zu sein, sondern das Wohl des Landes und seiner Bewohner. Wie man es also z.B. hinnehmen konnte, über Jahrzehnte nur 60% der Kinder in die Welt zu setzen ... und nun wundert man sich, wo es zu spät ist. Insofern - bitte, möge jemand eine glaubhafte und positive Vision vorstellen und wenn die Leute einverstanden sind, dann möge diese bitte auch effizient umgesetzt werden. Das steht nicht im Widerspruch zur Demokratie. Ganz im Gegenteil. Hitler kam u.a. an die Macht, weil die Demokratie es zuvor eben nicht schaffte, den Menschen eine Vision zu geben. Wäre schön, wenn wir nicht wieder dahin kämen.

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mazzmazz 27.05.2017, 22:45
6. Wo?

Wo ist der deutsche Kurz?
Wir benötigen weder Stagnation noch die bisherige merkelgelenkte Evolution, sondern eine demokratische Revolution in Deutschland.
Neue, jüngere Leute. Weniger Klein-Klein. Beschränkung der Amtszeiten von MPs, BK und Ministern auf 2 Legislaturperioden, die auf 5 Jahre verlängert und in Bund und Ländern synchronisiert sind, so dass nicht gefühlt alke 6 Monate Wahlkampf herrscht, sondern vernünftig gearbeitet werden kann.
Reduktion auf 4 Bundesländer.
Usfusf

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