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Der moderne Mann: Adieu, haariges Biest!

Er*steht in der Ecke und trinkt Softie-Getränke. Alle hacken auf dem Mann um die 30 herum. Warum eigentlich? Ist doch toll, dass*er eine Frau nicht behandelt wie einen 12er-Schlüssel aus der Werkzeugkiste. Dank an die, die*ihn geschaffen haben: die Mütter. Stoßen wir mit Grapefruit-Bier auf sie an! S.P.O.N. - Helden der Gegenwart: Adieu, haariges Biest! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur

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buenaire 22.01.2012, 14:40
20. Frauen wollten es nie anders

Ein Hoch auf meinen früheren türkischen Mitbewohner, der mir beigebracht hat, wie man Autorität und Charme verbindet. Früher und heute und noch in 100 Jahren ist es das, worauf Frauen abfahren. In Wahrheit war das nie anders, und wird auch nie anders sein.
Weder standen Frauen früher auf Machos, noch stehen sie heute auf verständnisvolle Weicheier. Es gab immer schon etwas dazwischen: Führung, die sich versteckt. Das kommt nie aus der Mode und darauf fahren sowohl Feministinnen, als auch Hausmütterchen ab.

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billger 22.01.2012, 14:42
21. "Feminismus" IST ein Schimpfwort

Zitat von sysop
Weil Ihr allen Unternehmungen zum Trotz, das Wort "Feminismus" zum Schimpfwort zu wandeln ...
Frau Burmester, ist ihnen aufgefallen, dass in ihrem ganzen traurigen Artikel das Wort "Vater" nicht ein einziges mal vorkommt?

Es ist genau diese egoistische, menschenverachtende Sicht, die den Feminismus so in Verruf gebracht hat. Der Mann ist einzig auf seine Rolle und auf seinen praktischen Nutzen für die Frau reduziert.

Die Antwort, die die Natur darauf gibt, läßt sich an unserer Geburtenrate ablesen.

Ich denke, der Trend bei den Männern geht wieder dahin, dass sie sich nicht mehr bemühen, den Frauen um jeden Preis gefallen zu wollen. Da man Frauen in Bezug auf ihre Erwartungshaltung gegenüber Männern jahrzentelang das Gegenteil eingetrichtert hat, führt das zwangsweise zu den vielen kinderlosen Singles. Mal zusammen ins Theater, mal ein bischen Sex: Ja. Zusammen leben, eine Familie gründen, Kinder aufziehen: Nein.

Traurig.

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Sollu 22.01.2012, 14:44
22. ...

Der Feminismus der sich in den letzten Jahren breit gemacht hat ist unwesentlich schädlicher für das Zusammenleben von Mann und Frau als das (zumeist von eben jenen Feministinnen) in der Luft zerfetzte Patriarchat.

Es ist auf der einen Seite absolut richtig und an der Zeit dass Frauen sozial, politisch und wirtschaftlich an Einfluss gewinnen, aber das darf nicht zu lasten des Mannes fallen - und genau das ist doch in dieser Republik der Fall!

Hier wird einem doch ständig gesagt wie ach so toll die Frau und ach so böse der Mann ist.
Die größten Ausmaße hat das m.E.n. im Geschäftsfeld eingenommen. Ich frage mich, warum überhaupt noch Männer arbeiten sollen, wenn Frauen doch anscheinend emphatischer zu Kollegen sind, multitasking-fähig, mehr Teamgeist, sozialere Chefs, usw. usf.
Männer dagegen stehen im Kreuzfeuer die inkompetenten Chefs zu sein die die Frauen künstlich klein halten, ihnen dabei noch in den Ausschnitt schauen und flotte Sprüche nachrufen.

Der Mann befindet sich in einer riesigen Daseinskrise. Und genau aus der kommen diese ganzen Typen, die nicht wissen was sie sind und sein dürfen. Wer kann es ihnen auch verübeln?

Da geht man dann abends in eine Bar und trifft auf die Prinzessin Mitte 20, die von allen Seiten gesagt kriegt wie ach so toll sie doch sei. Frei nach dem Motto "alles kann aber nichts muss". Und daneben steht der verstörte Typ, der "alles muss aber nichts kann".

Und genau das wird früher oder später wahnsinnig nach hinten los gehen, denn so gepushed wie die Frauen auch werden - ohne eine vernünftig ausgelotete männliche Gegenseite werden auch die größten Kampfemanzen niemals glücklich werden.

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prospektor 22.01.2012, 14:45
23. Ach Gott

Zitat von sysop
Er*steht in der Ecke und trinkt Softie-Getränke. Alle hacken auf dem Mann um die 30 herum. Warum eigentlich? Ist doch toll, dass*er eine Frau nicht behandelt wie einen 12er-Schlüssel aus der Werkzeugkiste. Dank an die, die*ihn geschaffen haben: die Mütter. Stoßen wir mit Grapefruit-Bier auf sie an!
Sollen wieder Klickzahlen provoziert werden? Die ewig gleiche Diskussion wieder einmal, und wieder aus derselben Perspektive? Wie wäre es denn einmal mit einem Artikel in derselben Machart aus männlicher Sicht? Wie Frauen seit 30 Jahren eingeredet wird, sie dürften keine weiblichen Seiten mehr zeigen, sie könnten alles alleine und mindestens genausogut wie Männer, dann aber bei der Reparatur des Abflusses einen Heulkrampf kriegen oder sich nach dem 12-Stunden-Managerjob einsam abends in die Medikamentenabhängigkeit flüchten.

Außerdem widerspricht sich der Artikel wie all die anderen genderorientierten auch. Da heißt es Lob an die Mütter, dann aber, daß sie übers Ziel hinausgeschossen seien. Man sollte doch wohl nicht die Männer "ein wenig zurückpfeifen", sondern die Mütter, die sie ja zu dem gemacht haben, wenn man dem Artikel glauben schenken will. Und wieso ist es Verdienst der Mütter, daß Mädchen einen starken Mann wollen und dies sagen können? Das war doch früher normal, oder? Wo ist da der Verdienst?

Reine Provokation, und, wie immer bei diesem Thema, einseitig. Langweilig, möchte man fast sagen. Wenn Frauen nicht bald mal wieder interessanter und unterhaltsamer werden, muß man sich nicht wundern, wenn immer mehr Männer die PlayStation vorziehen.

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caecilia_metella 22.01.2012, 14:46
24. Unentschlossenheit

Ich denke, das lässt sich noch weiter reduzieren.
Die Liebe des unentschlossenen wie des untreuen Mannes endet an dem Punkt, an dem sie ihm nicht mehr dienlich ist.
Ob sie dagegen wirklich etwas tun können? Ich weiß es nicht, denn das ist tief verwurzelt: Frau hat dem Manne zu dienen. (Praktisch sein Leben zu leben.) Männer können Frauen, auch Ersatzmütter kaufen, wenn sie nur genug Geld haben. Logik des Mannes: Viel Geld, viele Frauen.
Mittlerweile haben aber recht viele junge Frauen erkannt, dass sie eigentlich gar kein Geld benötigen, um in den Genuss derartiger "Liebe" zu kommen.
Die Hoffnung besteht darin, dass auch mehr junge Männer erkennen, dass das Geld nur Mittel zum Zweck (Ziel) ist. Im Grunde wollen sie nicht für das geliebt werden, was sie an Gegenständen zu bieten haben.

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konvexspiegel 22.01.2012, 14:53
25. Hallo Autorin,

Zitat von sysop
Er*steht in der Ecke und trinkt Softie-Getränke. Alle hacken auf dem Mann um die 30 herum. Warum eigentlich? Ist doch toll, dass*er eine Frau nicht behandelt wie einen 12er-Schlüssel aus der Werkzeugkiste. Dank an die, die*ihn geschaffen haben: die Mütter. Stoßen wir mit Grapefruit-Bier auf sie an!
könnte es nicht sein, dass die Frauen das gestörte Glied im Miteinander der Geschlechter sind? Jemand, der sich nicht entscheiden kann, was er will oder nicht will hat in aller Regel Probleme. Zum Miteinander gehört nicht, dass frau jammert, weil das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wurde, sondern dass frau akzeptiert, wie der andere (Mann) ist. Die Auswahl des männlichen oder weiblichen Partners erfolgt nicht über eine Strichliste der Eigenschaften. Und allen gestörten Frauen, die das noch nicht begriffen haben und dann ihrem falschen Männerbild hinterher hecheln, kann ich nur mein tiefes Beileid aussprechen.

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DJ Doena 22.01.2012, 14:53
26.

Zitat von Pupsie
Sie selbst wollen aber immer so bleiben, wie sie sind .......
Du darfst!



(Sorry, Ende der 90er war so das letzte Mal, wo ich intensiv Werbefernsehen geguckt habe ;-) )

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Superbeowulf 22.01.2012, 14:58
27. Kleine Korrektur, Frau Burmester

Emanzipation ist voll gut, Feminismus ist aus guten Gründen ein Schimpfwort und hat auch nichts anderes verdient. Wollte nur auf diesen kleinen Unterschied aufmerksam machen.

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wolfskopf 22.01.2012, 15:00
28. Frauen wollten es nie anders!

Genau das ist die Wahrheit. Der Schlüssel liegt in uns und tat das schon immer.
Nicht die Gesellschaft sondern der Instinkt bzw. Trieb bestimmt, was wir wirklich wollen.
Das kleine 1x1: Frau will Schutz, starker Mann bietet diesen (körperliche Ausprägung ist in der Natur übrigens weniger von Belang als das Balzverhalten/ Imponiergehabe).

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chromagen 22.01.2012, 15:02
29. Accessoir Mann

Der Artikel ist für mich ein Beweis mehr, dass bestimmte Frauen Männer ausschliesslich als Accessoir betrachten und sich den Kerl, der sie am Meisten schmückt, je nach Hormonlage aus dem Kleiderschrank holen wollen. Leider haben diese bestimmten Frauen als Mütter über die Kindheit von Männern viel Macht. Mein Rat an meine betroffenen Männer Kollegen: Emanzipiert euch! Macht woran ihr Spass habt und überlegt zweimal, ob der Preis Frauen zu gefallen für regelmässigen Sex zweimal die Woche nicht zu hoch ist.

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