Forum: Blogs
Deutschlandkarte: Wo die meisten armen Kinder wohnen
DPA

Ihnen fehlt es an Geld, an akzeptablen Wohnverhältnissen und an Winterkleidung: 19 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind von Armut bedroht. Eine Studie zeigt, wo die Not am größten ist - vor allem die Entwicklungen in Bremen und Nordrhein-Westfalen erschrecken. Kinderarmut in Deutschland: Hier wohnen die meisten armen Kinder - SPIEGEL ONLINE

Seite 1 von 66
rolli 09.01.2014, 10:42
1.

Das ist dem Diktator Markt doch völlig egal. Was jucken den Armut und Kindertränen.
Originalton Merkel: Deutschland lebt in einer marktorientierten Demokratie.
Und ich füge hinzu: in einer neoliberalen Diktatur des Marktes.


rolli

Beitrag melden
tutnet 09.01.2014, 10:44
2. Hauptsache neues Topthema

Nach 24 Stunden immer neuen Meldungen zum Coming Out endlich ein neues Thema. Ob die armen Kinder dann später hetero oder schwul sind, sollte DAS keinen interessieren.

Beitrag melden
RenegadeOtis 09.01.2014, 10:48
3.

Zitat von sysop
Ihnen fehlt es an Geld, an akzeptablen Wohnverhältnissen und an Winterkleidung: 19 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind von Armut bedroht. Eine Studie zeigt, wo die Not am größten ist - vor allem die Entwicklungen in Bremen und Nordrhein-Westfalen erschrecken.
"WSI-Forscher Seils sieht dagegen in erster Linie die Wirtschaft in der Pflicht: Um Kinderarmut im reichen Deutschland einzudämmen, sei es zwingend, im unteren Lohnsegment deutlich höhere Löhne zu zahlen. "

Diese Aussage - obwohl ich sie durchaus unterstütze - hätte ich bei einer Studie von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung überhaupt nicht erwartet. /ironie

Beitrag melden
Crom 09.01.2014, 10:50
4.

Zitat von sysop
Ihnen fehlt es an Geld, an akzeptablen Wohnverhältnissen und an Winterkleidung: 19 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind von Armut bedroht.
Wenn ich das schon wieder lese, "von Armut bedroht", aber im Titel dann "Wo die meisten armen Kinder wohnen". Was denn nun, arm oder von Armut bedroht? Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe!

Beitrag melden
allesluege 09.01.2014, 10:50
5. 20%?

Zitat von sysop
Ihnen fehlt es an Geld, an akzeptablen Wohnverhältnissen und an Winterkleidung: 19 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind von Armut bedroht. Eine Studie zeigt, wo die Not am größten ist - vor allem die Entwicklungen in Bremen und Nordrhein-Westfalen erschrecken.
Das ist vollkommen beschämend, erbärmlich und zeigt die Gesinnung unserer Politiker! Ich fordere, dass die Milliarden für Banker sofort dahin gehen, wo es gebraucht wird! Ein Ende der Lügen, dass Banken gerettet werden müssen, während die Menschen krepieren. Das ist Wahnsinn!

Beitrag melden
georg69 09.01.2014, 10:50
6. Kindergeld

Zitat: "Etwa beim Kindergeld. Denn egal, ob man Millionär oder Aufstocker ist, immer gibt es die gleiche Summe." - Das ist nicht ganz richtig. Bei hohen Einkommen wird statt des Kindergeldes der steuerliche Kinderfreibetrag gewährt, die Steuerersparnis ist dann höher als das Kindergeld. Hohe Einkommen werden also besonders gefördert.

Beitrag melden
inhabitant001 09.01.2014, 10:54
7. Karte ungenau

Eine zu gnädige Karte. Dadurch das ganz Südbrandenburg zusammengefasst wird zieht der Speckgürtel um Westberlin den Rest hoch. Dito für Ostsachsen, wo der Leuchtturm Dresden die statistisch weit höhere Armut der Oberlausitz übertüncht. Aber naja...

Beitrag melden
Psycho Dad 09.01.2014, 10:56
8. Begrifflichkeiten

Zitat von sysop
Ihnen fehlt es an Geld, an akzeptablen Wohnverhältnissen und an Winterkleidung: 19 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind von Armut bedroht. Eine Studie zeigt, wo die Not am größten ist - vor allem die Entwicklungen in Bremen und Nordrhein-Westfalen erschrecken.
Sind die Kinder jetzt "arm" wie in der Überschrift beschrieben oder "von Armut bedroht" wie im Artikel ausgeführt?
Ich finde es immer höchst bedauerlich, wenn sog. "weasel words" zur Meinungsmache dienen. Prinzipiell ist erst einmal JEDER von Armut bedroht. Es ist nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Durch die Verwendung solcher Begriffe sollen politische Forderungen (hier Mindestlohn) unterlegt werden. Es geht gar nicht primär um die Kinder.

Interessant wäre eher eine Analyse, WER die meisten Kinder bekommt und warum (das wird nur kurz erwähnt). Für viele "Mittelstandseltern" stellt sich nämlich die Frage nach einem zweiten oder dritten Kind erst gar nicht, da es eine zu große finanzielle Auswirkung auf die Lebensverhältnisse hat. Viele Kinder muss man sich also wirklich "leisten" können, entweder weil man selbst genug Geld hat, oder weil der Staat durch "Sozialtransfers" für die Stabilität der Lebensverhältnisse auch bei mehreren Kindern sorgt, wenn auch auf niedrigem Niveau. Das würde sich auch bei einem um ein paar Euro erhöhtem Mindestlohn nicht ändern.
Eine steuerliche (!) Entlastung der Familien, gerade auch der Mittelschicht, hätte einen wesentlich größeren Effekt. Aber das aufzuzeigen ist nicht die Intention der Studie.

Beitrag melden
derigel3000 09.01.2014, 10:57
9. optional

NRW-Führung: SPD und Grüne
Bremen-Führung: SPD und Grüne
Zufall?

Beitrag melden
Seite 1 von 66
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!