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Deutschlandkarte: Wo die meisten armen Kinder wohnen
DPA

Ihnen fehlt es an Geld, an akzeptablen Wohnverhältnissen und an Winterkleidung: 19 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind von Armut bedroht. Eine Studie zeigt, wo die Not am größten ist - vor allem die Entwicklungen in Bremen und Nordrhein-Westfalen erschrecken. Kinderarmut in Deutschland: Hier wohnen die meisten armen Kinder - SPIEGEL ONLINE

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hornisse.04 09.01.2014, 14:12
450. Der war gut.

Zitat von eazzy
... als Kinder deren beide Elternteile ganztags beruftstätig sind (z.B. Lehrer-Ehepaar). .

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Ossi Ostborn2.0 09.01.2014, 14:13
451. Auch mir wird schlecht

Zitat von galens
Wenn ich lese das es in Deutschland keine Armut gibt sondern nur in Afrika,Indien etc.,soll das heißen das die Kinder hier erst arbeiten oder betteln müssen damit sie als arm gelten? Oh je,das schreiben die Foristen die sich dann in anderen Artikeln über Entwicklungshilfe bestimmt beschweren das in den Ländern wie Afrika,Indien etc. die Kinder zum Lebensunterhalt der Familien beitragen und die Rentenversicherung der Familien dort sind. Ich wünsche manchem hier wirklich mal in die Bredouille zu geraten und arm zu sein!

Mit welchem Recht werden Menschen in Afrika o.ä. als reich bezeichnet, die bei uns als arm gelten? Wer gibt Ihnen oder anderen das Recht, für Deutsche/Europäer höhere Standards zu definieren als für andere Menschen? Wer gibt Ihnen und den ganzen Gutmenschen eigentlich das moralische Recht, Menschen aus Afrika mit weniger abzuspeisen als sie sich selbst zugestehen?

"Relative Armut" ist Rassismus pur, weil er begründet, warum wir reichen Europäer immer noch nicht den Hals vollbekommen, während Milliarden Menschen erbärmlichst ihr Leben verbringen müssen.

Jeder der solche Studien erstellt und finanziert sollte sich sch

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cabeza_cuadrada 09.01.2014, 14:13
452. gerade dann ist es doch egal...

Zitat von radamriese
wenn ich kein Geld hab, schaffe ich mir nicht zig Kinder an.
Rechnen Sie mal den H4 Bedarf einer 4-5 Köpfigen Familie zusammen. Sie werden sehen, soviel als Facharbeiter zu verdienen ist sehr sehr schwer!

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Hodiko100 09.01.2014, 14:14
453.

Zitat von RainerCologne
Es gab Zeiten, da habe ich mit 200-300€ im Monat in der Tasche gelebt. Da war ich 18, gerade in der eigenen Bude. Ich konnte Essen, Trinken und Geld für Bierchen und Disco war auch noch vorhanden. Ich hatte nicht viel, aber es hat allemal gereicht. Wenn ich sehe, dass Harzt IV nun knapp 400€ im Monat aufs Konto bringt frage ich mich, wie man damit nicht auskommen kann. Vielleicht sollte man sich fragen, was Arm sein bedeuted. Wenn Armsein durch 400€ auf dem Konto und einer Wohnung bedeutet, sollte man sich mal in anderen Teilen der Welt umsehen. Ich empfehle die Dokumentation "Eisenfresser" Dieser Menschen sind nämlich arm. Mich interessiert, wo die 400€ pro Monat bleiben, wenn man sich bei Wohlfahrtsverbänden für 1€ eine riesen Tasche mit Lebensmitteln besorgen kann. Wieso reicht das Geld nicht? Wie viel soll angemessen sein?
Ich möchte nicht sehen, in welchen Klamotten Sie rumlaufen, bzw. was Sie machen, wenn Waschmaschine oder Kühlschrank kaputt. Wahrscheinlich sparen Sie noch monatlich 200 €, damit Sie Betriebskosten und Strom nachzahlen können.
Sie machen das Geld ja nur am Essen fest. Alles andere kostet nichts.
Warum beantragen Sie nicht Hartz 4. Arbeiten gehen lohnt ja nicht. 4 € Mindestlohn reichen ja auch.

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bauklotzstauner 09.01.2014, 14:16
454.

Zitat von muunoy
Zunächst einmal rede ich nicht dem Kapitalismus das Wort, sondern einer leistungsorientierten sozialen Marktwirtschaft, die ich mir zurück wünsche.
Sag ich doch! ;-)

Zitat von
Von Sozialismus rede ich in Deutschland, seitdem von Sozis und Grünen (von den Linken will ich gar nicht reden) als sog. Reiche Familien mit einem Haushaltseinkommen von 4000,-EUR monatlich (brutto!) angesehen werden. Die Wahlprogramme von SPD und Grünen sahen vor, dass z. B. Singles ab einem Jahresbruttoeinkommen von 60 TEUR noch mehr EK-Steuer zahlen sollten. Da sowohl die SPD als auch die Grünen auch noch das Ehegattensplitting abschaffen wollten, hätten dann auch Familien, wo nur einer die 60 TEUR im Jahr verdient, zu diesen pösen, pösen Reichen gehört.
Tja.... irgendjemand muß die Zeche ja schließlich zahlen!

Die, die von den umfassendsten Verarmungsprogrammen der Nachkriegszeit durch Rot-Grün, sekundiert von Schwarz-Gelb, betroffen sind, können das nämlich nicht mehr. Die untere Hälfte der Bevölkerung fällt inzwischen schon durchs Sieb, weil ihnen gerade noch ein einziges, mageres Prozent von allem gehört. Sprich, nach Abzug aller Kosten, Sozialbeiträge und Mehrwertsteuern bleibt ihnen nichts mehr zum Sparen übrig.

Und die oberen 10 Prozent (denen 90 Prozent gehören!!!) dürfen ja nicht belastet werden. Sondern die müssen im Gegenteil noch weiter entlastet werden, weil sie mit dem gesparten Geld ja unglaublich viele Arbeitsplätze schaffen sollen! Und wer hier beißenden Spott vermutet, liegt erstens richtig, und mache sich zweitens klar, daß das dieser Unsinn die offizielle Erklärung für all die Unternehmens- und Superreichensteuerreformen der letzten Jahre ist!

Bleiben noch jene 40Prozent der Bevölkerung dazwischen, die zumindest noch einen angemessenen Anteil am Einkommen bekommen, und die deshalb den Löwenanteil der Kosten schultern müssen. Und da gehören Sie nunmal dazu! Tut mir leid, aber so läuft das kapitalistische Spiel! Und da läuft es hier sogar noch relativ gut!


Übrigens ist das keine Erfindung von Rot-Grün, sondern eine beinahe zwangsläufige Entwicklung. Den beklagten "Mittelstandsbauch" gibt es nämlich schon seit Kohl.

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statler&waldorfmuppets 09.01.2014, 14:16
455. eine Urlaubsreisen?

Ich bin in den Ende60er/Anfang 60er Jahren aufgewachsen: keine Reisen, kein Fernseher, "preiswerte Ernährung, wenig Kleidung, keine Zentralheizung, kein Auto. Nach heutigen Standards weit unter Hartz IV-Niveau.
Man sollte auch noch bei der Feststellung von "Armut" einen Realismus gelten lassen.
Es gab auch nicht den heute allgegenwärtigen Neid auf jeden Besserverdienenenden und Reichen (dieser Neid heißt heute "Streben nach sozialer Gerechtigkeit").
Allerdings konnte ab den späten 70ern auch ein Arbeiter oder kleiner Angestellter sich eine Eigentumswohnung oder ein Haus, mit gewisser Eigenleistung, kaufen oder bauen. Das ist heute nicht mehr möglich, nicht zuletzt wegen der horrenden staatlichen Abgaben.

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robeuten 09.01.2014, 14:16
456.

Zitat von lebenslang
in deutschland gibt es eine art opferkult, der migrant, der behinderte, der hartzivler usw. ein medienbericht reiht sich an den nächsten in dem von diesen menschen als opfer gesprochen wird, als opfer der politik, des gesellschaftlichen klimas us. usw. meiner einschätzung nach treibt dieser opferkult menschen in die apathie, man kann ja sowieso nichts machen, die umstände sind dagegen. so wird mit einer gutgemeinten schelte an den umständen aus vielen menschen jegliche motivatrion vertrieben den eigenen fähigkeiten zu vertrauen, das leben selbstständig anzupacken und zu sehen wie das best mögliche aus den umständen herauszuholen ist. indem man menschen zu opfern erzieht blüht natürlich das betreuende gewerbe.
Sie haben vollkomen recht, und vermutlich auch einen der wichtigsten Gründe für die mangelnde Integration von Migranten bestimmter Kulturkreise dargelegt - in den USA fahren genau diese Leute dann Taxi, lernen dadurch zwingend die Sprache, und irgendwann auch eine eher freie Mentalität kennen, und vielleicht irgendwann sogar schätzen. Hier kann man sich es gemütlich in Klein-Istanbul einrichten, und die dummen Steuerzahler blechen lassen....

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Whitejack 09.01.2014, 14:17
457.

Zitat von lizard_of_oz
Die Pensionen für mittlere Beamte gehen bei 2500€ netto los, da komme ich wegen der sadistischen Ausbeuterei und Zusatzrente nach sechs Jahren im Job immer noch nicht ran. Ich habe also weniger als das Minimum für kleine Beamte.
Die Besoldung für den mittleren Beamtendienst (ab A6) beginnt bei 1911€ pro Monat (bundeslandabhängig kann es etwas mehr sein), worauf allerdings noch steuerliche Abzüge (ja, die bezahlen Beamte auch!) erfolgen. Die Pensionen, sprich Altersbezüge, entsprechen höchstens etwa 70% der Besoldung, da ist man also - vor Steuern! - bei unter 1400€ pro Monat.

Keine Ahnung, wo Sie Ihre Zahlen her haben. 2500€ netto als Pension entspräche einem Minimalgehalt von über 6000€ pro Monat für einen mittleren Beamten (z.B. einen Polizisten).

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old_fart 09.01.2014, 14:18
458. Sie haben vergessen

Zitat von hans-juergen.matschiske
In Deutschland gibt es keine Armut. Das versuchen uns die Lügner der schreibenden Spiegelzunft uns einzureden. In Merkeldeutschland herrscht " Friede, Freude, Freiheit , Eierkuchen ". Im Staatsfernsehen ARD und ZDF wird uns jeden Tag über die große Freude und Zufriedenheit die in unserem Land herrscht, berichtet. Das lasse ich mir doch nicht kaputt machen.
"Ironie aus" zu schreiben.

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Psycho Dad 09.01.2014, 14:18
459. Hihi

Zitat von Crom
Ähm, doch: "Die EU-Statistiker definieren Personen,[1][2][3] die vom Median des Netto-Äquivalenzeinkommens weniger als 70 Prozent zur Verfügung haben, als armutsgefährdet in sozialen Risikosituationen („prekärer Wohlstand“), 60 Prozent zur Verfügung haben, als armutsgefährdet, 50 Prozent zur Verfügung haben, als relativ einkommensarm, 40 Prozent zur Verfügung haben, als arm." Sie sehen, es gibt sehr wohl einen Unterschied zwischen "arm" und "armutsgefährdet". Sogar "prekärer Wohlstand" hat man sich mittlerweile ausgedacht. Falls die Zahl der Leute, die unter armutsgefährdet fallen, nicht mehr ausreichen, hat man schon wieder ein neues Wortungetüm erfunden.
und wenn die Wortungetüme ausgehen sollten, dann setzt man einfach die Prozentzahl hoch...bis man dann mit 90% des Netto Äquivalenzeinkommens als "arm" gilt. Dann haben wir bald die höchste Stufe des Sozialismus erreicht..aber es gibt immer noch was zu tun....für Sozialungenieure und die Wohlfahrtsindustrie.

Schön, wie man sich seinen "Markt" bzw. "Konsumenten" auch selbst schaffen kann. Deswegen darf man solche "Studien" auch nicht ernst nehmen. Wer attestiert sich schon gerne selbst Bedeutungslosigkeit?

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