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Die gefährdete Generation: Kleine Machiavellisten

Kinder gehen durch die Hölle, wenn sie von Mitschülern gemobbt werden. Eltern können gegen die Peinigungen oft wenig ausrichten, aber vieles falsch machen. Eingreifen müssten die Lehrer.

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loeweneule 08.11.2011, 11:00
1. nee

http://www.spiegel.de/spiegelwissen/...783339,00.html

Nichts zu danken. So funktioniert der Link dann möglicherweise.

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GrafZahl 08.11.2011, 11:03
2. Nicht für die Schule...

...für das Leben lernen wir.
Einige meiner Mitschüler waren Opfer, andere Täter. Die Täter waren auch als Erwachsene rücksichtslos, egoistisch, dreist und ohne jedes Schuldbewußtsein.

Sie haben dank des feigen Totalversagens der Lehrer etwas gelernt:
Man kommt mit Gewalt, Mobbing, Dreistigkeit und Lügen davon. Und so leben sie dann.

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sukowsky 08.11.2011, 11:04
3. Finde ich total blöd

Finde ich total blöd, denn hier spiegelt sich unser Gesellschaftsbild bei den Kindern wieder. Boxt euch gnadenlos durch wie im Arbeitsleben.

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TheBrain 08.11.2011, 11:16
4. Früher wure auch gehänselt

Zitat von sysop
Kinder gehen durch die Hölle, wenn sie von Mitschülern gemobbt werden. Eltern können gegen die Peinigungen oft wenig ausrichten, aber vieles falsch machen. Eingreifen müssten die Lehrer.
Hänseleien gab es in der Schule auch früher schon. Aber jetzt heißt es 'Mobbing'.
Eltern oder große Brüder müssten sich (wenn es die Lehrer nicht tun) die 'Mobber' in der Schule einfach mal zur Brust nehmen. Aber dazu fehlt den meisten wohl der Mumm!
Und wenn Kinder im Face- oder was weiß ich für einem book gehänselt werden, dann sollen sie sich dort eben nicht rumtreiben.
Eltern sollten ihren Kindern ohnehin 'Soziale' Netzwerke nicht erlauben, und Internet Nutzung nur unter Aufsicht zulassen!

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stevie76 08.11.2011, 11:21
5. ..

ich kann den artikel nur bestätigen. was vor allem in unserem fall auffiel, war, dass die schuldirektorin einfach alles abstritt. vom hin und her für einen termin ganz zu schweigen. sie wurde richtig zickig. also, die bosse-realschule in bielefeld eher meiden.

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asfaraway 08.11.2011, 11:23
6. Loesungen

Während ich die analytische Seite des Artikels angemessen finde so bleiben doch die Lösungsvorschläge recht unpräzise.
Man kann die Lehrer ansprechen, aber oft verhalten sie sich falsch und verschlimmern den Konflikt. Also doch nicht ansprechen. War nach Lektüre so schlau wie zuvor, nur die Komponente mit dem Taeterprofil und der Bestätigung des Verhaltens im Elternhaus war interessant.
Bleibt also zu hoffen, dass die Lehrer meiner Kinder zu den schlaueren/weiseren/besseren gehören. Gleiches gilt für die Schulleitung. Hoffen kann ich auch, dass die anderen Kinder in der Klasse keine Monster sind. Sie oder ihre Eltern anzusprechen soll ich nicht, mit dem Lehrer darüber sprechen, s.o..

Scheint sich ja in den letzten 30 Jahren nicht viel geändert/verbessert zu haben.

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Phoenix2006 08.11.2011, 11:28
7. Die gefährdete Generation: Kleine Machiavellisten Auf Thema antworten

Zitat von sysop
Kinder gehen durch die Hölle, wenn sie von Mitschülern gemobbt werden. Eltern können gegen die Peinigungen oft wenig ausrichten, aber vieles falsch machen. Eingreifen müssten die Lehrer.
Vorbemerkung : Die technische Inovation (Mobilfunk, Internet) sind die technischen Voraussetzungen für "Mobbing Taten"
Ich habe mal ein paar wissenschaftliche Fragen (Fachgebiet Pyschologie, Soziologie, Medizin, Recht)

Was versteht das Militär unter pyschologischer Kriegsführung?
Welche Auswirkungen haben "Mobbinghandlungen" auf die Gesundheit der Opfer?
Welche Möglichkeiten haben die Opfer straf- und zivilrechtlich gegen die Täter in einem Rechtsstatt vorzugehen?

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GrafZahl 08.11.2011, 11:29
8. Selbsterfahrung

Zitat von TheBrain
Eltern oder große Brüder müssten sich (wenn es die Lehrer nicht tun) die 'Mobber' in der Schule einfach mal zur Brust nehmen. Aber dazu fehlt den meisten wohl der Mumm!
Also, ich muß da mal aus dem Nähkästchen plaudern:
Ich habe für einen verwandten Jungen, der gemobbt wurde, einem Elf- und einem Dreizehnjährigen ordentlich eins auf's Maul gegeben - nur Schmerzen, keine bleibenden Schäden, es ist nicht mal Blut geflossen. Dafür habe ich einen Riesenkrach mit den Eltern und der Schule bekommen, die Anzeige wurde aber wieder zurückgezogen, weil das Verhalten der beiden Jungs bekannt war und ich als friedliebend bekannt bin.

Endlich bekamen die richtigen mal Prügel, sagten mir einige Leute.

Und ich muß ganz ehrlich sagen: es hat sogar Spaß gemacht, die Täter zu Opfern zu machen. Und es hat nachhaltig geholfen.

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hördochauf 08.11.2011, 11:32
9. Welch eine Überraschung...

Ob ein Kraut dagegen gewachsen sein mag? Da fehlt mir der Glaube.
Auch mit dem Bild von Opfer und Täter wäre ich vorsichig: Gerade die Täter verhalten sich doch optimal angepasst!

Vor 30 Jahren war das Prinzip doch schon das gleiche - wer wiederholt mit 'no-name' Artikeln (Kleidung etc.) angetroffen wurde hatte nix zu lachen.
Heute ist halt das Smartphone und der Schauplatz Internet dazu gekommen.

In der nächsten Entwicklungsstufe kommt es dann grob auf den Hubraum des 1. Verkehrsmittels an,
und geht am Ende halt nahtlos in das Bekannte 'Mein Haus, mein Auto...' über.

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