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Die gefährdete Generation: Kleine Machiavellisten

Kinder gehen durch die Hölle, wenn sie von Mitschülern gemobbt werden. Eltern können gegen die Peinigungen oft wenig ausrichten, aber vieles falsch machen. Eingreifen müssten die Lehrer.

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KV491 08.11.2011, 13:29
60. .

Zitat von Andr.e
Selbst mal Kind gewesen? Wenn Sie von der ganzen Klasse Muttersöhnchen genannt werden, dann macht Ihnen das was aus.
Darum ging es nicht.

Ihr Ton ist im Übrigen für ein Forum über Mobbing mäßig angemessen. Natürlich war ich Kind und was glauben Sie, warum mich das Thema interessiert?

Höflichkeit ist eine Zier,....

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SunSailor 08.11.2011, 13:29
61. .

Zitat von stevie76
also, die bosse-realschule in eher meiden.
SIE versuchen es aber auch überall und mit allen Mitteln...

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loeweneule 08.11.2011, 13:29
62. nee

Zitat von Margrit2
Die Meinunen dieser Experten greifen zu kurz. In erster Linie haben wir heute Kinder, die zu Hause kaum noch erzogen werden, sondern wie Wilde auf die Menschen ....
Jaja, die böse Zeit heute! Komisch, daß ich Mobbing in der Schule schon vor 50 Jahren erlebt habe.

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JacksonBlood 08.11.2011, 13:30
63. ^^

Zitat von Corja
Ich finde auch, dass die Schulen in die bald stillgelegten Kasernen überführt werden sollten und der Lehrkörper komplett durch Unteroffiziere im Ruhestand ersetzt werden sollte. Nur so kann's gehen. Abtreten!
würde bei vielen der von den eltern verzogenen Bälgern eher was bringen, als die 5te ADHS-therapie mit bunten pillen.

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muhammaned 08.11.2011, 13:41
64. Früher oder später ....

Zitat von caro1986
Oft sind die mobbenden Kinder muslimische Kinder. So habe ich es immer erlebt. Die Lehrer reagieren schon kaum noch, da sich keiner dem Rassismus-Verdacht aussetzen will.
... konnte man diese Aussage ja erwarten ...

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rheinischerfrohsinn 08.11.2011, 13:44
65. "Das gab's schon immer" ist kein Argument

Zitat von loeweneule
Jaja, die böse Zeit heute! Komisch, daß ich Mobbing in der Schule schon vor 50 Jahren erlebt habe.
Die meisten Unsitten existieren seit es Leben auf der Erde gibt, auch in der Mythologie findet man strafwürdige Verhaltensweisen.
Trotzdem sollte man nicht darüber hinweg oder daran vorbei oder was auch immer sehen - egal, ob Mobbing, Missbrauch oder sonst was.

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wortmannin 08.11.2011, 13:44
66. Gute alte Zeit?!?

Während meiner Schulzeit auf einem Gymnasium in der bayrischen Provinz vor vielen Jahren war das Wort
mobbing noch unbekannt. Dafür sind aber Schüler, die sich aggressiv in Wort oder Tat gegen Mitschüler oder Lehrer verhalten haben, was nicht oft vorkam, ohne langes Federlesen von der Schule verwiesen worden. Rechtliche Schritte dagegen gab es nie, denn ich glaube, dass solche Klagen von den Gerichten garnicht zur Verhandlung angenommen worden wären. Das Wort des Schulleiters war endgültig. Er hat uns auch immer klargemacht, dass es ein Privileg ist auf unsere Schule zu gehen und das man dort nicht verpflichtet ist uns auszubilden, sondern dass das allein von unseren Leistungen und unserem Verhalten abhängig ist.

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bernd hartmann 08.11.2011, 13:45
67. Leider kaum Hinweise für Mobbingopfer

Leider zeigt der Artikel kaum Lösungsmöglichkeiten für Mobbingopfer oder deren Eltern auf.

* nicht mit den Eltern der Täter zu sprechen

Einen Versuch wäre es mir Wert, würde mein Kind gemobbt werden. Der Schaden dadurch dürfte gering sein, wenn man mit dem eventuell entstehenden Frust umgehen kann.

* Gespräche mit dem Lehrer ohne das Kind zu führen;

Ganz wichtig! Ich selbst (bzw. mehrere Mitschüler und ich) haben früher einen Mitschüler gemobbt. Ich habe mein Verhalten damals nie reflektiert, "außerdem ist der ja auch so komisch und macht (hier bitte beliebiges auffälliges Verhalten einsetzen)". Die Lehrer haben das Mobbing stillschweigend toleriert. Nie hat uns auch nur ein einziger Lehrer darauf angesprochen. Ich bin mir sicher, hätte auch nur eine einzige Person uns dazu gebracht, ernsthaft über unser Verhalten nachzudenken, hätten wir wohl damit aufgehört.
Eine Bekannte ist Lehrerin an einer Schule, an der konsequent mit Mobbing umgegangen wird. Wird ein Schüler beim Mobbing erwischt, wird er zum Direktor zitiert und erhält eine Verwarnung. Beim zweiten Mal (innerhalb der gesamten Schullaufbahn) gibt es einen zeitweiligen Schulausschluss, beim dritten Mal den endgültigen Schulausschluss. Mobbing ist an dieser Schule (zumindest unter Schülern) kein nennenswerten Problem mehr.

* dem eigenen Kind keine Schuld zuzuweisen und ihm nicht zu Gegengewalt zu raten - der Konflikt könnte sich noch ausweiten;

Hier (Gegengewalt) möchte ich ganz klar Widersprechen. Wehrt sich das Kind nicht, so ist es das ideale Mobbingopfer. Setzt es sich zur Wehr, so werden die Mobber in den allermeisten Fällen von ihrem Opfer ablassen. Selbst wenn nicht – dadurch dass sich das Opfer wehrt macht es Außenstehenden unmissverständlich deutlich, dass etwas geschieht, womit es nicht einverstanden ist. Dies soll nicht als ein Aufruf zur Gewalt verstanden werden, sondern als ein Aufruf, sich zu Verteidigen. Hier kann dem Kind eventuell ein Selbstverteidigungskurs oder eine geeignete Kampfsportart helfen. Wer kämpft kann verlieren – wer nicht kämpft hat schon verloren.

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breisig 08.11.2011, 13:45
68. titel

Zitat von muhammaned
... konnte man diese Aussage ja erwarten ...
Und Ihre Reaktion darauf auch..

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gnympf 08.11.2011, 13:46
69. Jepp!

Zitat von fridericus1
...während meiner Schulzeit eher Opfer als Täter. Unsportlich, dafür sehr gut in anderen Fächern, eher unmodern gekleidet, bot ich eine gute Angriffsfläche. Ausgrenzung, fiese Hänseleien, nette kleine Briefchen, keine Einladungen, auf dem Schulhof geschnitten werden - ist mir alles nicht .....
das unterschreibe ich blind. Das Geilste war der Eltern-Spruch '..dann geh doch einfach weg!", als wenn der Schultyrann beinamputiert wäre und das Verlassen des Schulgeländes auch nur ansatzweise möglich. Haha!
Selbst Kampfsport hilft nichts, wenn der schlimmste Schläger bereits mehrere Jahre Vorsprung darin hat. Was hätte ich damals für Pfefferspray gegeben!

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