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Diplomatenstreit: Türkei bestellt deutschen Botschafter ein
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Der diplomatische Disput zwischen Deutschland und der Türkei verschärft sich. Erst zitierte die deutsche Regierung den türkischen Botschafter in Auswärtige Amt - nun reagiert Ankara. Der Abgesandte Eberhard Pohl musste im Ministerium vorsprechen. Diplomatenstreit: Türkei bestellt deutschen Botschafter zum Rapport - SPIEGEL ONLINE

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cmburns1 21.06.2013, 19:59
70. welche Folgen?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-streit-tuerkischer-eu-minister-droht-kanzlerin-merkel-a-907250.html

hat man den als Kind zu heiss gebadet?

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Ertem 21.06.2013, 20:00
71. Die Türkei darf niemals in die EU

ich bin nicht mit meiner Firma in die Türkei ausgewandert um meine Einnahmen doch wieder an die Griechen verfüttern zu müssen. Nein, TR darf niemals in die EU! Dazu sind sie noch nicht korrupt genug, haben bei der Überprüfung der Maastricht-Kriterien zu wenig gefälschte Zahlen vorgelegt und haben noch zu viel Religionsfreiheit für europäische Verhältnisse.

Ziel der türkischen Regierung ist - wie treffend erkannt - der Abbruch der Gespäche, damit auch der letzte Europageile Türkei weiß, das wir die letzten 27 Jahre von Europa an der Nase herumgeführt wurden.

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Emil Peisker 21.06.2013, 20:12
72. Schwächung der EU...

Zitat von punkorrekt
Türkische Gastarbeiter zu beschäftigen ist damals nur auf Druck der Amerikaner, die den Türken eine Kompensation für Natostützpunkte in der Türkei bieten wollten, gegen den Willen der deutschen Regierung zu Stande gekommen. Und eine weitere Schwächung der EU durch Aufnahme der Türkei ist ganz im Sinne Amerikas!
Sie irren gewaltig.

Die Gastarbeiter aus der Türkei kamen nicht auf Druck der USA, sondern auf inständiges Bitten der deutschen Industrie.

Ihre These ist hanebüchen und Sie haben natürlich nicht einen fassbaren Beleg für die Behauptung.

Verschwörungstheoretiker benötigen allerdings keine Belege, sie haben die Weisheiten aus geheimen Quellen, n'es pas?

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meinmein 21.06.2013, 20:21
73.

Zitat von reswer
Istanbul/Ankara - Der türkische Minister für europäische Angelegenheiten, Egemen Bagis, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, ihre Vorbehalte gegen einen EU-Beitritt der Türkei aufzugeben. Er hoffe, dass Merkel "ihren Fehler bis Montag verbessern" werde, sagte der Minister nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vor Journalisten. Andernfalls werde das Folgen haben, fügte er hinzu. .......
Aufgepasst CDU!
Wenn Mutti jetzt nicht einknickt, wähle ich euch zum ersten Mal in meinem Leben.

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muffelkopp 21.06.2013, 20:22
74.

Zitat von aix
[...] Nicht die Türkei brauch Deutschland und die EU sondern es verhält sich umgekehrt.
Ich interpretiere die Statistik anders.

1) Deutschland setzt mehr Waren in der Türkei um als umgekehrt (23Mrd. zu 14 Mrd., 2011). Also gibt es aus deutscher Sicht keine Notwendigkeit, Handelsbarrieren zu ändern, weil der Markt ja auch so vorhanden ist (auch, wenn ich das begrüßen würde). Umgekehrt würde die Türkei durch leichteren Zugang zum EU-Binnenmarkt mehr profitieren, also mehr exportieren, um das "Defizit" in der Bilanz zu beheben. Also doch anders herum, als Sie denken. Die Türkei "muss" mehr exportieren, daher braucht die Türkei diesen Markt, sonst steigen nur die Schulden extrem schnell (und das taten sie in den letzten Jahren, prozentual mehr als in D)

Zudem gibt es Waren, die Deutschland exportiert, die kein anderes Land liefern könnte (ich meine nicht "Auto", sondern z.B. "Audi"), also wäre ein Boykott des Imports mancher deutscher Waren sehr schmerzhaft für die Türkei.

2) Hat Deutschland einen extremen Exportüberschuss, der nicht unbedingt gut ist. Wenn die Türkei "dicht" machen würde, würde das den Innenkonsum in D stärken, soll heißen: Keine Spülmaschine von Beko, sondern eine von Siemens oder Miele (die Beko nachbaut ;-)). Könnte ein Eigentor für die Türkei sein.

Bin aber keiner vom Fach, also lasse ich mich gerne korrigieren.

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matala 21.06.2013, 20:23
75. Erpressung

nenne ich das, was die Türkei sich da herausnimmt. Da bleibt doch eigentlich nichts anderes übrig, als den EU-Beitritt nicht weiter zu verfolgen. Man stelle sich vor, was sich in einer um die Türkei erweiterten EU abspielt, wenn die türkischen Politiker schon vor der Aufnahme mafiöse Strukturen zeigen.
Ich appeliere an die Verantwortung unserer Politiker für uns.

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mielforte 21.06.2013, 20:24
76. Die Türkei soll die Drecksarbeit gegen Syrien übernehmen,

Beitrittsverhandlungen zur EU sind da so wichtig wie der Blinddarm.

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jomo3 21.06.2013, 20:24
77.

Zitat von Ertem
ich bin nicht mit meiner Firma in die Türkei ausgewandert um meine Einnahmen doch wieder an die Griechen verfüttern zu müssen. Nein, TR darf niemals in die EU! Dazu sind sie noch nicht korrupt genug, haben bei der Überprüfung der Maastricht-Kriterien zu wenig gefälschte Zahlen vorgelegt und haben noch zu viel Religionsfreiheit für europäische Verhältnisse. Ziel der türkischen Regierung ist - wie treffend erkannt - der Abbruch der Gespäche, damit auch der letzte Europageile Türkei weiß, das wir die letzten 27 Jahre von Europa an der Nase herumgeführt wurden.
Das glaube ich Ihnen.

Aber jedem redlichen Türken mahne ich an: nehmen sie all diese enttäuschten wieder mit und vergessen Sie nicht, etwas zu unternehmen gegen die Importbrautkultur, sie ist pervers und ich begreife manche Bundesländer nicht, dass sie sie tolerieren.

Hier gilt es zu arbeiten für all die nichtsnutzssozial Typen, aber Mut haben die nicht.

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schamot 21.06.2013, 20:26
78. wer nach innen sein Volk

Zitat von sysop
Der diplomatische Disput zwischen Deutschland und der Türkei verschärft sich. Erst zitierte die deutsche Regierung den türkischen Botschafter in Auswärtige Amt - nun reagiert Ankara. Der Abgesandte Eberhard Pohl musste im Ministerium vorsprechen.
niederknüppelt und nach außen Drohungen ausstößt, ist ein Schurkenstaat mit einer Kultur, die Europa hinter sich gelassen hat. So etwas gehört sicher nicht nach Europa.

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Frickel-Pit 21.06.2013, 20:27
79. Einmischung

Zitat von reswer
Die Türken sollten sehr ,sehr vorsichtig sein. Was sie in ihrem Land veranstalten......ist absolut nicht demokratisch. Und ,wenn sie normal denken können.....wissen sie es auch.
Die Einmischung in innere Angelegenheiten eines Landes durch ausländische Regierungsvertreter finde ich persönlich nicht so gut.

Zumal ich auch nach einem intensiven Studium der Nachrichtenlage immer noch nicht weiß, warum sich Demonstranten in Istanbul und anderswo Strassenschlachten mit der Polizei liefern. Den Mitbürgern passt etwas nicht? Dann hätten sie eben bei den letzten Wahlen anders wählen müssen.

Sich hinterher mit albernen Demonstrationen gegen eine augenscheinlich demokratisch gewählte Regierung und deren Politik zu stellen ist schlicht undemokratisch und lästig. Sie vertreten eine Minderheitenmeinung.

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