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Drohende Prokon-Pleite: Die Schuld der Anleger
DPA

75.000 Menschen bangen um ihr Geld, weil sie auf die Renditeversprechen des Ökounternehmens Prokon reingefallen sind. Schon fordern Verbraucherschützer und Politiker strengere Regeln. Dabei haben die betroffenen Anleger in erster Linie selbst Schuld. Drohende Pleite von Prokon: Die Schuld der Anleger - SPIEGEL ONLINE

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norman.schnalzger 14.01.2014, 19:17
90. Gier

Danke, wunderschöner Artikel, denn nicht nur Geinz ist geil, sondern Gier frisst Hirn, wie wahr, wie wahr. Eine deutsche Tugend

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crimsonking24 14.01.2014, 19:17
91. Kann das nur aus der Praxis bestätigen

Zitat von Wassup
In Deutschland wird das Fach "Wirtschaft" bekämpft, und darf nicht als eigenes Fach unterrichtet werden. Gewerkschafter und Grüne wehren sich gegen die Bestrebung, an allgemeinbildenden Schulen das Fach Wirtschaft allen Kindern zu lehren. Kein Wunder das Erwachsene, auch das Bildungsbürgertum, so wenig über Wirtschaft weis, und sich so leicht von Geschäftemachern herein legen lässt.
NRW, Sozialwissenschaft, Politik und Wirtschaft. Die schwächsten Schüler wählen den Leistungskurs SW! Das NRW-Gymnasium ist vom Niveau eine Realschule, aber eine schlechte. Früher waren die Realschulen anspruchsvoller und näher am Leben als heute die Gymnasien in NRW. Naja, die werden gerade beerdigt...Besser Kunden als Bürger! Das ist NRW-Maxime.

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minsk60 14.01.2014, 19:18
92. auch die andere Seite sehen

Zitat von spon-facebook-10000193262
Lieber Spiegel-Redakteur, aus welcher Abteilung sind Sie? Schon mal gehört, dass bei Firmen Eigenkapitalrenditen von 15% keine Seltenheit sind? Warum sollte ein Unternehmen nicht selbst Geld einsammeln ohne Kurtage, ohne Provision, ohne Bankgebühren, ohne ein Heer von Verkäufern? Und wie so sollen die dann nicht 8% von ihrem Erfolg abliefern können?
Ein Unternehmen mit 15% nachweisbarer Eigenkapitalrendite, bei dem auch sonst alles in Ordnung ist, hat es nicht nötig, seinen Geldgebern 8% anzubieten.

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gaggly1 14.01.2014, 19:20
93. optional

Der Schreiber dieses Kommentars erweist sich vor allem in Gedankenlosigkeit und Uninformiertheit ganz groß. Das ist ja auch viel leichter, als etwa eine Recherche zu betreiben.
Mit Recherche hätte der Autor nämlich herausfinden können, dass die Risiken von Prokon durchaus transparent gemacht wurden, dass die Anleger - zumindest die meisten - das Risiko also bewusst eingegangen sind. Vielleicht genauso bewusst, wie ein anderer auf Aktien setzte während wieder ein anderer ein Sparbuch aufgelöst haben mag, um sich von dem Geld einen Goldbarren zu kaufen (oder gar einen Anteil an einer Uran-Mine, in der Hoffnung auf die näxte Energiewende - warum sollte nicht auch da mit etwas Glück was rausspringen?)
Vielleicht hat sogar jemand auf einen Mix aus verschiedenen Anlageformen gesetzt?
Ich würde jedenfalls nicht darauf wetten, dass die hier pauschal als naiv, dumm und hirnlos beleidigte Gruppe im Durchschnitt einen geringeren IQ aufweist als etwa der - wiederum duchschnittliche - SPON-Schreiberling.
Und von wegen "seriös" - wenn SPON da mal nicht das Glashaus ist.

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Fletsch 14.01.2014, 19:21
94. Schutz

Natuerlich kann man den Anlegern vorwerfen, sich nicht genuegend mit dem Unternehmen, oder dem Effekt "Genussschein" auseinandergesetzt zu haben. Aber wir leben in einer Welt, in der wir vor allem Gefaehrlichen mit grossen roten Plakaten gewarnt werden. Nur bei der Geldanlage nicht. Man erwartet vom Buerger ja auch nicht, dass er die chemische Zusammensetzung von Kopfschmerztabletten kennt. Wir gehen einfach davon aus, dass alles, was wir kaufen mkoennen, auch "sicher" ist. das sollte bei Geldanlagen nicht anders sein.

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wauz 14.01.2014, 19:25
95. Man kann die Leute schützen

In dem man einfach höhere Steuern erhebt. Wer kein geld hat zum Zocken, kann auch keines verlieren. Ganz einfach. Und der Staat kann von der Kohle sinnvolle Energieanlagen bauen.

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TS_Alien 14.01.2014, 19:28
96. .

Zitat von ichliebeeuchdochalle
10 Doppelstunden Schulunterricht (zusammen) für die Bereiche GELD, KREDIT, GELDANLAGE, BAUSPAREN und Versicherungen würden genügen, um bis auf wenige Ausnahmen (IQ zu gering) die Leute so fit zu machen,daß sie Betrugsversuche durchschauen können. Alter der Schüler: 14 bis 16 Jahre Ausbildung der Lehrer: übernehme ich (langjährige Erfahrung in der Ausbildung von Mitarbeitern der Verbraucherzentralen und Berater von finanz-unwissenden Journalisten, die ansonsten von der Finanzindustrie gekauft sind)
Betrugsversuche wie den Libor-Skandal, die Devisenkursmanipulation, die diversen Absprachen (aktuell: Bierbrauer), ... durchschauen Sie dann immer noch nicht.

Man sollte prinzipiell jedem von einer Geldanlage abraten. Denn von dem hart verdienten angelegten Geld lassen es sich einige Anbieter auf leichte Art sehr gut gehen (Provisionen, laufende Kosten, ...).

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crimsonking24 14.01.2014, 19:29
97. Fragen

Zitat von minsk60
Ein Unternehmen mit 15% nachweisbarer Eigenkapitalrendite, bei dem auch sonst alles in Ordnung ist, hat es nicht nötig, seinen Geldgebern 8% anzubieten.
Was wird denn als Eigenkapital definiert? Wer hat diese Kennzahl berechnet? Stimmen die Zahlen? Trauen Sie noch den "Zahlen"?
Im Ernst, nötig hat mans immer, mit 15% (??) gebe ich gerne 8%, wenn ich daraus 15% mache. Aber halten Sie mal den Gewinn nach Steuern kontant und senken Sie das EK, was passiert mit der Rendite?

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discipulus_neu 14.01.2014, 19:29
98. !

Zitat von byzopsycho
... Renditophobe 0,1% Sparbuchsparer, die aus Neid die 8% Hoffnungen anderen Mutigeren zerstören, sollten Schadenersatz zahlen.
Ihr Nick ist ebenso verräterisch wie aufschlussreich! Oder haben Sie was eingenommen?

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tomymind 14.01.2014, 19:30
99. Genialer Kommentar

War heute auf der Freunde für Prokon oder so ähnlich) Seite. D

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