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Dürre offenbart Standorte fehlender Stonehenge-Steine

 

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Maulwürfin 19.08.2013, 16:24
1.

So schnell und billig kann es gehen :-). Und wieder mal wird auf spektakuläre Weise deutlich, dass wir trotz aller Bemühungen längst nicht alles wissen und die Archäologie immer noch zu den wichtigen und unterstützenswerten Fächern gehört.

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Layer_8 19.08.2013, 16:48
2.

Vielleicht hat das heutige Fehlen der Südwestecke nebenbei und zusätzlich auch was mit der allgemeinen Wetterlage dort zu tun? Atlantische Tiefausläufer aus Südwesten, und das über Jahrtausende?

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Oberleerer 19.08.2013, 17:47
3.

Das wirft jetzt die Frage auf: Wo sind die fehlenden Steine? Welche Maßnahme machte es lohnenswert, einige der riesigen Steine zu entfernen und vermutlich in der Nähe einer anderen Verwendung zuzuführen?

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Cleo96 19.08.2013, 19:02
4.

@Maulwürfin:
Es gibt Bilder (Zeichnungen) von ca. 1835 die Stonehenge ganz, ganz anders zeigen als wir es heute kennen. Zerfallen.
Im Laufe der letzten 200 Jahre wurde es oft "restauriert" und so wieder aufgebaut, wie man es sich vorstellte. 1901, dann ca. 1920 und zuletzt von 1958 bis 1961.

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r@zzi0n@l 19.08.2013, 20:22
5. was Menschen dazu bewegt

sich ein paar dämliche Steine erfurchtsvoll zu betrachten, erschliesst sich mir nicht unbedingt.
Noch weniger Verständnis kann ich dafür aufbringen, Gelder dafür zu verschwenden, um "wissenschaftliche" oder "archäologische" Untersuchungen an diesen Trümmern vorzunehmen.
Lasst die Dinger da in Ruhe liegen und gut ist.
Wer will, kann hingehen, gucken und auf die Aliens warten.
Und wem zu wenig Klötze da rumstehen, der kann ja neue klopfen und dazu stellen.
Aber bitte nicht mit Mitteln, die aus öffentlichen Töpfen bezahlt werden.
Da kann man mal die richtig wichtigen Dinge mit finanzieren.

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capote 19.08.2013, 20:25
6.

Ich habe mal irgendwo Photos aus der ersten Hälfte des Vergangenen Jahrhunderts gesehen, wo man die Quersteinriegel mit modernen Baukränen in Position brachte. hat Stonhenge nie so ausgesehen und man hat einen teil der umgefallenen Steine einfach oben drauf gelegt, wie die Erbauer das nie gemacht hatten?

Ich weiss es nicht, aber die Archäologen offenbar auch nicht.

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schriftsetzer 19.08.2013, 21:17
7.

@r@zzi0n@l
Ihr Geschichtsverständnis in Ehren, aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass fast alles, was wir heute sind, wie wir denken, was unser Handeln bestimmt seine Wurzeln in der jahrzehntausende alten Geschichte hat? Unser Wissen um die Dinge, das wir heute besitzen, ist nicht vom Himmel gefallen und stand auch nicht immer in den Schulbüchern.
Mich tröstet allerdings, dass Sie den Artikel wohlmöglich sogar gelesen haben, bevor Sie Ihren Kommentar schrieben... ;-)

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DieAntwort 19.08.2013, 21:24
8.

In den spaeten 70gern bin ich da mal mit meiner Enduro vorbeigefahren. Ich war sehr unbeeindruckt. Auf der Tour zurueck hat mir der Waechter dann gezeigt, wie man die Alarmanlage umgehen kann und mitten in Stonehenge pennen konnte. Ich blieb unbeeindruckt. Das ist so aehnlich wir die Cheops Pyramide (auf der ich 1978 auch schon geschlafen habe), Voellig ueberschaetzt.

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IrgendeinNickname 19.08.2013, 22:04
9.

Aus Wikipedia:
"In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts unternehmen die Archäologen Richard Atkinson und Stuart Piggott fortwährend weitere Ausgrabungen. Mit der Entwicklung und Perfektionierung der Radiokohlenstoffdatierung ab Mitte des 20. Jahrhunderts gelingen jetzt erstmals sichere Datierungen der Anlage in die erste Hälfte des 2. Jahrtausends vor Christus. Atkinson und Piggott restaurieren zudem weitere Teile der Anlage, indem sie einige der umgestürzten und in Schieflage geratenen Steine wieder aufrichten und im Boden einbetonieren. Bei diesen Rekonstruktionen beschränkt man sich bis heute auf solche Steine, die nachweislich erst in der Neuzeit fielen oder in Schieflage gerieten oder geraten.
Viele der neuzeitlichen Beschädigungen am Monument sind einerseits auf den früheren Bedarf der umliegenden Bevölkerung an Steinen, andererseits auf den Souvenirbedarf früherer Besucher zurückzuführen. Zwischenzeitlich bot ein Schmied des nahegelegenen Ortes Amesbury Touristen einen Hammer zum Verleih, die sich damit Stückchen von den Steinen als Souvenir abschlagen konnten."
Das erklärt wohl einiges zum heutigen Zustand.

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