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Ein Mann gibt auf

 

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kennybln 17.12.2013, 16:42
30.

@bayern2004 Na haben wir wieder ein Thema gefunden, wo man dem gemeinen Berliner vorwerfen kann, er sei nur ein Schmarotzer und lebt auf Kosten der Geberländer. Wissen sie was das Komische ist? Während meines Studiums hane ich ich eine Menge diese "Linken Chaoten" kennengelernt, die sich mit so mancher Aktion brüsteten. Was mir auffiel, das diese Leute dem Dialekt nach meist aus den südlich Bundesländern kamen auch aus ihrem so tollem Bayern. Btw. ich und so ziemlich alle meine Bekannten udn Verwanten hier in Berlin gehen einer geregelten Arbeit nach und zahlen fleißig Steuern. Aber das passt ja nicht in Ihren begrenzten Horizont und wenn sie diesen Gedanken zulassen würden würde ja ein Weltbild zusammenfallen.

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seduro34 17.12.2013, 16:48
31.

@dosmundos: was für ein armseeliger Kommentar!
Luxushäuser werden im allgemeinen nicht in "runtergerockten" Bezirken gebaut, sondern mitten in einen langjährig zusammengewachsenen Kietz. Da wohnen ganz normale Menschen, mit ganz normalen Mieten und ganz normaler Arbeit und Bezahlung. Dann kommt so ein Investor und setzt da seinen Luxusbau hin. Und schon steigen die Mieten im Kiez, die ganz normalen Menschen, die ihr halbes Leben dort gewohnt haben müssen gehen, weil sie die Mieten nicht mehr zahlen können.

Es geht hier nicht um "Gestaltung von Wohnungen" oder "Wohnraum", sondern um handfeste Kapitalinteressen. Und da stört natürlich das gemeine Volk nur. Wer bitte kann sich von normaler Arbeit eine Wohnung für 850.000 Euro kaufen? Es ist unglaublich zynisch, dann den Menschen zu sagen, das sie "einfach wegziehen" sollen. Wohin, wenn die Mieten überall steigen?

Das Seltsame ist ja, das diese Investoren nicht schöne Bauflächen nehmen und dort ihre Luxusbauten hinsetzen. Nein sie setzen sie mitten in einen Kiez, weil es dort so schön hipp ist. Und dann zerstören sie diesen Kiez. Sie könnten auch normale Wohnhäuser, mit normalen Mieten dort bauen. Aber das wirft ja nicht so viel Gewinn ab.

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Diskutiertmit 17.12.2013, 17:45
32.

@seduro34: Klar, die Mieten steigen, weil da ein neues Haus dazu kommt *ganzklar*. Dort, wo jetzt das Haus steht, stand vorher eine Tankstelle. Danach war es ein Dreckeck, wo jeder seinen Müll hinwarf. Ich Ich wohne in diesem Kiez schon seit 15 Jahren und bin ein ganz normaler Mensch. Ich habe den Wandel des Kiezes seit Jahren beobachtet und das liegt nicht an einem Neubau, sondern daran, dass sich Berlin insgesamt sehr verändert, viele Menschen zentral wohnen wollen und dass halb Kreuzberg zu Ferienwohnungen wurde und die Vermieter deshalb horrendes Geld dafür nehmen. Wenn man so viel kritisiert, muss man sich schon die Mühe machen und hinter die Fassade schauen. Nämlich, dass deine Preisvorstellungen völlig überzogen sind und dass die ein oder andere Familie sich auch zusammenreißen muss, um sich dort eine Wohnung zu leisten. Da macht man dann woanders Abstriche. Ausnahmen gibt es überall.

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pjotrberlin 17.12.2013, 18:41
33. Oh oh

Zitat von bayern2004
Die Berliner waren schon immer ein Volk der Jammerer und Neider! Sie beziehen Stütze, weil Sie nicht arbeiten wollen, sind aber den arbeitenden Volk den Lebensstandard neidig und können zwischen Mein und Dein nicht unterscheiden. Man liest es gar nicht mehr, wieviele Auto dieses Jahr wieder abgefakelt wurden. Die Polizei kennt die Randalierer, tut aber nichts - Berliner Gleichgültigkeit!
Falsch! Die Berliner waren schon immer Arbeiter. Abgesehen von den oberen Zehntausend die in Zehlendorf oder Westend oder entsprechenden Stadtteilen gelebt haben. Heute hat sich das Bild gewandelt. Die Mieten steigen ins "nicht mehr bezahlbare" in einigen Stadtteilen. Das macht die Leute wütend. Man nimmt ihnen "ihre Wohnung" und "ihren Stadtteil".
Ja, es gibt in Berlin viele Hartz IV-Empfänger. Das macht die Berlin aber nicht gleich zu einer Stadt der Arbeitsfaulen. Hier tobt morgens der Bär, wenn alle zur Arbeit fahren. Diese Aussage kann also nur von einem Unwissenden stammen.
Ich weiss nicht, wo die Annahme herkommt, dass hier nur Autos abgefackelt werden (dauernd?) ... BILD?

Den Rest des Postings kann man eigentlich in den Müll kloppen.
Genau solche Leute kommen dann nach Berlin, kaufen "billige" Häuser oder Wohnungen und machen den dicken Otto.
Vernichten damit aber auch Existenzen, die schon länger existieren.
Jetzt auch mit Billigung der Regierenden.

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indubioproreo 17.12.2013, 23:43
34. ...

Ich kenne das Gebäude gut, lustig, dass einige meinen es wäre für die oberen 10.000... Erstmal wäre dagegen auch nichts einzuwenden und zweitens ist das ja mal ein Witz! Die Wohnungen haben 70 bis 110 qm2.. Welcher der oberen 10.000 gibt sich damit zu frieden? Das Haus ist ein Energiesparhaus und wurde auf leerem Baugrund errichtet, was genau ist jetzt das Problem?
Dieser deutsche Sozialneid ist echt grauenvoll! Es wird Wohnungsraum geschaffen, das senkt den Mietpreis! Ja die Wohnungen sind nicht billig, aber haben Menschen aus der Mittelschicht kein Recht in Kreuzberg zu wohnen, bzw sollen sie lieber Altbauten sanieren und Mieter verdrängen? Und ja Berlin verändert sich, zum Glück, ich brauche keinen Todesstreifen oder marode Gebäude.. Diese Gentrifizierungsdebatte ist lächerlich, weil diejenigen, die sich darüber am meisten aufregen selbst zugezogene sind und quasi "schuld" an dieser Entwicklung sind. Natürlich soll Berlin seinen Charakter erhalten, aber gerade die Veränderung macht Berlin zu dem, was es schon immer war, eine tolerante, offene Stadt, das lass ich mir nicht von ein paar Linksradikalen kaputt machen!

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chefkochvonmorgen 17.12.2013, 23:54
35. @bayern2004

Na, wohnen Sie denn in Berlin? Sonst würde ich an Ihrer Stelle nämlich nicht solche unqualifizierten Beiträge ablassen. Und falls Sie die Berliner Politiker meinten: meine volle Zustimmung (man lese hierzu auch "Die Schatzinsel" von Rose).

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