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Emanzipation: Frauen können alles haben
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Sie sollten nur viel früher Kinder bekommen. Emanzipation: Warum Frauen ihre Kinder früher bekommen sollten - SPIEGEL ONLINE

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eddi 21.08.2012, 12:56
120. optional

Tja, dank' an dieser Stelle wieder mal den EmanzipationsbemühtInnen dieses Landes. "Verwirkliche Dich selbst, zeig' es der Männerwelt, Du bist besser und härter als sie, blablabla." Inzwischen hat man festgestellt, dass diese Pseudoverwirklichung nicht nur den "Powerfrauen" selbst geschadet hat, sondern auch der Gesellschaft im Ganzen und vor allem den Kindern, die diese Emanzen als Mütter ertragen mussten. Haben wir oder irgendwer etwas daraus gelernt? Nö. Schuld sind die Umstände oder die anderen. Niemals aber man/frau selbst oder ihre Entscheidung.

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xehris 21.08.2012, 12:57
121. Sicherer Job hat Priorität

Frauen können theoretisch alles haben, aber meist ist es nicht der Fall. Gute familienfreundliche Jobs z. B. sind Mangelware in Deutschland. Welche jungen Leute haben heute denn noch sichere unbefristete Jobs? Die meisten neuen Arbeitsverträge werden befristet abgeschlossen, viele junge Leute landen in prekärer Beschäftigung, z. B. Zeitarbeit und Niedriglöhnen, müssen für einen Job sogar öfters umziehen. Ohne eine Tätigkeit, die zur Finanzierung einer Familie reicht, finde ich es illusorisch, sich Kinder anzuschaffen.

Kinder in jungen Jahren würde ich mir nur dann anschaffen, wenn man sich fest in einem guten und zukunftssicheren Beruf etabliert hat! Das gilt ganz besonders für junge Frauen, die nicht denken sollten, dass es reicht, dass der Mann für die Familie finanziell aufkommt.

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testthewest 21.08.2012, 12:57
122.

Zitat von Kaiserp
während dem studium? mit welchem geld, mit welcher Zeit? Kita und Kindergarten in der Uni sind ja schön und gut. Nur will das Balg auch was zum Essen, zum anziehen, eine größere Wohnung... und da sind wir schon am Todespunkt angekommen. Also der Vorschlag ist ja jenseits der Realität.
Lachhaft. Was isst denn ein 4 Jähriger? Das kostet so gut wie nix. Im Vergleich zum Übergewicht was sich manch Student leisten kann sowieso.
Klamotten für Kinder sind spottbillig. Schauen sie sich doch die Studentinnen an. Alleine für eine der Markensonnenbrillen können sie alle Kleider bis in Schulkindalter kaufen.
Was die Wohnung angeht: Dan reichen die meisten Studentenbuden aus. Vielleicht zieht man auch einfach mit dem Kindsvater zusammen, dann ist es noch günstiger.
Wenn man sich liebt, braucht man eh wenig Platz (wie die Menschen in der 3ten Welt immer wieder beweisen).
Kurz und gut: Ihre Gründe sind vorgeschobener Natur und in Realität nicht das Problem.

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Knighter 21.08.2012, 12:59
123.

Zitat von trompetenfisch
Fazit meinerseits mit Anfang 40: Es war richtig, meine Kinder früh zu bekommen. Ich genieße jetzt die Freiheit, die ich wieder gewonnen habe und meine Kinder sind sicher froh, erstens keine Einzelkinder geblieben zu sein, und zweitens noch recht junge Eltern zu haben. Beruflich hat es mir hingegen überhaupt keinen Vorteil gebracht. Richtig Karriere habe ich nicht machen können/dürfen.
wow! (im negativen sinne)
wisst ihr deutschen eigentlich, daß ihr genau wegen solcher aussagen alsrelativ (pardon) asozial in der welt geltet? also wenn jemand sagt "die kinder sind endlich aus dem haus" habt ihr schon einen von unzähligen punkten, warum es hier sozial den bach hinunter geht und zweitens klingt es für noch-kinderlose wie eine warnung davor, diesen schritt zu gehen, denn man kann es ja kaum erwarten, dass die kinder endlich wieder weg sind. überhaupt vermittelt diese ganze diskussion den eindruck, als wäre kinderkriegen ein furchtbares übel, das man nicht verhindern kann wie haarausfall oder menstruation.

@trompetenfisch: wenn sie die freiheit so geniessen, hätten sie diese schrecklichen kinder erst gar nicht kriegen sollen, schonmal dran gedacht?

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Plasmabruzzler 21.08.2012, 13:02
124.

Zitat von muellerthomas
Eben: Es gibt keine verlässlichen Informationen. Die Infos, die es dazu gibt sprechen aber für eine lediglich gering erhöhtew Geburtenziffer.
Wenn Sie das schon nicht glauben, dann halt andere Quellen:
Geburten in Deutschland - Gebildet, westdeutsch, kinderlos - Leben - sueddeutsche.de
Zitat von
Faktor Bildungsstand hinzu: Je höher dieser ist, desto wahrscheinlicher bleibt eine Frau kinderlos
Geburtenrückgang in Deutschland – mangelt es an der Vereinbarkeit von Beruf und Familie?

Zitat von
Je höher die akademische Bildung einer Frau desto wahrscheinlicher ist es, dass sie ihren Kinderwunsch aufschiebt
Zitat von muellerthomas
Also dürfen sich Frauen, wenn sie erstmal Mutter geworden sind, nicht mehr vom Erzeuger trennen? So etwas kommt doch selbstverständlich vor, die Mutter findet dann aber nur schwer arbeit und bezieht Hartz IV. Das mag nicht für alle Bezieherinnen gelten, aber sicherlich für einen Teil. Erscheint Ihnen das so abwegig?
Ich kann nur für mich sprechen: wenn ich Kinder in die Welt setzen möchte, geschieht dies nicht aus einer spontanen Party-Laune heraus, sondern meine Partnerin und ich kümmern uns z. B. um die notwendige finanzielle Situation und andere Rahmenbedingungen. Wenn jemand nicht plant, den Partner nur anhand sekundärer Merkmale (z. B. nur nach Aussehen) beurteilt, dann Kinder in die Welt setzt und sich trennt, soll nachher aber nicht jammern, wenn es finanziell nicht rund läuft. Ich kann zwar selber wenig mit den netten Damen aus Boulevard-Nachrichten anfangen, die ältere Kerle wegen der Kohle heiraten und/oder ein Kind mit ihm haben, aber die haben wenigstens darüber nachgedacht, wie sie ihre Zukunft gestalten. Bei denen sind die Männer echt selbst schuld.

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Knighter 21.08.2012, 13:05
125.

Zitat von irreal
Wird im Beitrag von spiegel-online angebracht, wie so oft in vielen Beiträgen um eine Erklärung zu suchen für das "Problem" Kinder, wann un wieviel und eventuell gar keine Kinder. Ich selbst....
endlich mal ein beitrag, der tiefer geht - fantastisch, danke!

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trewan 21.08.2012, 13:05
126. optional

Das ist ein seltsamer Vorschlag wo ja in Deutschland die meisten jungen Mütter ihre Ausbildung aufgrund dessen abbrechen das sie ein Kind bekommen haben. In zeiten wo man mit dem Einkommen eines Azubi oder Studenten so schon immer schwerer zurecht kommt kann man doch nicht sagen das man früher Kinder zeugen solle damit man später durchstarten kann. Na klar auf den ersten Blick logische Idee aber um eine Familie zu gründen braucht es ersteinmal ein geregeltes Arbeitsverhältniss und sicheres Einkommen denn ein Kind will gut Versorgt sein mit Nahrung, Kleidung, Kinderwagen eigenes Zimmer daher größere Wohnung was wiederum mehr Miete kostet. Das können sich halt viele vor oder während einer Ausbildung / Studium nicht leisten.

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jehudi 21.08.2012, 13:05
127.

Zitat von spiegelleser_1981
"Andere Frauen der Generation sind kinderlos geblieben, die Traurigkeit darüber gehört zu ihrem Leben." Wenn ich solche Sätze lese, könnte man wirklich meinen, dass Kinderlose Menschen völlig unglücklich sind. Ich denke das ist von Mensch zu Mensch verschieden, .....
Stimmt meiner Meinung nach auch bis Sie 45++ sind...

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BesserwisserMichel 21.08.2012, 13:06
128.

Zitat von Streitaxt
Bin selber Mann. Meine Geschlechtsgenossen sind aber mit Ende 20 Anfang 30 noch nciht reiuf genug für die Vaterschaft. Man will lieber großer Junge sein und sich noch nicht so einengen. Vater sein heisst ja heute auch mal Windeln wickeln und nachts schreiende Kinder trösten. So wirds natürlich nichts........
Nach Erblicken der Scheidungszahlen und der Alle14TageWochenendpapa-Praxis der dt. Gerichte handeln die jungen Männer schlauer als man ihnen unterstellt.

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dr.joe.66 21.08.2012, 13:09
129. Soll ich das ganz ehrlich beantworten ??

Zitat von tallerken
Dieser Artikel, wie so viele vor ihm und vor allem in Deutschland, macht mal wieder die Frauen fuer alles verantwortlich. Wir muessen zusehen, dass das alles klappt. ... Wieso geht es IMMER nur um die Frauen in dieser Debatte? Ich bin es so leid. Wo sind die Maenner? Wo ist die Gesellschaft? Zu glauben, dass man Akademikerinnen dazu bekommen wird, mit 20 Kinder zu kriegen, ist utopisch. Es muss sich etwas Grundsaetzliches aendern.
Liebe tallerken,
Sie haben vollkommen Recht. Es muss sich etwas Grundsätzliches ändern. Vor Allem bei uns Männern.
Sie fragen ja: "Wo sind die Männer? Wo ist die Gesellschaft?"
Wo die Gesellschaft ist? Fragen Sie lieber wer die Gesellschaft geprägt hat: Männer. Und auf der Frauenseite Frauen wie A. Schwarzer.
Und jetzt zu Ihrer Frage nach den Männern: Warum müssen die Frauen immer alles machen, und nicht die Männer? Hier meine Antwort als Mann:

1.
Weil es - grob gesehen - zwei Arten von Männern gibt.
Die einen sind meist mehr oder weniger früh verheiratet, haben Kinder, lassen sich nur scheiden wenn es wirklich nicht mehr anders geht und machen (fast) alles für die Frau, die Familie und die Kinder.
Die anderen leben vor Allem für sich selbst. Möglichst frei, möglichst ungebunden. Und sollten diese mit 45 plötzlich doch einen Kinderwunsch haben, wird kurzerhand eine 30-Jährige gesucht (und gefunden!), die den Kinderwunsch erfüllt.

2.
Weil es offenbar ausreichend Frauen gibt, die den Egoisten der Kategorie 2 unter uns Männern alles geben, was mann so braucht im Leben - oft in der vergeblichen Hoffnung, dass er sich doch noch ändert - aber warum sollte er?


Finden Sie sich damit ab: Sie haben als Frau nur drei Möglichkeiten:

1. Suchen Sie sich einen Mann der Kategorie 1. Das verändert zwar nicht die Gesellschaft, aber zumindest Ihren kleinen Teil der Welt.

2. Bleiben Sie Single.

3. Entziehen Sie der Kategorie 2 einen wichtigen Teil der "Ungebundenheit". Sie werden erstaunt feststellen was das bei einem Mann so alles bewirken kann.

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