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EU-Asylpolitik: Europa schirmt sich ab
DPA

Sie hoffen auf Schutz, doch wenn Asylbewerber und Flüchtlinge die EU-Grenzen überwinden, erfahren sie wenig Mitgefühl. In Griechenland werden sie in armseligen Internierungslagern festgehalten, in Italien landen sie oft auf der Straße. Wie sieht es in anderen Ländern aus? Ein Überblick. Asylpolitik in der EU: Wie Europa sich abschirmt - SPIEGEL ONLINE

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cato. 09.10.2013, 09:12
1. ...

Zitat von sysop
Sie hoffen auf Schutz, doch wenn Asylbewerber und Flüchtlinge die EU-Grenzen überwinden, erfahren sie wenig Mitgefühl. In Griechenland werden sie in armseligen Internierungslagern festgehalten, in Italien landen sie oft auf der Straße. Wie sieht es in anderen Ländern aus? Ein Überblick.
Vielleicht sollte man in dieser Diskussion erst einmal sauber zwischen illegalen Einwanderern und Asylsuchenden trennen. Gegen erstere schotten wir uns völlig zu Recht ab, zumindest wenn wir an dem Konzept des Sozialstaats festhalten wollen, zweitere haben das Recht bei uns Schutz zu suchen.

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Ostwestfale 09.10.2013, 09:14
2. 43900 Anträge in Schweden?

Mag sein, dass diese Zahl an Asylbewerbern für das kleine oder besser gesagt "bevölkerungsarme" Schweden vielleicht zu viele sind und es deshalb ja offensichtlich auch zu Problemen kommt, aber die Zahl zeigt wie lächerlich und unverschämt die Kritik derer ist, die ernsthaft behaupten, Deutschland nehme zu viele Asylbewerber auf.

Es kommt nicht von ungefähr, dass Deutchland bei der EU einer der größten Bremser geht, wenn es darum geht, einen verbindlichen EU-weiten Schlüssel für die Aufnahme von Asylbewerbern zu schaffen.

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brella56 09.10.2013, 09:18
3. Manipulation der Wählerpopulation

Zitat von sysop
Sie hoffen auf Schutz, doch wenn Asylbewerber und Flüchtlinge die EU-Grenzen überwinden, erfahren sie wenig Mitgefühl. In Griechenland werden sie in armseligen Internierungslagern festgehalten, in Italien landen sie oft auf der Straße. Wie sieht es in anderen Ländern aus? Ein Überblick.
Die politische Linke versucht kramphaft ihre Wahlchancen für die Zukunft zu sichern, durch möglichst hohe Aufnahmenzahlen von potentiellen Wählern in den nächsten Jahrzehnten.

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andy69 09.10.2013, 09:32
4. stimmt genau

Zitat von cato.
Vielleicht sollte man in dieser Diskussion erst einmal sauber zwischen illegalen Einwanderern und Asylsuchenden trennen. Gegen erstere schotten wir uns völlig zu Recht ab, zumindest wenn wir an dem Konzept des Sozialstaats festhalten wollen, zweitere haben das Recht bei uns Schutz zu suchen.
"sie hoffen auf Schutz" ist bei einer Anerkennungsquote von 1% der Asylbewerber so nicht korrekt. Die meisten hoffen auf ein wirtschaftlich besseres Leben. Dies ist natürlich verständlich, doch ist genau verständlich, daß sie dafür auch was bieten müssen, um gerne aufgenommen zu werden. Bildung, Fleiss etc.

Und gerade der Kontinent Afrika und seine Bewohner gelten bei vielen Leuten (im Gegensatz zu Asien) eher als schicksalsergeben und passiv, hat doch kaum ein Land dort die letzten Dekaden des weltweiten Aufschwungs vieler Schwellenländer genutzt.
Das macht den Leuten hier Angst, die "falschen" Leute reinzulassen, die auch für die Zukunft dieses Landes nicht geeignet sind...
Diese Ängste muss man ernst nehmen und nicht immer nur pauschal als Fremdenfeindlichkeit abtun.

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spongie2000 09.10.2013, 09:32
5. Die gründen lieber ihre eigene Parteien

Zitat von brella56
Die politische Linke versucht kramphaft ihre Wahlchancen für die Zukunft zu sichern, durch möglichst hohe Aufnahmenzahlen von potentiellen Wählern in den nächsten Jahrzehnten.
Das musste auch die Labour Party (in Deutschland etwa SPD) feststellen: Die Migranten wählten ihre eigenen Parteien und die Britten rückten vor ihr ab. Das ging so weit, dass der letzte Kandidat der Labour sogar versprach "Wir haben aus unseren Fehlern gelernt, wenn wir gewinnen, machen wir die Zuwanderung deutlich schwieriger"

Ed Miliband: Labour will cut immigration if we win next election - Telegraph

Labour 'made mistakes' by opening borders to influx of EU workers, Chris Bryant admits as he backtracks on criticism of Tesco and Next | Mail Online

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spon-facebook-10000009156 09.10.2013, 09:32
6. wie ich gebe, so wird mir gegeben.

Zitat von sysop
Sie hoffen auf Schutz, doch wenn Asylbewerber und Flüchtlinge die EU-Grenzen überwinden, erfahren sie wenig Mitgefühl. In Griechenland werden sie in armseligen Internierungslagern festgehalten, in Italien landen sie oft auf der Straße. Wie sieht es in anderen Ländern aus? Ein Überblick.
Es gab einmal ein Europa, wo sehr viele Menschen um ihr Leben bangen mussten, sie wurden verfolgt, beraubt, ausgebeutet und vergast. Sehr viele Menschen haben geholfen, auch andere Staaten, so das viele Menschen gerettet wurden. Auch in der heutigen Welt gibt es Menschen, die Hilfe benötigen, und was machen wir Europäer, wir überlassen sie ihrem Schicksal. Uns wird nichts genommen, im Gegenteil, einem Menschen zu helfen, macht glücklich. Denn wie ich gebe, so wird mir gegeben.

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Wildes Herz 09.10.2013, 09:36
7.

Zitat von brella56
Die politische Linke versucht kramphaft ihre Wahlchancen für die Zukunft zu sichern, durch möglichst hohe Aufnahmenzahlen von potentiellen Wählern in den nächsten Jahrzehnten.
Ja klar. Schon auf dem Schlepperschiff bekommt jeder Flüchtling ein Flugblatt der Linken in die Hand gedrückt. Und ein paar Luftballons mit Linke-Logo. Und ein Poster von Sarah Wagenknecht. Und eine Autogrammkarte von Gregor Gysi...

Die können gar nicht anders, als Linke zu wählen. Auch wenn sie gar kein Wahlrecht haben...

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neuroheaven 09.10.2013, 09:40
8.

Zitat von brella56
Die politische Linke versucht kramphaft ihre Wahlchancen für die Zukunft zu sichern, durch möglichst hohe Aufnahmenzahlen von potentiellen Wählern in den nächsten Jahrzehnten.
die politische berichterstattung der letzten tage bestätigt mich, auch weiterhin cdu zu wählen.

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schwabensporty1 09.10.2013, 09:41
9. Wenn selbst Bürger aus der EU in Deutschland ihr Glück suchen, wird es sich nicht ver

Deutschland und die EU müssen unbedingt ihr Asylsystem.- und Recht überarbeiten und auf die Entwicklung der Zeit einstellen. Die UN unterscheidet ganz genau ob es um Wirtschaftsflüchtlinge geht oder Kriegsflüchtlinge. Was spricht dagegen Wirtschaftflüchtlinge geich wieder in das letzte Land unserhalb der EU zurückzuführen? Nicht zuletzt unter dem Eindruck der Entscheidungen der deutschen Verwaltungsgerichte keine Asylbewerber mehr nach Ungarn, Italien und Griechenland zurückzuführen. Die meisten Flüchtlinge wollen ja beispielsweise eher nach Deutschland als in für sie unattraktive Länder Europas, das zeigen unsere Erfahrungen mit dem Migrationsströmen im Innern der EU. Im Vordergrund muss der Bedarf an künftigen Neubürgern (qualifizierte Immigration) stehen, sodann kann auch der soziale Aspekt Berücksichtigung finden. Nicht zu vergessen, das viele Asylanten weder lesen noch schreiben können und bei zZ 6 Millionen Alg. II Empfängern und 2.8 Mio. Arbeitslosen in Deutschland wird künftig die Steuern steigen müssen oder wir müssen die Sozialleistungen kürzen. Außerdem fällt mir immer wieder auf wie Assimilierungsfaul so manche Asylbewerber sind. Es gibt hier interessante Statistiken, dass Länder wie Kanada viel erfolgreicher mit Immigranten in der zweiten Generation sind. darauf sollte es doch ankommen. Ûbrigens verlassen auffallend viele Afrikaner Kanada nach spaetestens 10 Jahren wieder, veilleicht zu kalt? Australiens Abschottungspolitik ist sicherlich das Gegenteil zu der gemäßigten Politik der EU.

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