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EU-Parlamentspräsident Schulz: "Europa ist ein Einwanderungskontinent"
DPA

400 Flüchtlinge sind binnen zehn Tagen im Mittelmeer ertrunken. EU-Parlamentspräsident Schulz verlangt jetzt eine radikale Neuausrichtung der Asylpolitik. Einwanderer müssten legal einreisen können. Auch Deutschland trage große Verantwortung. Stattdessen betreibe Innenminister Friedrich "billige Polemik". EU-Parlamentspräsident Schulz: "Europa ist ein Einwanderungskontinent" - SPIEGEL ONLINE

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pikup 14.10.2013, 09:20
1. Wenn er meint,

dass Europa ein Einwanderungsland ist, soll er auch sagen welche Länder betroffen sind und welche nicht. Das ganze Trauerspiel wird wohl ein drittel der EU betreffen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Flüchtlinge in gesicherte struckturschwache Regionen wollen.

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thomas_gr 14.10.2013, 09:20
2. optional

Wir sind ein Einwanderungskontinent. Das muss jedem klar sein. Einwanderung nach Europa ist seit Jahrtausenden belegt. Auch die Germanen sind eingewandert und es hat zunächst immer zu Verwerfungen geführt...

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bongi 14.10.2013, 09:20
3. Sie liegen falsch Herr Schulz!

Keine Frage: Es sind menschliche Tragödien die sich da im Mittelmeer abspielen. Aber an dieser Tragödie ist nicht alleine Europa schuld. Die Probleme müssen auf dem afrikanischen Kontinent gelöst werden. Europa kann nicht sämtliche Kreuzfahrtschiffe an die afrikanische Mittelmeerküste schicken und dort die Menschen nach Europa schiffen, die hier meinen ein besseres Leben vorzufinden. Der afrikanische Kontinent blutet aus und in Europa werden die sozialen Systeme kollabieren.

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stacheldraht10 14.10.2013, 09:21
4. Immer diese reinen Behauptungen

"Wir sind ein Einwanderungsland und ein Einwanderungskontinent. Ob es uns passt oder nicht."
Wer entscheidet das? Ich finde es bestuerzend, dass dies immer so alternativlos praesentiert wird.
Und wenn Einwanderung, dann bitte schoen im Stil von den USA oder Australien: Aufnahme von bereits Menschen mit Berufsausbildung, die auch integrationsfaehig sind.

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leserin_45 14.10.2013, 09:22
5. Grundfalsch!

"Um solche Dramen künftig zu verhindern, brauche es einen Kurswechsel der Asylpolitik" - das ist völlig verkehrt! Die Flüchtlinge, die Deutschland und Europa überwiegend erreichen, kommen nicht aus Not, sondern weil ihnen Wohlstand in Europa versprochen wird. Sie flüchten in unsere Sozialsysteme, die, sollte die Tendenz noch weiter zunehmen, in den Bankrott getrieben werden. Richtig wäre, dies zu unterbinden, von Anfang an. In den Staaten, aus denen die Flüchtlinge kommen, müsste Aufklärung betrieben werden und Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden. Wir können nicht die ganze Welt aufnehmen, das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Und für Lampedusa ist ja nun Europa nicht verantwortlich!

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wie_weiter_? 14.10.2013, 09:23
6. 4 Meldungen aktuell im SPON

Angst vor Altersarmut.
Rechtsextreme in Frankreich auf dem Vormarsch.
Schulz hält Deutschland für so reich, daß es das Sozialamt der
Welt sein kann. Wohlgemerkt Deutschland, nicht den Großteil der Deutschen.
Bischof verbrät Kirchengelder in himmlischen Zahlensphären.

Mal sehen wie lange die Demokratien in Deutschland und der zusammengewürfelten Eurozone noch Bestand haben.

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bongi 14.10.2013, 09:23
7. Blödsinn Verteilungsschlüssel

Schon in Deutschland halten sich die Asylbewerber nicht an den Verteilungsschlüssel und verlassen die ihnen (insbesondere in den neuen Bundesländern) zugewiesenen Zentren. Wie soll das in Europa funktionieren. Glaube doch keiner dass ein Flüchtling z.B. nach Rumänien will. Herr Schulz: erst denken dann reden.

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peter234 14.10.2013, 09:24
8.

" Alle großen Einwanderungsregionen dieser Erde, so wie die USA, Australien oder Kanada, haben moderne Gesetze, die legale Zuwanderung regeln."

Keines dieser Länder hat eine Einwanderungspolitik wie sie Schulz vorschwebt. Hier einige Zitate des australischen Einwanderungsministers:

"But no one should take from that, that there will be any sympathy for anyone who comes on a boat and seeks to come in claiming to be affected by the Syrian conflict. They will face the same process as anyone else - you're off to Nauru and Manus and not coming to Australia."

Niemand auf dem ganzen Planeten, ausser vielleicht Schweden, will ein Einwanderungssystem wie es Schulz will. Nicht Australien, nicht Kanada und nicht die USA. Niemand sonst ist derart dumm.

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traceroute 14.10.2013, 09:26
9. Sozialisten

Zitat von sysop
400 Flüchtlinge sind binnen zehn Tagen im Mittelmeer ertrunken. EU-Parlamentspräsident Schulz verlangt jetzt eine radikale Neuausrichtung der Asylpolitik. Einwanderer müssten legal einreisen können. Auch Deutschland trage große Verantwortung. Stattdessen betreibe Innenminister Friedrich "billige Polemik".
Bei den kommenden Europawahlen wird sich zeigen wie die europäische Bevölkerung zu den Schulz Ideen steht. Ich denke das gibt ein böses Erwachen - für die Sozialisten.

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