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EU-Parlamentspräsident Schulz: "Europa ist ein Einwanderungskontinent"
DPA

400 Flüchtlinge sind binnen zehn Tagen im Mittelmeer ertrunken. EU-Parlamentspräsident Schulz verlangt jetzt eine radikale Neuausrichtung der Asylpolitik. Einwanderer müssten legal einreisen können. Auch Deutschland trage große Verantwortung. Stattdessen betreibe Innenminister Friedrich "billige Polemik". EU-Parlamentspräsident Schulz: "Europa ist ein Einwanderungskontinent" - SPIEGEL ONLINE

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Cleo96 14.10.2013, 09:26
10.

[QUOTE=sysop;13979755]"Europa ist ein Einwanderungskontinent"

Herzlichen Dank an SpOn. Dieser Titel ist wohl an die "Nur-Überschriften-Leser" oder "Maximal-140-Zeichen-Versteher" gerichtet.
Und er wird die Reflexe der Zielgruppe erreichen.

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henrikw 14.10.2013, 09:27
11. Polemik?

Schulz betreibt genau die billige Polemik, die er anderen vorwirft. Er selbst ist ohne jeglichen Plan, der die eigentlichen Ursachen der Auswanderung angeht.

Und er fordert "Deshalb brauchen wir ein legales Einwanderungssystem. Alle großen Einwanderungsregionen dieser Erde, so wie die USA,... "

Zwar völlig richtig, wir bräuchten ein Einwanderungssystem a la USA (anhand des Bedarfs ausgerichtet), aber genau das möchte Schulz keinesfalls. Dann würde keiner der afrikanischen Flüchtlinge aufgenommen...

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thommy2130 14.10.2013, 09:31
12. Es gibt sie

Herr Schulz sagt nicht die ganze Wahrheit. Es gibt eine legale Zuwanderung, auch in Deutschland. Jeder kann einen Asylantrag stellen. Die meisten Flüchtlinge kommen sowieso aus Krisenregionen, wo Vertreibung, Gewalt und Verfolgung an der Tagesordnung sind.
Nur Europa kann nicht für alle wirtschaftlichen Flüchtlinge aufkommen. Auch wenn Deutschland ein reiches Land ist, kann unser Sozialsystem das nicht leisten. Das sollte jedem klar sein.

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farview 14.10.2013, 09:31
13. Tatsachenverdrehung

Zitat von sysop
400 Flüchtlinge sind binnen zehn Tagen im Mittelmeer ertrunken. EU-Parlamentspräsident Schulz verlangt jetzt eine radikale Neuausrichtung der Asylpolitik. Einwanderer müssten legal einreisen können. Auch Deutschland trage große Verantwortung. Stattdessen betreibe Innenminister Friedrich "billige Polemik".
Was hat die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer mit Einwanderung zu tun ? Hier handelt es sich um illegale Migranten, die großteils keine Chance im hiesigen Arbeitsmarkt hätten. Hier von "Einwanderung" zu sprechen ist eine krasse Verdrehung der Tatsachen und diskreditiert bsp. ausländische Facharbeiter, die jetzt damit in einen Topf gesteckt werden.
Bei den afrikanischen Flüchtlingen handelt es sich zum überwiegenden Teil um verzweifelte Menschen ohne Chancen auf Partizipation am hiesigen Wirtschaftsmarkt, also eine klassische "Einwanderung" in die Sozialsysteme. Diese sollte natürlich unterbunden werden.

Man MUSS jetzt dringend dafür sorgen, dass so wenig Menschen wie möglich im Mittelmeer ums Leben kommen, also die Rettungskräfte von mir aus verdoppeln oder verdreifachen. Gleichzeitig muss aber auch eine anschließende Rückführung an die afrikanische Küste gesichert sein, das würde Nachahmer nämlich mehr abschrecken als sonst was.

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jhk87 14.10.2013, 09:31
14. Einwanderung nach kanadischem Vorbild

Wie soll das den illegalen Einwanderern helfen? Soll es das überhaupt? Mit nem kanadischem Punktesystem kommen die erst recht nicht nach Deutschland, was auch zu begrüßen wäre, Deutschland braucht QUALIFIZIERTE Zuwanderung!

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MütterchenMüh 14.10.2013, 09:31
15. Traumtänzer Schulz

Zitat von sysop
400 Flüchtlinge sind binnen zehn Tagen im Mittelmeer ertrunken. EU-Parlamentspräsident Schulz verlangt jetzt eine radikale Neuausrichtung der Asylpolitik. Einwanderer müssten legal einreisen können. Auch Deutschland trage große Verantwortung. Stattdessen betreibe Innenminister Friedrich "billige Polemik".
Wenn er seiner Partei das gleiche Schiksal wie der FDP besorgen will soll er mal so weiter reden.

De braucht nun ganz bestimmt keine unkontrollierte Einwanderung.
Diese Schwarzafrikaner, die weder lesen noch schreiben können, haben nur als Drogenhändler, wie in unserer Stadt, eine Einkommensmöglichkeit.
Und bei Kosten von 8000 Euro (Somalia-Europa) stellt sich ohnehin die Frage, was das denn für "arme" Flüchtlinge sein sollen?

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el_realist 14.10.2013, 09:31
16. Na klar...

Schulz sollte sich mal die Verschuldung von Bund und Ländern anschauen, dann seine Ideologie weglassen und seinen gesunden Menschenverstand einschalten, dann mal eine ehrliche Antwort geben, ob D noch mehr Zuwanderung in die Sozialsysteme vertragen kann, dann kommt nur eine Antwort: Nein

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schwabensporty1 14.10.2013, 09:33
17. Deutschland und die EU müssen unbedingt ihr Asylsystem.- und Recht überarbeiten

Die Vereinten Nationen unterscheiden ganz genau, ob es um Wirtschaftsflüchtlinge geht oder Kriegsflüchtlinge. Was spricht dagegen Wirtschaftflüchtlinge geich wieder in das letzte Land außerhalb der EU zurückzuführen? Auch entlastet das Dublin-II-Abkommen, nachdem Flüchtlinge nur in dem EU-Land Asyl beantragen können, dass sie als Erstes betreten, die Länder in der Mitte Europas nicht. Wenn Dublin-II die Mitte Europas entlasten würde, wie gern in Italien verlautet, hätten wir ja nicht fast hunderttausend Asylbewerber in Deutschland! Nicht zuletzt unter dem Eindruck der Entscheidungen der deutschen Verwaltungsgerichte keine Asylbewerber mehr nach Ungarn, Italien und Griechenland zurückzuführen. Ein Sonderausschuss des Europäischen Parlaments hat das organisierte Verbrechen in Europa untersucht. Demnach treiben 3600 kriminelle Vereinigungen ihr Unwesen, die allein mit Menschenhandel jährlich Profite in Höhe von rund 25 Milliarden Euro machen.
Die meisten Flüchtlinge wollen beispielsweise eher nach Deutschland als in für sie unattraktive Länder Europas, das zeigen die Erfahrungen mit dem Migrationsströmen im Innern der EU. Wenn selbst Bürger aus der EU in Deutschland ihr Glück suchen, wird es sich nicht verhindern lassen, Afrikaner davon abzuhalten das Gleiche zu versuchen. Im Vordergrund muss für uns jedoch der Bedarf an künftigen Neubürgern (qualifizierte Immigration) stehen, sodann kann auch der soziale Aspekt Berücksichtigung finden. Institut der Deutschen Wirtschaft Köln hat die Arbeitslosenzahlen nach Nationalitäten aufgeschlüsselt: Demnach leiden vor allem Menschen aus dem Libanon unter Arbeitslosigkeit (55 %). Auch unter Irakern (46 %), Afghanen (37,5 %) und Iranern (37,1 %) sind besonders viele Menschen ohne Job und beziehen entsprechende Transferleistungen. Nicht zu vergessen, das viele Asylanten weder lesen noch schreiben können. Außerdem fällt immer wieder auf wie Assimilierungsfaul so manche Asylbewerber auch mit dauerhafter Duldung sind. Die Folgen, bei zur Zeit 6 Millionen Alg. II Empfängern und 2.8 Mio. Arbeitslosen in Deutschland, wird künftig die Steuern steigen müssen oder wir müssen die Sozialleistungen kürzen.

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farview 14.10.2013, 09:34
18. Der nette Herr Schulz

Zitat von stacheldraht10
"Wir sind ein Einwanderungsland und ein Einwanderungskontinent. Ob es uns passt oder nicht."
Wozu diese Hybris der EU-Granden führt, kann man bsp. in Frankreich am Erstarken des Front Nationale erkennen, die bei der nächsten Europawahl als stramme Rechtsausleger wohl zur stärksten Partei in F werden.
Ähnliches geschieht gerade in Österreich, wo die FPÖ nur noch rund 5 Prozentpunkte davon entfernt ist stärkste Partei zu werden.
So viel zum Credo von Herrn Schulz "ob es uns passt oder nicht." Einigen passt es offenbar nicht - und die werden von Wahl zu Wahl stärker.

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urban4fun 14.10.2013, 09:34
19.

Zitat von sysop
400 Flüchtlinge sind binnen zehn Tagen im Mittelmeer ertrunken. EU-Parlamentspräsident Schulz verlangt jetzt eine radikale Neuausrichtung der Asylpolitik. Einwanderer müssten legal einreisen können. Auch Deutschland trage große Verantwortung. Stattdessen betreibe Innenminister Friedrich "billige Polemik".
10 000 Flüchtlinge sind für eine Insel mit 6000 Einwohner "eine Katastrophe". Das ist richtig. Aber wie naiv ist denn Herr SChulz, wenn er denkt, dass es bei 10 000 Flüchtlingen bleibt?
Und 1 Milliarde Flüchtlinge sind für einen Kontinent mit 507 Millionen Einwohnern auch eine Katastrophe.
Es wird mal wieder nur sinnlose, aktionistische Symptombehandlung betrieben, statt das Übel an der Wurzel zu packen, nämlich das bisherige Weltwirtschaftssystem.

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