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EU-Parlamentspräsident Schulz: "Europa ist ein Einwanderungskontinent"
DPA

400 Flüchtlinge sind binnen zehn Tagen im Mittelmeer ertrunken. EU-Parlamentspräsident Schulz verlangt jetzt eine radikale Neuausrichtung der Asylpolitik. Einwanderer müssten legal einreisen können. Auch Deutschland trage große Verantwortung. Stattdessen betreibe Innenminister Friedrich "billige Polemik". EU-Parlamentspräsident Schulz: "Europa ist ein Einwanderungskontinent" - SPIEGEL ONLINE

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iconoclasm 14.10.2013, 09:48
40.

Zitat von thomas_gr
Wir sind ein Einwanderungskontinent. Das muss jedem klar sein. Einwanderung nach Europa ist seit Jahrtausenden belegt. Auch die Germanen sind eingewandert und es hat zunächst immer zu Verwerfungen geführt...
Was sie "Verwerfungen" nennen, nämlich Krieg und Vertreibung, würde ich gerne meinen Kindern ersparen.

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robbstark2 14.10.2013, 09:49
41.

Zitat von traceroute
Bei den kommenden Europawahlen wird sich zeigen wie die europäische Bevölkerung zu den Schulz Ideen steht. Ich denke das gibt ein böses Erwachen - für die Sozialisten.
Zu wünschen wäre es ihnen. Es wird Zeit, dass sich die Millionen kleiner Leute sich ihre Länder zurück holen statt sie Leuten wie Schulz zu überlassen. Ich will jedenfalls, dass meine Enkel in Deutschland auch noch Deutsch sprechen, das ist mir wesentlich wichtiger als ob der Mehresspiegel in 100 Jahren jetzt 10 oder 15cm höher ist als heute.

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bert1966 14.10.2013, 09:49
42.

Zitat von sysop
400 Flüchtlinge sind binnen zehn Tagen im Mittelmeer ertrunken. EU-Parlamentspräsident Schulz verlangt jetzt eine radikale Neuausrichtung der Asylpolitik. Einwanderer müssten legal einreisen können. Auch Deutschland trage große Verantwortung. Stattdessen betreibe Innenminister Friedrich "billige Polemik".
Die USA als Vergleichsland anzuführen: wie prächtig von Herrn Schulz. Da muss doch gleich mal auf Steuerzahlerkosten eine Reise an die mexikanische Grenze organisiert werden. Da kann selbst ein Buchhändler noch was lernen: z. B. wie die USA mit Wirtschaftsflüchtlingen umgehen.

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EricCartman 14.10.2013, 09:55
43. Entwicklungshilfe überdenken

Zitat von sysop
400 Flüchtlinge sind binnen zehn Tagen im Mittelmeer ertrunken. EU-Parlamentspräsident Schulz verlangt jetzt eine radikale Neuausrichtung der Asylpolitik. Einwanderer müssten legal einreisen können. Auch Deutschland trage große Verantwortung. Stattdessen betreibe Innenminister Friedrich "billige Polemik".
Anstatt die armen Afrikaner weiter auszubeuten, sollte sich der reiche Westen mal um eine zielgerichtete Entwicklungshilfe kümmern. Anstatt städnig Mrd. an Geldern zu zahlen, sollte man die Menschen in Arbeit vor Ort bringen.

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dagegen! 14.10.2013, 09:56
44. Ja, Australien ist ein gutes Beispiel..

Zitat von sysop
...
Ich bin auch dafür, eine Einwanderungrregelung einzuführen, die sich stark an den angesprochenen Ländern, wie Kanada, oder Australien orientiert. Aber wie löst Herr Schulz damit das Grundproblem in den entsprechenden Flüchtlingsländern?

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Epikurus 14.10.2013, 09:59
45. Europa war in den letzten 200 Jahren ein Auswanderungskontinent

....das müsste Herr Schulz eigentlich wissen. Selbst
aktuell verlassen jedes Jahr 100 000 Menschen Deutschland. In Südeuropa haben wir es momentan
sogar mit einer Auswanderungswelle zu tun nach
Mitteleuropa, Australien, Kanada, usw.
Bei einer aktuellen Massenarbeitslosigkeit in Europa
ist es fahrlässig, den Afrikaner Hoffnung auf eine Zukunft in Europa zu machen. Ein Kontinent, der alle
25 Jahre eine Milliarde Menschen mehr zu versorgen
hat, ist teilweise auch an sich selbst gescheitert.
Von EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz hätte ich
gerne mal eine kritische Analyse gehört, welchen Anteil
die EU-Politik an der Zerstörung der afrikanischen
Agrarmärkte hat. Die EU produziert mit der Agrarschwemme von subventionierten Agrarprodukten
nach Afrika eine Massenarbeitslosigkeit im landwirtschaftlichen Bereich.
Die EU ist in ihrer Afrikapolitik heuchlerisch. Eine
verstärkte Einwanderung in die Sozialkassen Europas
wird von der Mehrheit der Bevölkerung nicht akzeptiert
(Siehe Umfrage beim Focus). Auch die letzten Wahlergebnisse in Frankreich zeigt, dass mit dieser
chaotischen Politik der EU die Nationalisten um Marine
Le Pen gestärkt werden. Diese Entwicklung ist in vielen
Ländern zu sehen. Österreich (FPÖ), Großbritanien (UKIT), Belgien (N-VA), Niederlande (PVV), etc..
Martin Schulz empfehle ich, das Buch seines Parteigenossen Heinz Buschkowsky, Neukölln ist überall, zu lesen. Dort schreibt der Pragmatiker:
Integration kostet viel Geld. Die Migrationpolitik ist in
vielen Bereichen gescheitert. Die aktuelle Studie über die Schulvergleiche zeigt es.

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rolantik 14.10.2013, 10:00
46. Billige Polemik

Dieser Herr Schulz ist einer von denen, die immer den Finger heben und auf Missstände hinweisen, aber selbst Initiative ergreifen fällt ihm nicht ein. Was bewegt eigentlich dieses bürokratische Monstrum in Brüssel? Hier sollte man mal hinterfragen, ob es auch eine Nummer kleiner ginge. Ständig Forderungen zu stellen ist einfach, aber für Lösungen zu sorgen, da wird's dann schwer. Da hat Barroso mit Soforthilfe mehr Aktion gezeigt, als der Brüsseler Oberbeamte Schulz.

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maxweber 14.10.2013, 10:00
47. SPD und Grüne...

...treten auf der Stelle. So wird das nichts mir der Europawahl. Wären die Grünen die Partei, die für zügellose Zuwanderung steht, dann müsste die SPD den Part übernehmen, der für eine gesteuerte, vernünftige Einwanderung plädiert. So graben SPD und Grüne vor allem am linken Rand und überlassen den bürgerlichen Parteien die Mitte – was ich persönlich sehr begrüße. Danke, Herr Schulz.

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merkelrama 14.10.2013, 10:02
48. Aha

"Sobald sich die Lage in den Herkunftsländern gebessert hat, gibt es auch die Notwendigkeit, dass sie wieder zurückgehen." Aha. Und wann ist das Herr Schulz? Wie wäre es, wenn wir JETZT anfangen zu helfen, die Lebensbedingungen DORT zu verbessern. Ich denke nicht, dass es ein guter Plan ist, jetzt aus Gutmenschentum hier Millionen Flüchtlinge aufzunehmen...denn so viele werden es wenn die Politik geändert wird. Wohin mit denen Herr Schulz? Was tun mit denen Herr Schulz? Wenn man schon Herrn Friedrich (und ich mag den absolut nicht) Polemik vorwirft, sollte man schon einen vernünftigen Plan haben. Aber hier ist es wie mit allem, was diese Herren anfassen. Immer alles planlos retten wollen und den guten Deutschen raushängen lassen...es wird schon besser werden... und damit alles schlimmer machen....guter Plan. Ich bin absolut kein Ausländerfeind nur Leute wie Herr Schulz sollten leisere Töne anschlagen denn wenn das nachher so läuft, wie er das heute möchte und das ganz in einem Desaster endet...was dann Herr Schulz? Alle wieder rauswerfen? Möchten Sie dann allen Flüchtlingen einen Deutschkurs spendieren? Ihnen dann einen Ausbildungsplatz finanzieren? Versprechen Sie ihnen Jobs wo keine sind? Immerhin dann so ein Satz: "wir werden nicht jeden aufnehmen können". Wie machen Sie das Herr Schulz? Stehen sie dann am Strand und sagen: Du da...zurück ins Wasser...du nicht. Wenn diese Leute ihr Pässe über Bord werfen...wohin wollen Sie sie dann zurück schicken? Lieber Herr Schulz, die Bilder sind tragisch überhaupt keine Frage. Niemand will, dass diese Menschen im Meer ertrinken aber ich stelle fest, dass sie keinerlei Lösung für das Problem haben...deswegen sollten Sie lieber schweigen.

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sartreetbeauvoir 14.10.2013, 10:09
49.

ich bin schockiert über die eiseskälte und ahnungslosigkeit einiger kommentatoren!
die ertrunkenen flüchtlinge waren aus somalia und eritrea und sind vor dem bürgerkrieg geflohen.es ging um das nackte überleben! jordanien hat zb schon 1,2 millionen syrischen flüchtlinge schutz gewährt!das entspricht etwa einem fünftel der jordanischen bevölkerung.deutschland 5000!


legale arbeits-einwanderung wie in nordamerika ist längst ein muss!

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