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Evolution des Menschen: Harte Zeiten für Rassisten

 

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maiwald.dubai 08.02.2014, 14:45
1.

Die Neanderthaler waren eine Spätform des homo erectus und der stammte auch aus Afrika. Nur ein paar hunderttausend Jahre früher als homo sapiens. Da ist wohl rassisch nix zu holen...

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mk70666 08.02.2014, 15:04
2.

Da ist viel Wahres dran (außer vielleicht, dass es so klingt, als ob die Dinosaurier von den stärkeren Kleintieren verdrängt wurden...) Aber was hiflt es, solange immer noch Millionen oder sogar Milliarden Menschen daran glauben, dass der Mensch in seiner Endform vor 6000 Jahren geschaffen wurde... Religion und Rassismus hängen eng zusammen.

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Chris_SSS 08.02.2014, 15:09
3.

Die Schlussfolgerung aus dem Artikel ist falsch. Die Rassisten können ohne Probleme argumentieren, durch die Mischung mit dem Neandertaler hätt sich eine noch bessere Rasse ergeben, die dann sogar den Neandertaler selbst verdrängen konnte. Den Rassisten ist es doch nur wichtig einen genetischen Unterschied zu z.B. den Schwarzafrikanern zu haben, um sich besser zu fühlen.

Man sollte Forschunen über die Genetik des Mescnhen solange zurückstellen, bis der Mensch reif genug ist, mit den Ergebnissen umzugehen, also so ca. 1000 Jahre.

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namenfrei 08.02.2014, 15:13
4.

ich fürchte, Rassisten wird es immer geben, weil Rassismus nicht auf wissenschaftliches Wissen basiert.
Rassisten sind nichts als ignorante Mitläufer.
Rassisten sind das Resultat eines Instrumentariums mit dem kranke Hirne -die Frontmänner- manipulativ hantieren und von der Ignoranz ihrer Mitläufer zu profitieren.
Es kann selbstverständlich hochintelligente Menschen unter den rassistischen Frontmännern oder Führern geben, aber es handelt sich vor allem –und fast ohne Ausnahme- um kranke Hirne.

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Nemo198 08.02.2014, 15:14
5.

Eine gute und eine schlechte Nachricht: Das Schöne an Out of Africa ist, dass im Grunde genommen alle Menschen genetische Schwestern und Brüder sind. Ich finde es prima, dass wir alle, bis auf ein paar kleine Apps wie Haar- und Augenfarbe, Hautpigmentierung und Körpergröße, von demselben Grundmodell abstammen und wir uns gar nicht so sehr voneinander unterscheiden. Die schlechte Nachricht: Rassisten, Neonazis und ähnliche Volltrottel stammen aus demselben Genpool. Grrrr!

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Scharlatan 08.02.2014, 15:18
6.

Na dann! Jetzt werden alle Rassisten die Arbeit niederlegen und ab morgen leben wir im Regenbogen-Land! Rassismus ist doch lediglich eine Ausprägung der Xenophobie. Die Xenophobie bleibt, man wird sich neue Argumente suchen! Und welchen Rassisten interessiert es, wenn irgendeine These widerlegt wurde, solange auch jeder Nicht-Wissenschaftler mit bloßem Auge Unterschiede zwischen den heutigen Menschen sehen kann? Es tut mir Leid, dass ich die Freude des Autors auf eine Welt Hand-in-Hand trüben muss...

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reuanmuc 08.02.2014, 15:27
7.

Zitat von Chris_SSS
Man sollte Forschunen über die Genetik des Mescnhen solange zurückstellen, bis der Mensch reif genug ist, mit den Ergebnissen umzugehen, also so ca. 1000 Jahre.
Warum sollten die Rassisten und Kreationisten ihre Meinung ändern, wenn keine Forschung betrieben wird und somit keine neue Erkenntnis geschaffen wird? Das ist doch gerade das Problem, dass Forschung über Jahrhunderte verhindert oder behindert wurde, selbst noch heute! Man kann aber den Menschen nicht verbieten, ihre Sinne und ihren Verstand anzuwenden. Man kann höchstens Forschungsgelder verweigern und die Publikation von Forschungsresultaten verbieten.

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Darknessfalls 08.02.2014, 15:30
8.

Werter Herr Patalong,

so gut mir diese Geschichte auch gefallen mag, Sie übersehen leider eins: Rassisten sind wissenschaftliche Erklärungen und Zusammenhänge seit jeher verdammt egal gewesen; solche Leute haben es nicht mit Ratio, sondern mit Natio... Sie predigen tauben Ohren, leider.
Und das leidige "survival of the fittest" scheint das einzige zu sein, was bei den - zumeist unteren - Chargen hängen geblieben ist. Dabei hat Darwin das gar nicht gesagt, sinngemäß eher so etwas wie "survival of the most fitting", wenn man sich sprachlich schon verschludern lassen möchte. Das wissen Sie, und vermutlich die meisten Leser dieser Kolumne, aber Rassisten mit Sicherheit nicht.

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augu1941 08.02.2014, 15:59
9.

die Argumentation des Autors ist manchmal seltsam:"Die Evolution, glauben sie, sorge für das Überleben des Stärkeren, der sich stets gegen den Schwächeren durchsetze. Nach dieser Logik müsste die Erde heute von tonnenschweren Dinosauriern beherrscht sein, weil vor 65 Millionen Jahren alle Kleinlebewesen ausstarben. "
Natürlich gibt es im Tierreich eine Selektion nach dem Prinzip: der gut Angepasste überlebt, der schlecht Angepasste wir verdrängt und stirbt aus. Mit der Stärkere ist der Überlegene gemeintund nicht der von seiner Körperkraft stärkere. Überlegenheit kann in größerer Intelligenz begründet sein (deshalb starben Mammut und Säbelzahntiger und nicht homo aus) oder auch ohne überlegne Intelligenz in guter Anpassung des Organismus an veränderte Umweltbedingungen bestehen statt diese bei Ernährung und Lebensweise stur zu ignorieren.

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