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Evolution des Menschen: Harte Zeiten für Rassisten

 

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rational_bleiben 10.02.2014, 12:54
70.

Solche Spinner wie den "Skandinavier V." muss man nicht einmal erwähnen, er möge sich aber mal den "geistig weil genetisch minderbemittelten" Schachgroßmeister Pontus Carlsson zu Gemüte führen, Schachgroßmeister der schwedischen Top 10, vielleicht ein Landsmann, (nicht zu verwechseln mit Magnus Carlsen) und nicht nur ein wenig schwarz sondern "tiefschwarz". Wurde als Kind adoptiert und genoss westliche Bildung. Der lässt in der Rangliste Tausende blonde, blauäugige schwedische intensivst schachspielende "Vorzeigesapiense" hinter sich. Und ja, Schach hat sehr wohl mit angeborener Intelligenz zu tun, auch wenn viele meinen, von "reiner Übungssache" fantasieren zu müssen.

@mxdoc: Die "out of Africa"-Theorie besteht natürlich nicht einfach nur, "weil dort das älteste Skellet gefunden wurde", sondern es sind hunderte Funde weltweit und neuerdings genetische Untersuchungen, die diese Vermutung mehr als wahrscheinlich macht. Der ostaftrikanische Grabenbruch ist die Wiege der Menschheit, dort kommen wir alle her. Mother Africa.

Das muss aber nicht heissen, dass alle Völker in den verschiedensten physischen und geistigen Talenten IM MITTEL völlig gleich sind, denn tatsächlich liefert gerade die Wissenschaft
Argumente, dass Völker sich nicht alle gemeinsam unter den gleichen Bedingungen entwickelt haben . Subsaharische Menschen ("Schwarzafrikener") haben sich 100.000 Jahre getrennt vom Rest entwickelt, als nämlich dieser Rest Afrika verließ. So gibt es südlich der Sahara keine Neandertalergene, denn die Neandertaler entwickelten sich außerhalb von Afrika und Homo Sapiens vermischte sich somit erst außerhalb Afrikas mit ihm. Das ist schon mal ein Riesenunterschied. Und 100.000 Jahre getrennte Entwicklung sind keine Kleinigkeit, wenn man bedenkt, dass sich unsere Entwicklungsgeschichte vor gerade mal 5-6 Millionen Jahren vom Schimpansen getrennt hat, da machen 100.000 Jahre 2% dieser Zeitspanne aus. Unser Körperbau ist für mildere Breiten ausgelegt, der Schwarzafrikaner kommt mit Hitze besser zurecht, und er kann schneller rennen (wenn er von der westafrikanischen Küste kommt, Ostafrikaner sind nämlich Marathonläufer, keine Sprinter, wir liegen dazwischen). Asiaten haben trotz geringerer Körpermasse nen Tick größere Gehirne als wir, was auch immer das bedeuten mag. Ashkenazi-Juden sind so intelligent, dass ich auch einer sein will (25% aller Nobelpreise in Natur- und Wirtschaftswissenschaften bei gerade mal 0,1% Weltbevölkerung, übrigens hatten wir ganz viele davon bis ein paar Geisteskranke die "Idee" hatten, sie alle zu verjagen oder zu ermorden). Über andere Unterschiede, sollte es sie denn geben, darf nicht diskutiert werden, auch nicht in der Wissenschaft. Und eigentlich das ist gut so, der Skandinavier V. würde es nicht verstehen, was Mittel und Stndardabweichung sind, denn letztlich sind wir Menschen uns alle erstaunlich ähnlich... ;-)

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Oskars 10.02.2014, 14:30
71.

Der Anthroplologe Cavalli-Sforza formulierte es schon in den 70ern so oder so ähnlich: "Was ist die weiße Herrenrasse? Man nehme 2 Chinesen und einen Schwarzafrikner, dann schütteln, schütteln, schütteln (plus eine Prise Neandertaler, ergänze ich) und fertig ist die weiße Herrenrasse."

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simon2says 10.02.2014, 15:17
72.

@joachim_m. :
"Unheilbare Geisteskrankheit" kommt dem schon sehr nahe. Eine Lektüre, die ich Ihnen - sollten Sie sie noch nicht gelesen haben - trotzalldem ans Herz legen würde, wäre das "Clockwork". Es ist leider alles konditionierbar. Wir funktionieren viel zu simpel, um uns unseren Glauben und unsere Überzeugung wirklich selbst auszusuchen. Wenn man wollte und es vertretbar wäre, könnte man Jeden mit religiösem oder idealistischem Glauben seine Überzeugung einfach abtrainieren.

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StefanJahnel 10.02.2014, 20:25
73.

Sorry, aber hier wurde leider nicht recherchiert, was die meisten Rassisten wirklich denken. Die meisten Rassisten stimmen der Out-of-Afrika Theorie zu.
Ihre Interpretation ist jedoch, dass sich die Menschen die Afrika verließen weiterentwickelten. Aufgrund der anderen Umweltentwicklungen insbesondere der Jahreszeiten waren die Europäer aber auch Asiaten zum Beispiel zur Vorratshaltung gezwungen. Dadurch wurde auf erhöhte kognitive Fähigkeiten selektioniert. Daher so die Theorien der Rassisten seien Europäer klüger als Afrikaner.
Problem an der Theorie ist allerdings, dass IQ-Unterschiede eher gering sind. Je nach Test zwischen 0 und 5 Punkte. Wobei die 5 Punkte eher darauf zurück zu führen sind dass die Tests nicht wirklich kulturfair sind.

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sourceneeded 10.02.2014, 20:28
74.

Das Bild des Rassisten der die anderen Rassen allein wegen der Haut, Haarfarbe und Augenfarbe hasst ist eine Neuheit. Ich zweifele sogar, dass es diese außerhalb von Skinheadvereinen gibt. Im Namen der Diversität wurde schon genug Kultur und gesunder Stolz diabolisiert- aber die "Weißen" haben bereits ihre eigene Diversität. Welche Diversität haben die "Nichtweißen"? Gleiche Haarfarbe, gleiche Augenfarbe, da ist nichts wirklich viel diverser oder exotischer. Es gibt sie überall und deren Gene sind dominant. Wem wundert es, dass man Biodiversität schützen will? Der Rassist, so denke ich, ist in Wahrheit jemand, der nicht sehen will das Menschentypen verloren gehen. Ich selbst zumindest will nicht, dass der "Weiße" wie so oft als das absolut Böse dargestellt wird, wie es in Amerika und Schweden bereits vorkommt. Zumindest ist es in Deutschland noch erlaubt zu sagen, dass es Rassen gibt. Diese Erkenntnis gilt in Amerika schon als Rassismus (dort wird auch differenziert zwischen "Racist" und "Racialist"- man muss sich das mal vorstellen!).

Doch nun zum Artikel: wie bereits ein anderer Leser gesagt hat, kommt der Artikel zum falschen Schluss. Das Problem ist nicht, dass wir den selben Uhrahnen haben (oder nicht). Den meisten Rassisten ist das doch egal. Tatsache ist, dass es verschiedene Rassen gibt, die sich etwas mehr oder weniger vermixt haben und dann anders entwickelten. Das bestätigt auch der vorliegende Text. Wie nun macht dies dem Rassiten das Leben schwer? Nichts ändert sich. Stattdessen gibt es Forschungen, die beweisen, dass Intelligenz (und weitere Attribute) stark vererbbar sind. Was heißt das? Es heißt, dass die neumodische Propaganda betreffs: "Alles ist kulturell" zumindest in dieser Form falsch ist. Besser ist: fast alles ist vererbbar (nature) und einiges ist kulturell bestimmt (nurture).

Was ich hier sage ist gewiss unpopulär, jedoch habe ich mich etwas mit dem Thema beschäftigt und biete einige Links zum Selbststudium an:

Diese Studie hier kommt einen Europäer vielleicht trivial vor:
http://med.stanford.edu/news_releases/2005/january/racial-data.htm
Was sagt sie aus? Zum größten Teil: Rasse existiert. Nicht verwunderlich? Vielleicht. Politisch inkorrekt? Für einige Menschen schon.

http://news.discovery.com/human/evolution/neanderthal-human-interbreed-dna.htm
Was sagt dieser Artikel? Er sagt, dass Nichtafrikaner 1-4 Prozent Neanderthal DNA haben. Der genetische Vorfahre ist ja irrelevant; Tastache ist: wir sind nicht "gleich".

"The researchers found Neanderthal DNA is 99.7 percent identical to present-day human DNA, but Homo sapiens evolved distinct genes related to cognitive functions, metabolism and the development of cranial features, the collarbone and the rib cage."

1-4% Unterschied sind also schon viel. Besonders wenn man begenkt, dass uns nicht viel mehr vom Affen unterscheidet.

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honkymoe 10.02.2014, 21:33
75. survival of the fittest!

darwin postuloerte das "survival of the fittest" was nicht als " überleben des stärksten", sondern "überleben des angepasstesten" verstanden werden muss!
dinosaurier waren den damiligen verhältnissen nicht mehr gewachsen, aber andere organismen, welche sich demnach durchsetzen konnten.

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FNagel 11.02.2014, 07:26
76. Let the strongest live and the weakest die

Zitat von honkymoe
darwin postuloerte das "survival of the fittest" was nicht als " überleben des stärksten", sondern "überleben des angepasstesten" verstanden werden muss!
Dann hat Darwin wohl selbst falsch verstanden, was er meinte.

"Finally, it may not be a logical deduction, but to my imagination it is far more satisfactory to look at such instincts as the young cuckoo ejecting its foster-brothers,—ants making slaves,—the larvæ of ichneumonidæ feeding within the live bodies of caterpillars,—not as specially endowed or created instincts, but as small consequences of one general law, leading to the advancement of all organic beings, namely, multiply, vary, let the strongest live and the weakest die."

On the origin of species, 2nd ed. London 1860, p 244
http://darwin-online.org.uk/content/...xt&pageseq=262

"Endlich - sei es nun logisch deduzierbar oder nicht - entspricht es meiner Vorstellungsart weit besser, Instinkte, wie die des jungen Kuckucks, der seine Nährbrüder aus dem Neste stößt, wie die der Ameisen, welche Sklaven machen, oder die der Ichneumoniden, welche ihre Eier in lebende Raupen legen, nicht als anerschaffene Instinkte, sondern nur als spezielle Folgen eines allgemeinen Gesetzes zu betrachten, welches zum Fortschritt aller organischen Wesen führt, nämlich: Vermehrung und Abänderung, Überleben der Stärksten und Vernichtung der Schwächsten."

Die Entstehung der Arten, Leipzig 1884, S. 163
http://caliban.mpiz-koeln.mpg.de/~st.../IMG_4175.html

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Ursprung 12.02.2014, 00:55
77. Darwins Definition der Starken

Zitat von FNagel
Dann hat Darwin wohl selbst falsch verstanden, was er meinte. "Finally, it may not be a logical deduction, but to my imagination it is far more satisfactory to look at such instincts as the young cuckoo ejecting its foster-brothers,—ants making slaves,—the larvæ of ichneumonidæ feeding within the live bodies of caterpillars,—not as specially endowed or created instincts, but as small consequences of one general law, leading to the advancement of all organic beings, namely, multiply, vary, let the strongest live and the weakest die." On the origin of species, 2nd ed. London 1860, p 244 "Endlich - sei es nun logisch deduzierbar oder nicht - entspricht es meiner Vorstellungsart weit besser, Instinkte, wie die des jungen Kuckucks, der seine Nährbrüder aus dem Neste stößt, wie die der Ameisen, welche Sklaven machen, oder die der Ichneumoniden, welche ihre Eier in lebende Raupen legen, nicht als anerschaffene Instinkte, sondern nur als spezielle Folgen eines allgemeinen Gesetzes zu betrachten, welches zum Fortschritt aller organischen Wesen führt, nämlich: Vermehrung und Abänderung, Überleben der Stärksten und Vernichtung der Schwächsten." Die Entstehung der Arten, Leipzig 1884, S. 163
Danke fuer die hier dargestellten Orginalworte Darwins.
Es bleibt allerdings definitionsmaessig offen, wer oder was "die Staerksten" oder "Schwaechsten" sind.
Ausser, dass die Ueberlebenden von Darwin als "die Starken" und Ausgestorbenen als die "die Schwaechsten" bezeichnet werden.
Aber nur im Sinne von "ueberlebensstark" oder "-schwach".
Und nicht etwa als muskel- oder geistesstark oder -schwach.
Heisst, nach Darwin definiert, Ueberlebende seien stark, Ausgestorbene als schwach zu verstehen.
Erst das Ueberleben oder Aussterben macht nach ihm also Bioentitaeten stark oder schwach, nicht die Muskelkraft, noch Geisteskraft der Individuen an sich.
Und da Bioentitaeten alle voneinander abhaengen und ein Gesamtsystem bilden, die Biosphaere mitsamt Luftzusammensetzung, Wasserbeschaffenheit, Mikroorganismenkontext kann nur uebrig bleiben, Darwins "strongest and weakest" nicht als koerperliche und geistige Individuumsklassifiktion zu interpretieren, sondern als jene, die sich am "gluecklichsten" (im Sinne von Zufall) in den jeweils herrschenden Biokontext einpassen kann.

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renee gelduin 11.03.2014, 00:29
78.

Gerade der Spiegel sollte sich nicht über Rassisten echauffieren. Denn er ist es doch der bei der Wortkombination Banane + Affe + Schwarz sofort Rassismus schreit.
Wenn ein Witz über Bananen und Ossis gemacht wird, interessiert´s (zu Recht) niemanden.
Wenn (weiße) Spieler mit Affenlauten bedacht oder Bananen beworfen werden, ist das auch keinerlei Meldung wert.
Aber wehe jemand ist auch nur entfernt schwarz, dann ist das sofort die Ausgeburt des Rassismus.

Das ist ingefähr so intelligent wie wenn man einen Christen als Christen betitelt und der sich dadurch beleidigt fühlt.

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Maria-Galeria 02.06.2014, 07:22
79.

Ob wir wollen oder nicht,
wir verändern uns weiter immer weiter. Bei jeder Zeugung werden vorhandene Genmutationen weitergegeben ca 15 bis 45 Stück, je nach Alter des Mannes. Man kann sich doch tatsächlich ausrechnen wie viele da in Jahrhunderttausenden auflaufen. Die krankhafte Selbstüberhöhung, vermutlich ein defektes Gen, führt wohl zu Rassismus. Kein Lebewesen auf der Erde führt sich dermaßen egomanisch auf wenn es nicht genug Streicheleinheiten auf seinem Lebensweg mitbekommen hat. Ein Hund hält zu seinem Herrn, auch wenn der ein Ekel ist, Kühe lassen sich in Massen verwerten, kein Vieh wert sich trotz mießem Umgang mit ihm. Wir Mutanten müssen unser schlechtes Gewissen, fals überhaupt eines vorhanden, permanent unterdrücken oder es pulst als imaginäres Hirngeschwust, dessen Ausdünstung Rassismus ist, in einem fort weiter, vieleicht ist das auch so eine Art fehlgesteuerter Überlebenstrieb. Na ja

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