Forum: Blogs
Ex-Kanzleramtschef: Empörung über Pofallas möglichen Wechsel zur Bahn
DPA

Es wäre ein weiterer spektakulärer Wechsel aus dem Kanzleramt in die Wirtschaft: Ronald Pofalla soll Bahnvorstand werden. Daran entzündet sich heftige Kritik. Selbst in der Großen Koalition spricht man von einem Eindruck, "dass der bisherige Kanzleramtsminister gezielt gekauft wird". Ronald Pofalla: Kritik am Wechsel in Bahn-Vorstand - SPIEGEL ONLINE

Seite 1 von 24
merkurm 03.01.2014, 07:50
1. selber schuld

jedes Volk hat die Vertreter verdient, die es gewählt hat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hubertrudnick1 03.01.2014, 07:54
2. Versorgungsanstalt

Zitat von sysop
Es wäre ein weiterer spektakulärer Wechsel aus dem Kanzleramt in die Wirtschaft: Ronald Pofalla soll Bahnvorstand werden. Daran entzündet sich heftige Kritik. Selbst in der Großen Koalition spricht man von einem Eindruck, "dass der bisherige Kanzleramtsminister gezielt gekauft wird".
Man geht ständig den Weg der vollständigen Versorgung ausgeschiedener Politiker, diese Leute werden nicht in ein Loch fallen, sondern bekommen immer sehr schnell neue gutbezahlte Posten, das kann aber mit einer Demokratie nichts zu tun haben.
Es riecht noch Vetternwirtschaft und stößt bei den Bürgern sehr stark auf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chefrationalist 03.01.2014, 07:56
3. Was soll das?

Wie, bitteschön, soll die berufliche Zukunft von Herrn Pofalla nach Vorstellung der Linkspartei denn aussehen? Um die Beine hochzulegen, ist er noch zu jung. Und so toll verdient auch ein Kanzleramtschef nicht, als dass er schon ausgesorgt hätte. Dass Herr Pofalla entsprechend hoch in der Hierarchie seines neuen Arbeitgebers einsteigt, versteht sich doch wohl von selbst. Viel Aufregung um nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
perkmann 03.01.2014, 07:59
4. Und dann beschwert sich die Regierung über Politikverdrossenheit der Bürger.....

Einen Grund mehr, der Politik den Rücken zu kehren und selbst für sich zu sorgen, dass man über die Runden kommt.
So etwas verlogenes wie die deutschen Politiker -egal welcher Parteizugehörigkeit- sich den Ranzen vollschlagen und die Bürger sozusagen am Hungertuch nagen lassen, ist schon mehr als pervers: keine Steuererhöhungen lt. Merkel momentan, aber wer 1 und 1 zusammenzählen kann, der weiß, dass diese Wahl- und gegenseitige Parteigeschenke, um an der Macht zu bleiben, Milliarden kosten und nur durch Steuererhöhungen bezahlt werden können. Wenn Lügen lange Nasen machen würde, würde kein Politiker mehr in einen Aufzug passen, zu lang wären nämlich deren Nasen.
Wenn mir die Politik der letzten 20 Jahre etwas mehr gelassen hätte, würde ich lieber heute als morgen auswandern.
Wer in einem Land mit solch verantwortungslosen und raffgierigen Politiker wohnt, braucht sich um seine Zukunft keine Sorgen mehr zu machen – die gibt es ja nicht, dank unsere verantwortungslosen Politiker!
Dem Bürger Magerkost verschreiben, aber sich selbst in Gold und Honig baden, das ist eine Politik der Bürgerverachtung und nicht der Bürgerfürsorge!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stefan.p1 03.01.2014, 08:09
5. Heuchler!

Wem gehört die DB?
Dem Bund - also kann der Aufsichtsrat bei Personalentscheidungen ein gewichtiges Wort mitreden. Aber da die lieben Politiker ja vielleicht auch mal von solcher Postenschacherei profitieren werden wir auch der dösige Profalla des Millionen-Job bekommen! Mal sehen wer der nächste ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deesdrei 03.01.2014, 08:11
6. Die Parteispende

wird nicht lange auf sich warten lassen, die die Bahn dann demnächst an die CDU überweist. Klappt doch mit BMW & Co. auch, zumal wenn in Brüssel zeitgleich wichtige Entscheidungen anstehen. Jede Wette: in drei Tagen redet kein Mensch mehr über die Sache und der Pofalla sackt ungestört seine Kohle ein!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
superspeedy 03.01.2014, 08:13
7. naiv?

als ob politik und wirtschaft voneinander getrennt sind. es gehört seit bestehen beider zusammen!! es wird bestochen, einfluss auf gesetze genommen und es werden gezielt menschen in politische posten geschoben. hier wird sich über ein oder zwei fälle aufgeregt. wie naiv seit ihr???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
teufelernie 03.01.2014, 08:14
8. sollte er gekauft worden sein

ist ja nicht die Frage: Was hat er von der Bahn bekommen, sondern: Wie viel kam aus Übersee/Nsa.

Aber ist ja auch egal: Die Debatte ist ja beendet.

Ab einem gewissen Punkt sollte man sich nur darüber im klaren sein, dass der Mob nicht alles vergisst bis zur nächsten Wahl...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter.stein 03.01.2014, 08:17
9. Im Grunde ganz einfach

Wenn jemand sich gänzlich aus der Politik zurückzieht, darf er danach arbeiten wo er will. Es gibt in Deutschland immer noch die freie Berufswahl, die gilt auch für Politiker. Wenn jemand aber noch Bundestagsabgeordneter ist, eben nicht. In der konkreten Situation verwundert das Vorgehen durchaus: entweder der Tag von Herrn Pofalla hat 48 Stunden oder einer der beiden Betätigungen, Bundestagsabgeordneter oder Bahnvorstand, hat nur den Umfang einer Nebentätigkeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 24