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Familie: Papa ist der Beste
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Studien zeigen, wie wichtig Väter für die Erziehung ihrer Kinder sind. Doch überraschend oft sind es die Mütter, die sie daran hindern. Experten fordern: Lasst die Väter ran!

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Wolf X 25.05.2017, 07:37
1. Vater sein

Ich habe das Glück, von zu Hause aus arbeiten zu können. Ich sehe jeden ersten Schritt, jedes erste Wort, und jede kleine Errungenschaft meiner Kinder. Live.
Es gibt keinen Zeitverlust mit Arbeitswegen (ich sage immer, mein Arbeitsweg sind 30 Sekunden), doch man ist auch nie ganz weg und nach der Kita stürmen die Kinder mein Arbeitszimmer.
Daher habe ich mich auf die Frühschicht verlegt: Kinder ins Bett bringen und selbst schlafen gehen. Dafür um 4 Uhr aufstehen und den halben Arbeitstag schon vor dem Frühstück geschafft. So bleibt nachmittags viel Zeit für die Kinder.

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Lykanthrop_ 25.05.2017, 09:04
2.

Vielen Dank SPON für den Artikel !
Während Frauen diskriminiert werden weil sie Frauen sind, werden Väter diskriminiert weil sie Väter sind, gesellschaftlich und rechtlich. Es wäre Zeit Väter gleichberechtigt und gleichgestellt anzuerkennen ! Die Welt ist komplexer, als die vielfach geäußerte feministische Projektion dieser, uns erklären will.

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Steve1982 25.05.2017, 09:35
3. "Keine zweite Mutter sein"

Ist das nicht auch ein Argument für verschieden geschlechtliche Eltern? Ein Vater ist ja schon anders als eine Mutter einfach dadurch dass er ein Mann ist, so mega banal das klingen mag. Und auch eine Mutter kann so zu dem Kind sein wie der Vater ist nicht sein kann. Bei homosexuellen Eltern, also zwei Mütter oder zwei Väter, wird deswegen für das Kind immer etwas fehlen und ob der Staat dieses dann als Ausgangsbasis für Kinder von Anfang an gut heißen sollte, bezweifle ich sehr. Das hat dann mit Homophobie kein bisschen etwas zu tun, sondern einfach um die Frage was ist für das Kind das Beste. Ich weiß, dass es Studien gibt, die belegen wollen das beide Varianten für das Kind gleich gut sind Komma aber ich weiß auch nach meinem eigenen Studium wie relativ leicht man irgendetwas "belegen" kann. Man muss da schon immer sehr gründlich arbeiten.

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multimusicman 25.05.2017, 10:28
4. Während mir meine 6 jährigem Zwillingstöchter

mit Mamas Hilfe gerade das Frühstück ans Bett gebracht haben lese ich diesen großartigen Artikel, der viel von meinen eigenen Erfahrungen widerspiegelt .
Wichtig ist dass Männer und Frauen sich nicht gegenseitig Vorwürfe in der Erziehung lang sondern sich in ihrer Verschiedenartigkeit versuchen zu verstehen und schätzen .
Den Männern und Frauen der Spiegel Online Redaktion einen schönen Vatertag :)

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saschb 25.05.2017, 10:43
5.

Zitat von Steve1982
Ist das nicht auch ein Argument für verschieden geschlechtliche Eltern? Ein Vater ist ja schon anders als eine Mutter einfach dadurch dass er ein Mann ist, so mega banal das klingen mag. Und auch eine Mutter kann so zu dem Kind sein wie der Vater ist nicht sein kann. Bei homosexuellen Eltern, also zwei Mütter oder zwei Väter, wird deswegen für das Kind immer etwas fehlen und ob der Staat dieses dann als Ausgangsbasis für Kinder von Anfang an gut heißen sollte, bezweifle ich sehr. Das hat dann mit Homophobie kein bisschen etwas zu tun, sondern einfach um die Frage was ist für das Kind das Beste. Ich weiß, dass es Studien gibt, die belegen wollen das beide Varianten für das Kind gleich gut sind Komma aber ich weiß auch nach meinem eigenen Studium wie relativ leicht man irgendetwas "belegen" kann. Man muss da schon immer sehr gründlich arbeiten.
Entschuldigung, aber das klingt, als würden Sie von einer vorgefertigten Meinung ausgehend argumentieren. Die Thematik wird im Text übrigens mehrfach angesprochen... Vielleicht sollten Sie nochmal gründlich lesen.

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catcargerry 25.05.2017, 12:12
6. Können ist kein Problem

Mann kann nicht alles können, Frau kann auch nicht alles. Bei uns war das nicht das Problem, sondern was ich nicht durfte, was in ihren Büchern Verblasenes stand und deshalb das Wahre war und was nach der Trennung an mir vorbei entschieden wurde. Trotzdem haben wir es hinbekommen und meine Söhne fragen eher mich vor Entscheidungen als ihre Mutter. Einiges hätte in der Sache besser laufen können, wenn ich Rabbatz gemacht hätte; aber ich weiß heute noch nicht, ob es für die Gesamtsituation besser gewesen wäre. Wir sind auch so ans Ziel gekommen.

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catcargerry 25.05.2017, 12:23
7. Was ist vorgefertigte Meinung?

Zitat von saschb
Entschuldigung, aber das klingt, als würden Sie von einer vorgefertigten Meinung ausgehend argumentieren. Die Thematik wird im Text übrigens mehrfach angesprochen... Vielleicht sollten Sie nochmal gründlich lesen.
Ist eine Meinung, die dem Zeitgeist lästig ist, weil sie nicht mit dem Gender Mainstreaming konform geht, sondern älteren sozial bewährten Werthaltungen entspricht, "vorgefertigt". Entschuldigung, liest sich so. Oder sind die in Spiegel-online vertretenen Meinungen unantastbar? Ausgerechnet Spiegel und ausgerechnet Online.

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fiftysomething 25.05.2017, 12:24
8. Ich wünsche mir

auch wirkliche Gleichberechtigung. Teilhabe. Frauen sind auf die Mutterrolle fixiert, weil es schon im Wort Mutter enthalten ist. Ich bin die Mutter, damit hat sie die Deutungshoheit. Niemand würde ihr das absprechen.
Und dich als Mann auflehnen, die Nerven und Energie muss ich auch erst mal haben. Ich erlebe häufig moralische Diskussionen, was jetzt "gesund" ist, was das "Beste" für das Kind ist. Ich neige eher dazu, einen praktischen Ansatz zu finden...was ist jetzt zu tun? Oft sind engagierte Männer auch allein unter Frauen, Kita- oder Schulelternabende, Veranstaltungen, die Orga von Festen, immer sind Frauen an vorderster Front. Nach meiner Einschätzung konkurrieren viele Frauen unsichtbar miteinander, die treiben sich gegenseitig immer weiter an mit den neuesten Erkenntnissen. Und immer wird ganz viel geredet, alles muss besprochen und abgecheckt werden, damit alle sich wohlfühlen. Häufig auch die Beobachtung, dass es nicht um die Kids geht, sondern um den Eindruck, den eine Mutter nach außen auf ihre Genossinnen macht, macht sie alles richtig, kriegt sie Anerkennung durch Wohlverhalten des Kindes....Mir war und ist als Vater egal, was andere von mir und meinen Kids halten, ich bin verantwortlich und begleite meine Kinder auf Ihrem Weg. Ich fördere sie, indem ich sie beobachte, was brauchen sie jetzt, wo greife ich ein und wo nicht. Wir denken häufig, Kinder sind noch nicht komplett und müssten erst noch richtig werden. Sie können einiges nicht, das ist richtig, aber ich habe so viel von meinen Kindern bisher gelernt, einfach durch zusehen und mitmachen. Ein Problem ist auch, dass Frauen sich häufig nicht vorstellen können, dass zu tun, was Millionen Männer jeden Tag machen: raus gehen und arbeiten und ihr Geld am Ende durch drei oder vier teilen. Ich finde, da gibt es eine gesellschaftliche Wertung durch Ungleichheit im Einkommen, durch Wertung von Berufen. Wenn einer Autos zusammenschraubt ist er mehr wert als Friseurin oder Krankenschwester. Wie sollen Frauen da in Vollzeit eine Familie ernähren wollen oder überhaupt können? Da ist noch jede Menge Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Auch das verhindert, dass Männer mehr Zuhause bleiben, auch (ich sag es mal so) eher einfachere Gemüter. Unsere Gesellschaft definiert, was ein"richtiger" Mann zu sein hat, um damit auch wunderbar viele Produkte extra für diese Männlichkeit zu produzieren und zu verkaufen. Bei Frauen genau so. Es hat doch niemand von den Entscheidenden hier in diesem Land Interesse, da was grundlegend zu ändern. Es würde sich was ändern, wenn mal alle Väter und Mütter ein paar Tage auf die Straße gingen und zwar so lange, bis ein Gesetz eingerichtet wird, in dem die Geschlechtertrennung komplett gestrichen wird. Es reicht schon, wenn man den Unterschied zwischen Mann und Frau aufheben würden. Ich bin Mensch, männlichen Geschlechts. Ich habe auch zwei Arme und das wird nicht immer extra betont. Als Mann oder als Frau sind jede Menge Attribute, Rechte und Pflichten, Wünsche, Grundannahmen mit diesen Begriffen verbunden. Das ist die Wurzel des Übels.

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linksrechtsmitte 25.05.2017, 12:36
9. Nicht gelesen, nicht verstanden

Zitat von Steve1982
Ist das nicht auch ein Argument für verschieden geschlechtliche Eltern? Ein Vater ist ja schon anders als eine Mutter einfach dadurch dass er ein Mann ist, so mega banal das klingen mag. Und auch eine Mutter kann so zu dem Kind sein wie der Vater ist nicht sein kann. Bei homosexuellen Eltern, also zwei Mütter oder zwei Väter, wird deswegen für das Kind immer etwas fehlen und ob der Staat dieses dann als Ausgangsbasis für Kinder von Anfang an gut heißen sollte, bezweifle ich sehr. Das hat dann mit Homophobie kein bisschen etwas zu tun, sondern einfach um die Frage was ist für das Kind das Beste. Ich weiß, dass es Studien gibt, die belegen wollen das beide Varianten für das Kind gleich gut sind Komma aber ich weiß auch nach meinem eigenen Studium wie relativ leicht man irgendetwas "belegen" kann. Man muss da schon immer sehr gründlich arbeiten.
Im Beitrag wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Rollenverteilung auch in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften automatisch übernommen und ausgefüllt wird, und das von Wissenschaftlern. Diese Vorurteile sind unerträglich und zeugen von wenig Empathie und haben mit dem Artikel nichts gemein.

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