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Feier der Thatcher-Gegner: "Ding Dong! Die Hexe ist tot"
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Im Londoner Stadtteil Brixton hat sich nach dem Tod der ehemaligen Premierministerin Thatcher ein unwürdiges Spektakel zugetragen. Rund 200 Menschen feierten das Ableben der umstrittenen Politikerin. Auf Plakaten wurde die Verstorbene als Hexe und Schlampe geschmäht. Straßenparty in London: 200 Menschen feiern Thatchers Tod - SPIEGEL ONLINE

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LH526 09.04.2013, 09:22
1.

"Hexe", "Schlampe" und medial wirksam Thatcher-Portraits verbrennen: Ich bitte darum, daß diese Personen sich nie wieder darüber echauffieren, wenn Islamisten ähnliche Gesten zur Schau stellen. Sowohl in politischer Weitsicht als auch in mangelndem Respekt vor dem "Gegner" stehen beide auf einer Stufe, vom Intelligenzhorizont ganz zu schweigen.

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Izmi 09.04.2013, 09:25
2. Nutzen

Zitat von sysop
Im Londoner Stadtteil Brixton hat sich nach dem Tod der ehemaligen Premierministerin Thatcher ein unwürdiges Spektakel zugetragen. Rund 200 Menschen feierten das Ableben der umstrittenen Politikerin. Auf Plakaten wurde die Verstorbene als Hexe und Schlampe geschmäht.
Besser und richtiger wäre es, das Ende ihrer Politik zu feiern - in ganz Europa! Wenn es denn kommt - noch lebt der Neoliberalismus! Leider. Was nützt ihr Tod, wenn der Geist ihres Tuns immer noch herrscht?

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wusel8 09.04.2013, 09:25
3. Begraben und vergessen

Sich über den Tod eines Menschen zu freuen, egal ob er Thatcher oder bin Laden heißt, ist natürlich geschmacklos. Man sollte aber auch keine Trauer heucheln: Schließlich hat diese Dame Großbritannien - und nicht nur Großbritannien - nachhaltig geschädigt. Ich würde sagen: Begraben und vergessen.

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MPeter 09.04.2013, 09:28
4. Knallharte Kapitalistin

verantwortlich für Stellenabbau im großen Stil, Privatisierungen usw. usw.. Warum sollte man deren ableben nicht feiern dürfen?

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brox/walker 09.04.2013, 09:29
5. optional

De mortuis nil nisi bene.

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beickmann 09.04.2013, 09:30
6.

Was ist daran unwürdig?

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koblenz-55 09.04.2013, 09:30
7. Beschämend

... was für eine Welt?
Frau Thatcher hat vermutlich an einem Tag mehr für Großbritannien getan als diese 200 "Feierfreudige" in ihrem ganzen Leben bewirken werden.
Den Tot eines Menschen zu bejubeln ist ein Rückfall in die Steinzeit.

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O.Kenobi 09.04.2013, 09:30
8. Lächerlich!

Schon interessant, die Berichterstattung! Da erregt man sich über eine geschmacklose Veranstaltung, versäumt es aber in der Berichterstattung zu erwähnen, dass Frau Thatcher im Falklandkrieg die General Belgrano versenken lies, die sich nicht im Kriegsgebiet befand und sogar davon entfernte, bloß, um zuhause einen spektakulären Erfolg feiern zu können. 400 tote argentinische Seeleute, weil Frau Thatcher eine Schlagzeile brauchte. Diese Frau ist nicht weniger als eine Massenmörderin gewesen! Für Politiker gelten offensichtlich andere Maßstäbe. Die Familien der 400 sind mit Sicherheit nicht so vergesslich, wie der eine oder andere Journalist.

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sprechweise 09.04.2013, 09:31
9. optional

Uh, sind da aber viele gehässig.
Da ist die Menschenverachtung schon überschritten

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