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Feminismus in Zeiten Trumps: Superdaddys Barbieparade
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Donald Trump führt uns zurück in eine Ära, in der Frauen nach dem Aussehen beurteilt werden, in der Frauenrechte in Gefahr sind. Er zwingt uns, längst ausgefochtene Kämpfe wieder aufzunehmen. Es ist Zeit aufzuwachen.

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ulfD 29.11.2016, 13:34
10.

Zitat von h.hass
...... Das ist ein Geschlechterverhältnis von vorgestern, wo reiche abstoßende alte Säcke (nach denen sich keine Frau unter 50 umdrehen würde, wenn sie kein Geld hätten) junge Frauen ausschließlich nach ihrem .....
"Dass sich für solche seltsamen Veranstaltungen noch immer genügend Teilnehmerinnen finden, ist ein anderes Thema." Nein es ist genau das Thema!
Die Frauen kritisiert keiner aber die ollen Säcke...großartig wir taumeln von einem Vorurteil ins nächste.

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incognito@spon 29.11.2016, 14:22
11. Trump ist die Antwort auf den Feminismus

Wenn Trump die Antwort auf einen überbordeneden Feminismus ist, dann ist das gut so. Heißen die aktuellen Vorreiter*Innen des Feminismus Bioncé, Rihanna & Co. die sich in erster Linie über das Aussehen definieren und dieses Aussehen dazu Nutzen, einer Gruppe von Frauen Vorteile zu schaffen? Die Aufrüstung von Frauen zu Barbiepuppen, die aufgrund ihres Aussehens möglichst viel zu ihrem Vorteil erreichen, ist in den letzten 10 Jahren, auch durch GNTP-Castingshows enorm vorangeschritten. Immer mehr Mädchen werden schlicht beziehungsunfähig, da ihnen der Feminismus eingeredet hatte, daß sie sich von Männern gar nichts zu sagen haben und daß es ja ein riesiges Potential an sabbernden Männern gibt, die ihre Bikini-Selfies kommentieren.

Es wird zum "Tag der Gewalt gegen Frauen" von allen Seiten die Frau als Opfer stilisiert und es wird dabei verkannt, daß Frauen zunehmend zu Tätern werden. Ein "Bitch fight", eine Schlägerei zwischen hysterischen Mädchen ist in den Schulhöfen schon zur Normalität geworden. Frauenhäuser rufen unverholen zur Trennung vom Partner auf und zur nachhaltigen Zerstörung familiärer Strukturen - unabhängig davon, ob die beteiligte Frau selber Täterin oder Opfer ist.

Daß eine Mehrheit amerikanischer Wählerinnen dennoch Trump gewählt hat, bzw. nicht Clinton, liegt daran, daß sie sich mmit einem modernen Genderfeminismus überhaupt nicht mehr identifizieren können.

Wenn es in Amerika nicht geklappt hat, daß eine Frau Präsidentin wird: In Europa kommen Frauen langsam, aber gewaltig. In England hat der Brexit gerade eine Frau an die Macht gespült, In Polen regiert eine Ministerpräsidentin, in Frankreich macht sich eine Frau daran, Präsidentin zu werden und in Deutschland lehrt eine Frau den etablierten Parteien das Fürchten. Neue Frauen braucht das Land?

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DJ Doena 29.11.2016, 15:47
12.

Wer ein wenig Englisch versteht, sollte mal auf Youtube das Video "The Privilege Game" von Comedian Neel Kolhatkar (der auch den Moderator spielt) gucken. Das Video, was deutlich vor der US-Wahl gemacht wurde, zeitg sehr deutlich, warum es am 8.11. so kam, wie es kam.

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Dani 29.11.2016, 16:22
13. Der ganze Artikel ist nur leeres Geschwafel.....

.....jede Menge tolle Euphemismen und kein einziger konkreter Vorschlag, was jetzt wirklich zu tun wäre.
(Außer vielleicht der Tip endlich mit dem Geheule aufzuhören, was ich vorbehaltlos unterstützen kann.)
Der Leser ist hinterher erschlagen von großen Worten aber immer noch ratlos. Schade.
Und ja, eine Wahlempfehlung lediglich auf der Grundlage des Geschlechtes zu geben ist immer noch SEXISMUS! (Auch wenn er nun von links kommt, sorry.)

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teletubby1951 29.11.2016, 18:45
14. kalter kaffee

mein gott! gibt es denn nichts wichtigeres als dieses gegreine ältlicher feministinnen über die böse welt und die armen frauen, die so dumm sind auf chauvis etc. pp. hereinzufallen.

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crazy_swayze 29.11.2016, 18:46
15.

Frauen wurden schon immer und werden auch weiterhin aufgrund ihres Aussehens bewertet werden.
Genau diese Unfähigkeit der Feministinnen das zu erkennen, führt zu einer unrealistischen Wahrnehmung, als könne man das den Menschen aberziehen, oder als sei es gewünscht von irgendwelchen griesgrämigen alten Frauen umerzogen werden zu wollen. Sogar Frauen bewerten andere Frauen nach ihrem Aussehen.
Man stellt sich nicht einfach gegen die Biologie und das "Reptilienhirn".

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mistergarak 29.11.2016, 21:37
16. Traurig aber wahr!

Zitat von Bernd T. Sanft
Dafür, dass es Millionen solcher Frauen gibt, die in ihrem täglichen Tun dem Feminismus einen dicken Fausthieb mitten ins Gesicht verpassen, dafür kann Herr Trump gar nichts. Überhaupt nichts. Aber danke für's Gespräch!
Ich hatte auch schon das Missvergnügen die eine oder andere solcher Damen kennenzulernen!

Bei denen zählt nicht ob du sie respektierst oder nett zu ihnen bist sondern allein dein Bankkonto, dein möglichst teures Auto und deine Bereitschaft ihnen möglichst viel zu spendieren!

Natürlich sind nicht alle Frauen so, es gibt aber mehr als den Feministinnen lieb sein dürfte.

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münchen1975 29.11.2016, 22:18
17. Äußerungen, die tief blicken lassen

Zitat von h.hass
Wenn man den feisten, aufgedunsenen Trump inmitten der aufgebrezeltem Tussis sieht, fragt man sich natürlich, was so ein Auftritt, so eine Haltung, was so eine Veranstaltung überhaupt mit Feminismus zu tun haben könnte. Das ist ein Geschlechterverhältnis von vorgestern, wo reiche abstoßende alte Säcke (nach denen sich keine Frau unter 50 umdrehen würde, wenn sie kein Geld hätten) junge Frauen ausschließlich nach ihrem Aussehen beurteilen, als wären sie auf dem Viehmarkt.
Ah ja. Und dann im Gegenzug Donald Trump wie einen Zuchtbullen auf dem Viehmarkt nach seinem Äußeren zu beurteilen ("feist", "aufgedunsen"), das soll dann kein Sexismus sein? Von Altersfeindlichkeit ("70jähriger Grab-the-pussy-Sexist", "abstoßender alter Sack") ganz zu schweigen? Gibt es irgendwo ein Gesetz, daß alte Männer kein Recht mehr auf ihre Sexualität haben? Oder würden Sie vielleicht auch einer 70jährigen, rüstigen "alten Schachtel" das Recht darauf absprechen, sich eine Show der "Chippendales" anzusehen?

Im Übrigen ist das ein typisch patriarchales Verhaltensmuster: Sich zum "Beschützer" angeblich "wehrloser" Frauen aufzuschwingen, ohne diese vorher zu fragen, ob sie irgendeines Schutzes bedürfen. Die Formulierung "aufgebrezelte Tussis" für erwachsene Damen, denen man eigentlich zutrauen kann, für sich selbst sprechen und entscheiden zu können, läßt tief blicken, wie weit es wirklich her ist mit der Wertschätzung für selbstbestimmte, unabhängige Frauen.

Ein volljähriger erwachsener Mann begutachtet 50 schöne Frauen nach ihrem Äußeren. 50 volljährige erwachsenene Frauen begutachten im Gegenzug jenen nicht mehr ganz taufrischen Mann, sowie dessen dicke Brieftasche und befinden, daß letztere das mangelhafte Äußere ganz gut aufwiegt. Die Damen haben ihren Spaß, weil ihre Schönheit, auf die sie stolz sind, gelobt wird. Der Mann hat seinen Spaß, weil sein Reichtum, auf den er stolz ist, gelobt wird.

Kann man peinlich finden. Aber wo, bitteschön, findet hier irgendeine "Unterdrückung von Frauen" statt, gegen die man protestieren sollte?

50 selbstbestimmte und unabhängige Frauen haben also die freie Wahl, entweder Atomphysikerin oder Supermodel zu werden - und entscheiden sich lieber für die Karriere als Supermodel, weil das eher ihren Neigungen entspricht. Wo ist das Problem?

Eine Unterdrückung von Frauen manifestiert sich nicht darin, daß diese sich frei auch mal für einen Lebensweg entscheiden können, den Feministinnen nicht billigen. Unterdrückung bedeutet, daß den Frauen keine andere Wahl bleibt, als sich für einen bestimmten Lebensentwurf entscheiden zu müssen!

Zur Unabhängigkeit gehört Wahlfreiheit, und die beinhaltet nun mal auch das Recht, sich "falsch" entscheiden zu können. Feministinnen wie Erica Jong, die ganz genau zu wissen meinen, was "richtig" für alle anderen Frauen ist, haben demnach alles mögliche im Sinn - nur eben ganz gewiß keine unabhängigen, selbstbestimmten Frauen.

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antandre 30.11.2016, 00:09
18.

Menschen werden immer nach dem Aussehen beurteilt, auch Männer. Nun ist es geschichtlich ja so, dass Frauen nicht auf Augenhöhe mit Männern gesehen wurden und darum kämpften, dieselben Rechte zu haben. Richtig so. Aber eine Person zu Präsident/in zu machen, obwohl man sie nicht überzeugend findet, also wählen, nur weil es eine Frau ist, ist Sexismus. Wenn Frauen Augenhöhe wollen, dürfen sie nicht Welpenschutz oder Sonderbehandlung einfordern. Sonst kann man das nicht ernstnehmen. Und nochwas: Frauen selber malen sich die Lippen und die Augen an, um schöner auszusehen (siehe Bild der Autorin). Warum tun sie das? Warum ziehen sich viele Frauen hohe, extrem unbequeme Schuhe an, warum wollen sie jünger aussehen? Ich frage mich wirklich, ob Frauen sich so besser gefallen, weil sie sich wirklich objektiv so schöner finden (auf die Warum-Frage kommt ja immer, dass man sich selber so gefällt und es NUR FÜR SICH macht) oder weil sie wissen, dass sie dann mehr männliche Aufmerksamkeit kriegen könnten und diese Aufmerksamkeit als "also seh ich gut aus" definieren. Ich seh mich ja nicht, also wozu schminken? Kostet Zeit und Geld. Andere Frauen sind nicht meine Zielgruppe. Ich mach es, weil ich mich damit attraktiver finde und ich denke, das hängt damit zusammen, dass ich denke, dass auch Männer mich so attraktiver finden. Das schließt nicht aus, dass man über die Aufmachung auch unter Frauen konkurrieren will, wenn kein Mann dabei ist, und mitunter einen Kleidungsfehlgriff macht, den Männer hässlich finden würden, nur weil einem eine Frauenzeitschrift gesagt hat, dass das schön sein soll. Wer definiert mir, was schön ist, und was erhoffe ich mir wohl, wenn ich diesem Bild entspreche? Warum wohl sind Frauen neidisch auf andere Frauen, die sie schöner finden?

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unumvir 30.11.2016, 00:52
19.

Ja, es ist "Zeit, aufzuwachen"!


Aufzuwachen und zu erkennen, dass der Feminismus inzwischen zu einer Karikatur seiner selbst verkommen ist und dabei die Frauen, deren Interessen er zu vertreten vorgibt, längst unterwegs auf der Strecke verloren hat.


Und wie immer, wenn ein Pendel zu weit in eine Richtung ausgeschwungen ist, setzt nun unausweichlich eine Gegenbewegung ein, die das Ganze wieder in die Nähe der nachvollziehbaren Ziele der einstigen Emanzipationsbewegung zurückführen wird.


Diesmal werden es die berufsempörten HysterikerInnen sein, die dabei auf der Strecke bleiben.

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