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Fleischloser Tag: Heftiger Widerstand gegen "Veggie Day" der Grünen
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Einen fleischlosen Tag pro Woche in Deutschlands Kantinen fordern die Grünen - und ernten für den "Veggie Day" heftige Kritik: Koalition und Linke warnen vor einer Bevormundung der Bürger. Fleischloser Tag: Widerstand gegen "Veggie Day" der Grünen - SPIEGEL ONLINE

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002614 05.08.2013, 23:11
110. Irgendetwas der Grünen

Zitat von dürrjähs
Irgendetwas muß man ja auf den Markt werfen,damit die Partei im Gespräch bleibt,aber Gemach,Gemach.Bin unter Anderem auch Koch.Würde dann einen tag mit Frikadellen,Fleischpflanzerln,Buletten oder wie auch immer empfehlen-da kann man alles reinhauen,es muß nicht unbedingt Fleisch sein u. niemand merkt etwas.Auf der Karte steht dann Bratlinge a la Rumfort(alles was rumliegt u. fort muß)
Wenn die Grünen sich treu bleiben wollen und Merkel ihnen schon das ewige Thema "Atomkraft - nein danke" weggenommen hat, dann ist das Thema Massentierhaltung genau das Richtige. - Und Sie als Koch müßten dankbar sein, daß man Koteletts fabrizieren soll, die nicht voll Wasser und Antibiotika sind. Fleischlose Gerichte können hervorragend sein. Da braucht man Ihre Bratlinge nicht ! - Bitte verraten Sie mir, in welchem Restaurant Sie kochen, damit ich das dann ganz sicher meiden kann...

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WehrtEuch 05.08.2013, 23:14
111. Keine Bevormundungen!

Damit sollte jetzt endlich Ernst gemacht werden! Das für den menschlichen Organismus bekömmlichste Fleisch stammt von uns selbst, deshalb plädiere ich für die Aufhebung des sinnlosen Verbotes menschliches Fleisch zu essen. Natürlich darf dieses Fleisch nicht so hergestellt werden wie tierisches. Das ist Menschen nicht zuzumuten. Aber Unfallopfer usw. sollten in den Verkauf kommen dürfen. Warum nicht?

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realpolitiker 05.08.2013, 23:14
112. So ein Quatsch!

Zitat von sysop
Einen fleischlosen Tag pro Woche in Deutschlands Kantinen fordern die Grünen - und ernten für den "Veggie Day" heftige Kritik: Koalition und Linke warnen vor einer Bevormundung der Bürger.
Seit der Urgeschichte haben die Menschen sich auch von Fleisch und Fisch ernährt. Davon ist die Spezies des Homo Sapiens nicht ausgestorben - im Gegenteil!
Heute tragen viele Menschen als Symbole des Fortschritts Armani-Anzüge, Rolex-Uhren, Diamantenkolliers, fahren Feraris, trinken Champagner und essen Kaviar.
Für fortschrittliche Ökos ist Fleischgenuss primitiv, ein Rückfall in die Urgeschichte und ein barbarischer Verstoß gegen den Tierschutz.

Ich denke, die Menschheit sollte ohne schlechtes Gewissen getrost beim Fleischverzehr ihrer Urväter bleiben. Da sich eine zunehmende Zahl von Menschen in ihrem Denken und Handeln (was Gewalt und Brutalität betrifft) nicht sehr weit von ihrem Ahnen dem homo erectus entfernt hat, ist eine Änderung der Nahrungsauswahl auch nicht erforderlich. Nicht nur der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, sondern auch die menschlichen Essgewohnheiten.

Was den erwähnten Klimaschutz betrifft, da gibt es andere überflüssige Bereiche, deren Abschaffung nicht nur das Klima schonen würde.
Es wäre doch gut für die Umwelt, wenn das Militär, das seine ursprüngliche Aufgabe verloren hat, für drei Monate im Jahr in der Kaserne bleibt und Putz- und Flickstunde macht.
Der Atmosphäre würde man viele giftigen Gase ersparen, wenn Bomben, Granaten, Raketen und sonstige Geschosse für 1/2 Jahr in der Waffenkammer verbleiben.

Ach ja - und die Militärjets brauchen auch nicht gerade in der Haupturlaubszeit über Urlaubsregionen hinwegdonnern. Ich denke, diesen einstigen "Lärm der Freiheit" mag heute keiner mehr so recht hören - oder nicht? Stattdessen könnte die Turbinen geölt und gewienert werden für gelegentliche Flugshows als Belustigung für Familienausflüge.
Das alles würde nicht nur der Umwelt weniger Treibhausgase bescheren, sondern auch den Geldbeutel des Steuerzahlers schonen. Also auf zu militärfreien Monaten mit Eisbein und Sauerkraut in den Kantinen!

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ice375 05.08.2013, 23:17
113. @ alcapone 0815

da der mensch ein "allesfresser" ist gehoert Fleisch doch genauso auf einen ursprünglichen und natürlichen speiseplan wie Gemüse Obst etc........

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winogati 05.08.2013, 23:18
114. es fehlt die erklärung warum

es ist sehr sinnvoll weniger Fleisch zu essen. die Deutschen essen mehr Fleisch als es ihrer eigenen Gesundheit gut tut, wir überschwemmen mit billigem Restfleisch den Afrikanischen Markt und machen ihn vor Ort kaputt. DasnFleisch ist zu billig durch Osteuropäische Billigarbeiter und weil Tiere nur noch wie Ware behandelt werden. Wer weiß schon, dass so gut wie alle Männlichen Küken systematisch getötet werden, da sie weder zum Eier legen noch zur Mast geeignet sind. Und der ganze Futtermittelanbau sorgt für Nahrungsmittelknappheit und kaputte Böden in Südamerika. Auch unsere eigenen Böden sind schon viel zu hoch mit Nitrat (durch Tiergülle) verseucht. Das wir unseren Fleischkonsum so nicht halten können, wenn wir möchten, dasd auch noch unsere Kinder eine Lebenswerte Welt haben, sollte klar sein, aber gleich haben viele Angst in ihrer Freiheit eingeschränkt zu werden und dabei wird die Freiheit der Nächsten Generation ungeheuer eingeschränkt. Zudem haben auch alle aufgeschrien als die Gurtpflicht im Auto und Tempo 50 in Orten beschlossen wurde. Im Sinne des Allgemeinwohls wurde die Freiheit des einzelnen etwas eingeschränkt genauso wie hier bei dem vorgeschlagenen Veggiday. Eine super Sache, aber nur hilfreich Verknüpft mit Information und Bildung, welcje Konsequenzen der Fleischkonsum mittlerweile mit sich trägt

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maximilian.seeck 05.08.2013, 23:22
115.

Einen Zwang zu vegetarischer Ernährungsweise sehe ich eher negativ. Dabei findet eine wesentliche Einschrenkung der persönlichen Freiheit und Individualität statt.

Ein sinnvollerer Ansatz wäre hier, die Bürger über alternative Ernährungsweisen aufzuklären und dir vegetarische Küche entsprechend zu fördern (Zuschüsse für Großkücken/Kantinen zwecks Weiterbildungsmasnahmen).
Das Ziel sollte sein, dem Bürger die alternative Ernährung schmackhaft zu machen, nicht sie ihm aufzuzwängen.

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schmiedefeuer 05.08.2013, 23:26
116. geht's noch?

eine Pflichtkmpfung, die große Schäden der Gesundheit unter Umständen verhindern kann ist ein Eingriff in die persönliche Freiheit. Den staatlichen Zwang etwas zu essen, oder nicht der ist dann legitimiert? Frau Künast hat sicher noch nie in einer Küche einer Hilfsorganisation gestanden. Hier hätte sie Menschen kennenlernen können, die sehr froh sind, überhaupt etwas zum Essen zu bekommen. Diese Menschen fassen sich doch an den Kopf bei soviel Abgehobenheit und Borniertheit. Das sind auch keine gutsituierten Grünenwähler.
Nur zu Frau Kühnast, Mut und auf in die nächste Suppenküche. Ohne Boddygards sicher ein schwerer Termin. Es grüssen die DDR Slogan " Nimm ein Ei mehr" , "Jeder Mann auf jeden Tisch, einmal in der Woche Fisch" . So schön kann Ideologie sein.

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wirklick 05.08.2013, 23:31
117. Was soll das, SPON Redaktion?

Vor diesen Artikel eine Fleischwerbung zu setzen? Ist es bei Ihnen schon angekommen, dass Fleisch eins der größten Klimaschädlinge ist? Abgesehen davon, dass dieser industrielle. betriebene Tierquäulerei einfach nur widerlich ist. Jeder, der Fleisch ist, sollte vorher einen Film über die Tierhaltung und das Töten dieses Tieres gezeigt bekommen.

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espressoli 05.08.2013, 23:31
118. Zwang ist selten eine Lösung...

...aber die Notwendigkeit der Fleischeinschränkung steht längst ausser Frage... wobei sich dabei Ökologie und Ökonomie als Gund nicht mehr im Wege stehen...
Früher gab es in Familien nur Sonntags Fleisch und auf dem Land gar nur für die Erwachsenen... Hat den Kindern der damalige Fleischverzicht geschadet?.. nein...
Das Problem ist heute, dass viele Leute nicht mehr kochen können und wollen... da wird "Schnitzel mit Pommes" zum familiären Nationalgericht an sieben Tagen die Woche....

Wo ist das Problem, einmal die Woche - freiwillig - auf Fleisch zu verzichten und vielleicht an anderen Tagen nur Bio von guten Höfen zu kaufen, wenn es - schon wieder - Fleisch sein muss?...
Wobei sich sowieso die Frage stellt, ob der Mensch nicht schon ein wenig zu weit entwickelt ist, um immer noch "Säuger" zu schlachten und zu essen, die ihre "Kinder" so gross ziehen wie die Mütter unter den Menschen...
Also... öfter mal runter vom "Fleischgas"... Es gibt die schönsten Gerichte ohne Fleisch... grade in der mediterranen Küche wird man schnell fündig...

Z B. selbstgemachte Tagliatelle mit frischen, wohlduftenden Pfifferlingen aus der Pfanne, mit Gewürzen und Olivenöl, mit frisch gehobeltem Collina Vecchio und knackigem Salat... dazu noch wenige, gute Freunde an den Tisch geladen um über Politik zu schwadronieren...

Was gibt es schöneres zu einem guten Glas Roten?... und die "Nutz-Tiere" dürfen weiterleben...

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gitane 05.08.2013, 23:32
119. Selbst schuld

täglich lesen wir, wie diese tendenziell totalitäre Partei unsere Art des Lebens beschneiden und uns zu "besseren Menschen" umerziehen will - machen wir doch endlich unser Kreuzchen an einer anderen Stelle des Wahlzettels. Aber vielleicht ist uns Deutschen Freiheit wirklich zu unheimlich. P.S.: Ich kann noch richtig kochen und esse nach meinem Gusto ohne Staatsvorgabe Brot, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Gemüse und und und

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