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"Flow"-Momente im Job: So wird die Arbeit zur Glücksdroge
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Es gibt ein Wort dafür, wenn alles stimmt, wenn der Mensch bei der Arbeit eins ist mit dem, was er tut: "Flow". Der Berliner Berater Gerhard Huhn hilft bei der Suche nach dem Glückszustand.

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jorinde1968 10.09.2015, 16:44
20. Quelle des Zitates?

Das Emerson-Zitat, im Original: "Our chief want is someone who will inspire us to be what we know we could be." ist ja ziemlich grossartig. Aber wo steht es? Ich finde es massenhaft im Netz, aber ohne Buchtitel dazu.

Den Flow kann ich übrigens auch in Dingen finden, die ich weniger gern mache, wenn ich sie mit Hingabe mache.

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Vaen 10.09.2015, 17:04
21. .

Es war abzusehen, dass sich auch hier wieder antikapitalistische Schreiber einfinden, die hinter grundsätzlich allem ein ausbeuterisches Interesse sehen. Sie tun mir Leid. Wenn ich früher die Lösung für einen Algorithmus gesucht habe, konnte ich mehrere Stunden darin vertieft sein. Das Erfolgserlebnis danach war riesig und extrem befriedigend. Aber reden Sie nur weiter. Vielleicht kommen Sie ja dadurch auch in den Flow...

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Polyprion 10.09.2015, 17:37
22. Das Traurigste ist...

daß Ihnen für so eine wunderbare Situation nur ein (auch noch falsches) englisches Wort einfällt). Zudem als deutsches Magazin mit studierten Redakteuren. Dabei bietet unsere Sprache doch von jeher eine weit größere Fülle an schönen Worten, wie "Einklang", "Harmonie", "alles fließt", "die Zeit fliegt dahin" etc.

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Olaf 11.09.2015, 10:16
23.

Mich würde mal interessieren, ob es einen Zusammenhang zwischen Flow und Burnout gibt. Also ob Leute die häufig im Flow gearbeitet haben, eher zu einem Burnout neigen.

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CommonSense2006 11.09.2015, 10:24
24. @ 24. Olaf

Das Gegenteil dürfte der Fall sein. Wer im "Flow" arbeitet, ist geistig im Gleichgewicht, da spielt die reine Stundenzahl nicht so eine große Rolle. Und wer geistig im Gleichgewicht ist, wird nicht zuviel arbeiten, auch wenn ihn die Arbeit glücklich macht.

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Olaf 11.09.2015, 10:49
25.

Zitat von CommonSense2006
Das Gegenteil dürfte der Fall sein. Wer im "Flow" arbeitet, ist geistig im Gleichgewicht, da spielt die reine Stundenzahl nicht so eine große Rolle. Und wer geistig im Gleichgewicht ist, wird nicht zuviel arbeiten, auch wenn ihn die Arbeit glücklich macht.
Mag sein, aber von den Leuten, die die Stunden bis Feierabend zählen bekommt auch keiner Burnout.

Das waren immer die, die voll in ihrem Job aufgegangen sind.

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irgendeinleser 11.09.2015, 11:58
26.

Zitat von Olaf
Mag sein, aber von den Leuten, die die Stunden bis Feierabend zählen bekommt auch keiner Burnout. Das waren immer die, die voll in ihrem Job aufgegangen sind.
Dennoch ist das bei echten Flow zu bezweifeln. Flow macht glücklich, ist positiver Stress. Der Flow wird nur erreicht, wenn man sich gefordert fühlt aber eben nicht überfordert. Burnout (oder Boreout, je nachdem wohin die Tätigkeit abweicht) droht eher, wenn der Flow verloren geht.

Jemand der in seiner Arbeit voll aufgeht, kann sich ja trotzdem überfordert fühlen (und unabhängig vom Eingestehen).
Allerdings: Eine mögliche Gefahr von Suchtverhalten in Sachen Flow liegt natürlich nicht fern.

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wurmfortsatz 11.09.2015, 12:10
27. Arbeiten im Flow ist gefährlich!

Arbeiten im Flow ist gefährlich. Der Artikel weist - unbewusst - darauf hin: man glaubt, alles ist Stimmig und Super toll. Aber genau das Gegenteil ist oft der Fall. Nüchtern betrachtet hat man da ziemlichen Blödsinn erzeugt, eben weil man in einem nicht mehr rationalen Zustand ist. Das wurde im übrigen auch schon wissenschaftlich untersucht. Nur dass dass natürlich keiner hören will, weil im Flow ja mehr Spaß macht und die Arbeitsdrohnen auch noch fleißiger sind.

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of71 11.09.2015, 16:24
28. Nicht immer alles auf die Goldwaage legen...

Guter Artikel, perfekter Ansatz. Für mich sind diese Art von Artikel ein Impuls. Ich würde nicht immer alles so wörtlich nehmen, sondern überlegen was mir jemand damit sagen will. Und tatsächlich gibt es in der Berufswelt mehr Callboys als Cowboys! Schade oder?
Ich wünsche mir, dass die Menschen mehr Lust haben sich mit mit dem eigenen "ICH" zu beschäftigen. Selber reflektieren und weniger über andere reden. Ein Reflektionstagebuch für den Einstieg ist da hilfreich. So habe ich den Weg gefunden.

Ebenso wichtig ist, das man seine Kraftquellen und Energieräuber kennt. Gerade für Führungskräfte wichtig - lernt Eure Mitarbeiter richtig kennen!
Zum guter Letzt, finde ich sollten die eigenen Talente bewusst gelebt werden. Dann werden es Stärken und vieles geht leichter von der Hand, und das fördert den Spass an der Arbeit. Klare Kommunikation, gute Organisation und das Selbstmarketing nicht zum eigenen Profil vergessen und fertig ist Work-Life, Life-Work

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walldemort 12.09.2015, 09:16
29. Natürlich wollen Arbeitgeber, ...

... dass wir alle diesen 'Flow' haben! Dann schaffen wir besser, länger, schneller und duldsamer. Was ist aus dem schönen alten Ratschlag geworden, dass man nicht lebe, um zu arbeiten, sondern arbeite, um zu leben? Das gibt nämlich erst so richtig Flow!

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