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Flut-Drama in Deutschland: Wir sind schuldig!
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Jahrhundert-Hochwasser wälzen sich durch Süd- und Ostdeutschland. Jetzt ist Gelegenheit, die Leugner des Klimawandels auf die Deiche zu führen! Und die Wachstums-Prediger nach Magdeburg. Aber sie würden nur sagen, dass sie nicht schuld sind. Und wir alle würden einstimmen! Augstein-Kolumne: Wir sind schuld an der Flut - SPIEGEL ONLINE

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Lektorat Berlin 10.06.2013, 17:14
30. Genau das denke ich

Zitat von rennflosse
Manchmal wünscht man diesen Besserschreibern, sie würden in vorderster Sandsackfront stehen oder absaufen, statt sich am Elend der Opfer zu weiden.
dieser Tage von so manchem (Ost-)Foristen hier - Sie gehören dazu.
Übrigens: Nicht ein einziger Bayer klagt und meckert hier in den Hochwasserforen. Schon auffällig, oder? Was DIE nur alle gerade tun? Eine Idee?
Im Nachbar-Hochwasserforum geht hingegen sogar schon die Ausländerhetze los. Von einem: Magdeburger! Da sollte man auch denken, der hätte jetzt wirklich Dringenderes zu tun, hm?

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plagiatejäger 10.06.2013, 17:15
31. richtiger Hinweis: hohe Dämme ohne Überflutungsflächen

Daran kann man ja in Zukunft die Politik messen, ob es lernfähige Politiker und Beamte gibt, die zeitnah die nächsten 10 Jahrhunderthochwasser in den nächsten 10 Jahren (oder schon früher) mit solchen Folgen eindämmen. Den dramatischen Klimawandel kann man in den Alpen sehen. Wer in den letzten 10 Jahren noch ganzjährig einzelne Gletscher im Sommer besucht hat, findet diese schon im Frühjahr kaum noch - vor 10 Jahren hatte ein alter Seilbahnführer beschrieben, daß in seiner Jugend ein Gletscher sehr viel größer würde und vielleicht schon in 20 Jahren keiner mehr da sein könnte... das ging schneller als er dachte. Hier haben wir es aber einfach nur mit viel Dauerregen zu tun.

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rebew_01 10.06.2013, 17:15
32. optional

Herr Augstein, sollt sich veilleicht vorhermal informieren was er schreibt, das ist eine "normale" Wetterlage und hat nichts mit angeblichen dem Klimawandel zu tun.
Es soll mal Zeiten gegeben haben da konnte man bis an die Weichsel Weinanbauen (http://www.deutschland-im-mittelalter.de/klima-wetter.php#temperaturen).
Die Flüsse werden in enge Läufe gezwäng und begradigt dadurch läuft das Wasser viel schneller ab.
Und dann wurden auch noch Überschwemmungflächen als Baugeboiete aus gewiesen da liegt unser Problem.

Da ich aus Thüringen bin gibt es auch zu diesem Thema was

"Die so genannte Thüringer Sintflut war eine Flutkatastrophe im Jahr 1613, in deren Verlauf Teile Thüringens von einem Hochwasser betroffen waren."

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gog-magog 10.06.2013, 17:16
33.

Zitat von fwittkopf
Wassers nicht klappt, wie soll es dann mit dem Klima funktionieren. Oder die Wissenschaft hat sich mit dem Wasser verrechnet. Dann könnte die Klimarechnung ja auch nicht stimmen. Und Wasser fließt nach unten, das kann doch nicht so schwer sein für ein Wassermodell.
Mein Herr, mit Kindergartenerkenntnissen kommt man hier nicht weiter. Das Wasser, das jetzt in ungeheuren Mengen niedergegangen ist und auch zukünftig niedergehen wird, kommt keineswegs aus dem Weltall und fließt immer nach unten. Es wurde von den immer wärmer werdenden Ozeanen durch eine wärmere Atmosphäre NACH OBEN gesogen, sprich es ist verdunstet, auch wenn Sie es nicht glauben. Das entspricht exakt der Prognose der Auswirkungen eines möglichen Klimawandels, wie sie schon vor Jahrzehnten aufgestellt und seiter immer öfter bestätigt wurde. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

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osterbuckel 10.06.2013, 17:17
34. wir oder die anderen

Der deutsche Anteil an der weltweiten CO2- Produktion betrug 2011 2,3%- im Weltmaßstab ist das vernachlässigbar. Selbst wenn Deutschland sich in Luft auflösen würde(" Nie wieder Deutschland") änderte sich an der Gesamtsituation überhaupt nichts. Man muss die Finger auf China und Amerika zeigen, das sind die Hauptproduzenten - aber dürfen wir das, können wir die dortigen Verhältnisse ändern? Es besteht nach den jüngsten Veröffentlichungen kein Zusammenhang zwischen CO2- Ausstoß und Klimaerwärmung: das Weltklima stagniert. Die jetzige Situation ist eine Laune der Natur, meteorologisch schwer erklärbar,erst recht nicht mit der ideologischen Brille des Herrn Augstein.

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Tottiso 10.06.2013, 17:17
35. Anmerkung

Wann bitte hat Politik freiwillig Verantwortung übernommen?

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Hesekiel 10.06.2013, 17:17
36.

Zitat von sysop
Jahrhundert-Hochwasser wälzen sich durch Süd- und Ostdeutschland. Jetzt ist Gelegenheit, die Leugner des Klimawandels auf die Deiche zu führen! Und die Wachstums-Prediger nach Magdeburg. Aber sie würden nur sagen, dass sie nicht schuld sind. Und wir alle würden einstimmen!
Lieber Herr Augstein, man sollte niemals alle Zutaten seines Kolumnen-Gewürzregals an einem Thema verfeuern, ansonsten schmeckts irgendwie nach allem und richtig nach nichts. Hier hätte der Hinweis auf verbaute Fluträume absolut ausgereicht und wäre zudem noch der einzig korrekte Vorwurf gewesen, auch daraus ließe sich ein anti-wachstums-Eintopf zaubern der zudem noch sachlich richtig gewesen wäre.

Mit Klimawandel hatte die Flut 2002 schon wenig bis garnichts zutun, die Durchflussmenge lag, trotz des enormen Ausmaßes der Schäden, nur auf Platz fünf der dort jemals gemessenen Fluten. Ein durch Klimawandel festzustellender Einfluss auf die Flut müsste sich aber besonders durch erhöhte Wassermengen auszeichnen.. auch die aktuelle Flut wird sicherlich nicht den zu erwartenden Rahmen sprengen, mithin sich eher wieder im Mittelfeld der Wassermassen einfinden.

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Lektorat Berlin 10.06.2013, 17:18
37. Vielleicht

Zitat von fwittkopf
Wassers nicht klappt, wie soll es dann mit dem Klima funktionieren. Oder die Wissenschaft hat sich mit dem Wasser verrechnet. Dann könnte die Klimarechnung ja auch nicht stimmen. Und Wasser fließt nach unten, das kann doch nicht so schwer sein für ein Wassermodell.
etwas schlicht, diese Betrachtung?

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n0 by 10.06.2013, 17:18
38. Apo statt Kalypse

Zitat von sysop
Jahrhundert-Hochwasser wälzen sich durch Süd- und Ostdeutschland. Jetzt ist Gelegenheit, die Leugner des Klimawandels auf die Deiche zu führen! Und die Wachstums-Prediger nach Magdeburg. Aber sie würden nur sagen, dass sie nicht schuld sind. Und wir alle würden einstimmen!
Handeln in der Krise: Apo statt Kalypse - Debatten - FAZ

Schon wieder dreieinhalb Jahre her, dass Prof. Harald Welzer schrieb:

as das Klima angeht, sind die Dinge glasklar. Wenn die Erwärmung weiter voranschreitet, und das wird sie, wachsen die weltweiten Ernährungs- und Wasserprobleme genauso wie die Zahlen der Klimaflüchtlinge, gehen Städte in Extremwetterereignissen unter wie New Orleans im Hurrikan Katrina, schmelzen die Permafrostböden genauso wie die Andengletscher, verbreitet sich die Wüste Richtung Süden und die Malaria Richtung Norden, schwindet nicht nur das arktische Eis, sondern auch die Biodiversität.

Und? Ein, zwei Fluten später, ein paar mahnende Worte mehr ... und dann? Biz like usual. Bis alles in Scherben liegt.... Der Krieg gegen die ganze Welt war nichts gegen den jetzigen Krieg gegen die Natur.

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neu_ab 10.06.2013, 17:18
39. Danke, Herr Augstein Jr.!

Wir sollten unverzüglich alle Klimaketzer an die Wände, äh auf die Deiche führen & diesen unverzeihlichen Klimafrevel sühnen, damit die grünen Klimagötter uns nicht nachhaltig zürnen!

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