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Fondsmanagerin wagt den Absprung: "Was mache ich für eine bessere Welt?"
Max Lautenschläger

Susan Levermann scheffelte das große Geld und lebte auf der Gewinnerseite. Doch plötzlich wollte sie nicht mehr Fondsmanagerin sein. Sie schmiss hin, lernte die Verlierer ihres alten Lebens kennen. Die märchenhafte Geschichte eines Neubeginns.

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wohlmein 26.02.2013, 10:50
10. Existenzangst kennen Sie wohl nicht?

Zitat von webman
Mehrere 100.000 Euro verbuchte die damals 34-Jährige nach einigen Jahren auf ihrem Privatkonto. immer wenns langweilig wird ...es gibt sie ja doch - die schicki micki aussteiger :):):)
Sind Sie so vom Neid zugedröhnt, daß Sie keinem anderen Gedanken mehr Raum lassen können?
Sie Armseliger !
Finden Sie es nicht in Ordnung, daß sie sich die Frage gestellt hat,
ob sie schon etwas dazu beigetragen hat, diese Welt BESSER zu machen?
Wie siehts mit Ihnen aus?
Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was Sie dazu beitragen, die Welt / Ihre Umgebung besser zu machen?

Ihr Kommentar läßt daran eher Zweifel aufkommen.
Ist etwas an dem auszusetzen, was sie jetzt macht?

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dborrmann 26.02.2013, 10:56
11. @h.hass

Ein gewisser Neid spricht aus Ihren Worten. Hier meine Stellungnahme zum Altruismus:
Erreicht man durch die Weggabe matierieller oder imaterieller Güter eine Besserung der eigenen Befindlichkeit (Glück, Zufriedenheit), so ist dies kein Egoismus sondern Atruismus.
Erfreut man sich als Außenstehender daran, so nennt man dies Mitfreude. Schaut man missgünstig darauf, dann ist es am ehesten Neid.
Die internistische und auch die psychiatrische Prognose von Frau Levermann hat sich allemal erheblich gebessert, sagt ich als Arzt. Die prognostische Aussage, die Sie gemacht haben, ist falsch.

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hwolf@gmx.net 26.02.2013, 10:57
12. Mut?

Zitat von sysop
Susan Levermann scheffelte das große Geld und lebte auf der Gewinnerseite. Doch plötzlich wollte sie nicht mehr Fondsmanagerin sein. Sie schmiss hin, lernte die Verlierer ihres alten Lebens kennen. Die märchenhafte Geschichte eines Neubeginns.
[B ]"Was braucht man für eine solchen Schritt? "Mut", sagt sie."[/B]

Naja, mit dem nötigen finanziellen Hintergrund lässt sich leicht aus- oder umsteigen. Ob sie das als kleine Buchhalterin, deren Gehalt gerade so zum Lebensunterhalt reicht, auch gemacht hätte, wage ich sehr zu bezweifeln.

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henderson2 26.02.2013, 10:58
13. optional

Wann liest man in der kurzen Zeit das Gesamtwerk eines Autors?
Für mich ist das ein Märchen mehr von den Bösen, die über Nacht gut werden wollen.

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dirk.1966 26.02.2013, 10:59
14. Frau Levermann ist längst wieder in der Finanzbranche aktiv.

Man muss nur den Namen von Frau Levermann googeln und stösst dann darauf, dass sie 2012 ein Buch zum Thema persönliche Profitmaximierung ("Der entspannte Weg zum Reichtum") veröffentlicht hat und ganz aktuell in Finanzmagazinen Tipps zur Aktienanlage ("Die besten deutschen Aktien") gibt. Frau Levermann hat offensichtlich nur die Finanzmarktkrise für ein bißchen ethisches Greenwashing ihres Egos genutzt. Schade, dass Herr Deggerich dies mit keinem Wort in seinem Beitrag erwähnt, die Infos sind doch, wie erwähnt, ganz einfach zu googeln.

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robertfrunzke 26.02.2013, 11:04
15. Ja fein

Und oooohhhhhh.... was mehr gäbe es hierzu noch und überhaupt zu sagen?

Falls ich mich auch irgendwann mal ganz plötzlich in eine stadt verlieben sollte, und falls das dann auch noch mein Leben verändern sollte, dann weiß ich ja, wie ich die Spiegel-Redakteure kontaktieren kann.

Weil wenn dann möchte ich diese Nachricht natürlich auch ganz traditionell extra-weit ausbreiten und platt-treten.

Was wäre ein Absprung wert, ohne dies auch all den Nörgelgeistern mitzuteilen? Ein einsamer Absprung wäre langweilig, nicht wahr?

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Spiegelleserin57 26.02.2013, 11:04
16. gerade mit einem sehr guten ..

Zitat von sysop
Susan Levermann scheffelte das große Geld und lebte auf der Gewinnerseite. Doch plötzlich wollte sie nicht mehr Fondsmanagerin sein. Sie schmiss hin, lernte die Verlierer ihres alten Lebens kennen. Die märchenhafte Geschichte eines Neubeginns.
Gehalt ist es besonders schwer sich so verändern!
Der Absprung war super und herzlichen Glückwunsch dazu.
Sie sieht nun wahrscheinlich die Welt realistischer und für die Zukunft alles Gute!

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crazy.diamond 26.02.2013, 11:13
17.

Zitat von papawal
Und sowas wird auf unsere Kinder losgelassen...
Also ich lasse meine Kinder lieber von jemandem unterrichten der sich - wenn auch sicherlich etwas spät - Gedanken darum macht was er in diese Gesellschaft einbringen kann als von einigen Lehrern mit denen ich hin und wieder zu tun habe. Diesen geht es nur um den persönlichen Vorteil. Trotz höchster Gehaltsstufe von etwa 4.000 Euro brutto ab dem Berufseinstieg, unbefristeten Vollzeitverträgen und einem krisensicheren Job stellen die sich völlig ungeniert vor ihre Freunde die sich seit dem Studienabschluss zu prekärsten Bedingungen von Jahresvertrag zu Jahresvertrag hangeln hin und jammern, dass es ihnen soooo schlecht gehe und sie deshalb leider in ein Bundesland wo noch verbeamtet wird abwandern "müssten". Solche Vorbilder die den Hals einfach nicht voll kriegen brauchen meine Kinder wahrhaftig nicht!

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müllers 26.02.2013, 11:14
18. Neid, Neid, Neid

verstellt wohl den Blick darauf, dass es immer eine beachtenswerte Leistung ist, wenn jemand aus den Gewohnheiten seines Lebens ausbricht und sich mal wieder ins Freie seines Denkens und Fühlens wagt. Viele der neidtrunkenen Kommentatoren hier - insbesondere der denunziatorische Neidhammel und Ex-Kollege, der, wie er denunziatorisch schreibt, "die Dame kennt" - würden es ja nicht mal schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören, geschweige mit einem Leben in 5-Sterne-Restaurants, mit Business-Class-Flügen und Unmengen von Nullen auf dem Konto. Wie armselig - und das meine ich jetzt nicht fiskalisch!

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rumsi 26.02.2013, 11:25
19. ich gehe davon aus..

.. dass die gnädige Aussteigerin nicht nur einige 100.000 sondern einige Millionen ihr eigen nennt.Die Arme.kommt einer Samariterin gleich.Vielleicht erhält sie auch noch das Bundesverdienstkreuz für gute Taten.Wie schon bei Spon oft zitiert: bei dem finanziellen Background fällt es leicht an die Öffentlichkeit zu gehen und die großartige, vielleicht demnächst noch spendende Aussteigerin zu spielen.

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