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Forensik: Enthemmte Beißer

Kripobeamte rätseln über Tote, die scheinbar enthauptet wurden. Untersuchungen zeigen: Die Kopflosen starben eines natürlichen Todes.

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scionescio 30.11.2011, 14:33
40. Der Will Nur Spielen

Zitat von Satisfier
... DER WILL NUR SPIELEN ... Hunde sind Fleisch- und Aasfrsser und grundsätzlich gefährlich.Leider ist der Hund für viele Kindersatz. Jeder Jogger kennt die drei Hundehaltersprüche: 1. Der tut nichts. 2. Der will nur spielen. 3. Komisch, dass hat er noch nie gemacht. Gruß von einem leidgeplagten Jogger
Ich bin in meinem Joggerleben zweimal von hochspringenden Schäferhunden an der Schulter von schräg hinten angefallen und gebissen worden. Führerlosen Schäferhunden. In beiden Fallen wurde ich leider, oder zu meinem Glück, blitzartig wütend, blieb ruckartig stehen, beugte mich zu dem Hund, starrte ihn an und fauchte ohne Stimme: "Hör auf oder ich schlage dich tot!" Das meinte ich, kann ich und hätte es getan.

Das kam auch rüber. In beiden Fällen setzten sich die Hunde wortlos und ich ging weiter. Nun will ich nicht verallgemeinern und und glauben, das gelänge mir bei einem Bull Mastif, Cão Fila de São Miguel und ähnlichen Vertretern der größeren Hüte- und Schutzhundrassen. Aber vielleicht hat jemand Erfahrungen damit?

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scientist-on-hartz4 30.11.2011, 14:45
41. Was für eine Fachkompetenz

Während sich hier alle über den Aas (und das sind wir nunmal nach dem Ableben) fressenden Wauwau aufregen, frage ich mich, wieso gestandenen Rechtsmediziner, die sowas ja schließlich studiert haben einen postmortalen Leichenverbiß durch Tiere nicht von einer Hinrichtung oder Verstümmelung des Opfers unterscheiden können. Wer bei lebendigem Leib geköpft oder auch nur kastriert wird, blutet wie Sau. Und das Blut versaut noch den Teppich, wenn der Tote schon längst skelletiert ist. Einem Toten schlägt aber das Herz nicht mehr, folglich fließt auch kein Blut. Da können Ratten oder Hunde noch soviel vom Kadaver abbeißen. Forensik kann so einfach sein!

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Rainer Helmbrecht 30.11.2011, 14:50
42. .

Zitat von Fritz Motzki
Mein Tip: Köter haben im Schlafzimmer nichts zu suchen!
Wir haben seit über 45 Jahren Hunde und die schliefen, schlafen bei uns im Bett. Da wir keine Kinder haben luden wir öfter Kinder ein über Nacht zu bleiben. Wir fragten immer die Eltern, ob sie etwas dagegen haben, wenn der Hund zu den Kindern ins Bett will. Denn es waren die Kinder, die es genossen haben, das Bett zu teilen. Wir hatten da auch Kinder die ausgesprochen Asthmatisch waren, ohne dass der Hund der Auslöser war. Aber wir haben bemerkt, wie gelöst und ohne Atembeschwerden die Kinder durch geschlafen haben.

Ein Hund, der in einer Familie und mit seinen Menschen lebt, fällt nicht über sie her. Ich weiss das nur von einem Hund, der immer im Zwinger war und sehr wenig Kontakt mit seinen Menschen hatte und panisch wurde, als die Oma diesen Hund bei sich übernachten lies und dabei stolperte und hinfiel. Der Hund hatte noch nie einen, auf dem Boden liegenden Menschen gesehen. Der Hund geriet in Panik und versuchte wohl die Oma hoch zu ziehen, was dann passierte, konnte man nur rekonstruieren.

Ich schließe das für einen sozialisierten Hund aus. Unter sozialisiert verstehe ich, dass der Hund z.B. nicht scharf gemacht wurde und alles was im gewohnten Haushalt passiert, kennt.

MfG. Rainer

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ibinalausbub 30.11.2011, 15:07
43. .

Zitat von Rainer Helmbrecht
Wir haben seit über 45 Jahren Hunde und die schliefen, schlafen bei uns im Bett. Da wir keine Kinder haben luden wir öfter Kinder ein über Nacht zu bleiben. Wir fragten immer die Eltern, ob sie etwas dagegen haben, wenn der Hund zu den Kindern ins Bett will. Denn es waren die....
Wenn man den Artikel auch nur überfliegt ist doch klar, dasss es hier um verstorbene Herrchen geht und nicht quicklebendige Kinder :)

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Mrs. Figgs 30.11.2011, 15:09
44. ...

Interessanter Artikel. Schade, daß er so knapp ausgefallen ist. Weiterführende Recherchen werden allerdings auch teuer - pro Artikel in wissenschaftlichen Datenbanken werden da teilweie an die 30$ fällig.

In diesem Zusammenhang sollte man nicht unerwähnt lassen, daß in Fällen postmortaler Knabbereien von Tieren (nicht nur Haustieren) oft instinktiv Körperöffnungen als erste betroffen sind, da ein Tier hier am wenigstens Arbeit hat. Deshalb sollten Wunden an Kopf und im Genitalbereich nicht verwundern.

Bei Hunden ist auch die Neigung bekannt, totes menschliches Gewebe zu fressen. So hat ein Hund z.B. seinem an Diabetes erkrankten Herrchen einige arg in Mitleidenschaft gezogene Zehen abgeknabbert.

Warum ein Hund sein totes Herrchen annagt? In den meisten Fällen ist es tatsächlich der Hunger. Es gibt wenig verbriefte Fälle, in dem der Halter bereits kurz nach Eintritt des Todes angeknabbert wurde. Warum der Hund das tat, wäre wohl eine Frage für den Kynologen.

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mck79 30.11.2011, 15:21
45. Prof. Dr. Wunderlich

Zitat von scientist-on-hartz4
Während sich hier alle über den Aas (und das sind wir nunmal nach dem Ableben) fressenden Wauwau aufregen, frage ich mich, wieso gestandenen Rechtsmediziner, die sowas ja .....
Und wenn der Hartzer richtig lesen würde (kann er, ich weiß es), hätte er auch mitgekriegt, das der im Artikel zitierte FORENSIKER nichts Anderes macht, als den Einsatzkräften vor Ort genau solche Ratschläge an die Hand zu geben.

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Mrs. Figgs 30.11.2011, 15:28
46. ...

Zitat von Rainer Helmbrecht
Ich schließe das für einen sozialisierten Hund aus. Unter sozialisiert verstehe ich, dass der Hund z.B. nicht scharf gemacht wurde und alles was im gewohnten Haushalt passiert, kennt.
Schöner Beitrag, Danke!
Es ist in der Tat so, daß die Sozialisierung eines Hundes auf Menschen schon im Welpenalter beginnen sollte. Generell: Was Hunde im Welpenalter an Umweltreizen nicht kennenlernen, lernen sie später nur sehr schwer oder sogar gar nicht. Und da Hunde hochsoziale Wesen sind, die immer im Rudel schlafen, gehören sie vom zarten Welpenalter an ins Schlafzimmer. Verantwortungsvolle Züchter schlafen in der ersten Zeit auch bei ihrem Wurf auf dem Boden.

Unser Hund ist nun fast ausgewachsen und dürfte auch bei uns im Bett schlafen - nur ist es ihm dort aufgrund seiner etwas zu groß geratenen Körpermaße zu eng.

Zwingerhunde leben ohne Sozialkontakte, kennen kaum Umweltreize, am besten werden sie noch im Schutzhunde"sport" traktiert und entwickeln sich so zuverlässig zu tickenden Zeitbomben.

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user543 30.11.2011, 15:36
47. Hunde sind von Natur aus aggressiv und Halter oft nicht weniger

Schließlich stammen sie von Wölfen ab. Ich wurde schon mehrmals von Hunden angefallen. Einen Mischling und einen Cockerspaniel verbissen sich in meiner Wade, als ich Fahrrad fuhr. Die konnte ich durch einige Schläge mit dem Bügelschloss loswerden, in einem Fall mußte ich mich noch mit angebissener Wade gegen den irren Halter verteidigen. Zwei weitere male wurde ich von Schäferhunden angefallen, einmal völlig unvermittelt als Spaziergänger, einmal zerrte mich ein Schäferhund vom Fahrrad. Seitdem wundert mich nichts mehr und ich gehe niemals ohne Pfefferspray und tränengasgeladene Schreckschußwaffe aus dem Haus. Wenn sich mir ein nicht angeleinter Hund trotz Warnruf auf weniger als drei Meter nähert setze ich sofort das Pfefferspray ein. Zweimal von Schäferhunden krankenhausreif gebissen worden zu sein ist genug!
Die Schreckschußpistole ist eine Vorsichtsmaßnahme gegen irre Hundehalter. Einer davon hat mich zusätzlich angefallen, obwohl sein Köter mir bereits die Wade zerbissen hatte.

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Rainer Helmbrecht 30.11.2011, 15:37
48. .

Zitat von ibinalausbub
Wenn man den Artikel auch nur überfliegt ist doch klar, dasss es hier um verstorbene Herrchen geht und nicht quicklebendige Kinder :)
Hier in dem Forum geht es quer Beet um Probleme mit Hunden und Menschen. Der eine beklagt sich als Jogger, der nächste über Hunde im Bett.

Zitat von Fritz Motzki
Mein Tip: Köter haben im Schlafzimmer nichts zu suchen!
Der nächste über Hunde überhaupt und es gibt auch Klagen über Menschen im Allgemeinen.

MfG. Rainer

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Spiegeluniversum 30.11.2011, 15:50
49. .

Zitat von betawa
Nein es gilt zu überleben. Und auch Menschen neigten schon dazu aus Not Menschenfleisch zu verzehren.
Doch. Hunde haben eine Moral. Deshalb können Menschen ihr verhalten auch kontrollieren.
http://www.scientificamerican.com/ar...he-ethical-dog

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