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Gabriel im "heute-journal": "Lassen Sie uns diesen Quatsch beenden!"
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Es war geplant als Interview über den Mitgliederentscheid der SPD zur Koalition, es wurde ein offener Schlagabtausch vor dem TV-Publikum. Im "heute-journal" krachte es gewaltig zwischen SPD-Chef Gabriel und Moderatorin Slomka. Eklat im heute-journal: Slomka und Gabriel liefern sich Wortgefecht - SPIEGEL ONLINE

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smst0123 29.11.2013, 00:31
1. Top!

Meine Stimme hat er!

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mamuschkaone 29.11.2013, 00:32
2.

Da hat er aber auch recht! Was soll daran verfassungswidrig sein, wenn die spd entscheidet, ob die SPD -Fraktion in eine große Koalition geht. Es wäre ja auch nicht verfassungswidrig wenn die SPD-spitze nach gescheiterten koalitions- oder Sondierungsgesprächen zu diesem Schluss gekommen wäre.

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Entropie 29.11.2013, 00:48
3.

Eine Moderatorin des ZDF sollte schon souveräner auftreten können.

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dweik01 29.11.2013, 00:48
4. Konstruierter Demokratieverstoß

Ja, nur rd 400.000 SPDler entscheiden, ob es die große Koalition gibt. Das sind aber mehr als diejenigen, die bei CDU und CSU darüber befanden! Da ist die SPD demokratischer. In der Tat, dadurch können auch die nicht in der Wahl legitimierten SPDler mitentscheiden, während die ganz wenigen CDUler ja alle als MdB's legitimiert sind. Daraus ein Zweiklassenwahlrecht zu machen, ist allerdings konstruiert. Wenn die CSU jetzt den Vertrag mangels Festlegung, daß die Maut definitiv kommt, ablehnen würde oder die CDU sich später nicht an Vereinbarungen zum Mindestlohn hält, wenn deren Führung in einem Parteitag abgestraft würde, dann würde auch kein Verfassungsrechtler aus dem Quark kommen (oder ein Hahn krähen), weil das undemokratisch wäre. Deswegen gibt es die Willensbildung in Parteien. Dann hätten eben nur demokrtische Parteien keine Mehrheit gefunden. Da kann man schon nachvollziehen, das Gabriel sauer auf eine insistierende Slomka war, wenngleich er sich mit dem Wort "Quatsch" wohl eher selbst mehr geschadet hat, weil er sich ganz besonders "wichtig" nehmende Personen zum Feind gemacht hat. Aber da muß er halt durch.

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Kaiserp 29.11.2013, 00:49
5. optional

Von einem Parteivorsitzenden erwarte ich etwas mehr Beherrschung.

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marcuspüschel 29.11.2013, 00:50
6. und es ist Quatsch

Gabriel liegt 100% richtig. Schon in der Einleitung schwätzt Slomka dummes Zeug daher. Warum sollte Merkel nicht zur Kanzlerin gewählt werden können, wenn die SPD nicht in die Koalition geht? Die Frau muß offenbar ihre eigene Interpretation von einer relativen Mehrheit haben. Mit solchen Journalisten an der Front blamiert sich das ZDF bis auf die Knochen.

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Kunstmethodiker 29.11.2013, 00:50
7. Billige Propaganda

Die Willensbildung innerhalb einer Partei ist unterschiedlich. Die einen per Vorstand, die anderen per Mitgliederentscheid. Daraus eine Verfassungsfrage zu basteln, ist lächerlich - und billig. Spätestens nachdem Gabriel darauf hinwies, dass in anderen Parteien erheblich weniger Menschen über das Schicksal des Landes entscheiden, war die Diskussion zu Ende. Fremdschämen für Frau Slomkas Agitationsversuche. Gepredigt wird "Innovation, Flexibilität, Eigenverantwortung und Demokratie" - aber wenn das jemand wirklich wagen sollte, dann wird gleich von "Verfassungsfragen" gefaselt. Mann!

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BettyB. 29.11.2013, 00:51
8. Endlich

Viel zu selten wehren sich Politiker gehen dummerhafte Bemerkungen und Fragen von Journalisten. Es wurde mal Zeit... Dank an Gabriel...

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WaldemarIdar 29.11.2013, 00:52
9. Ist wohl doch nicht so gut gelaufen mit den Mitgliedern,

wenn er so gereizt reagiert und die Slomka nicht abteflonisiert. Freundlich lächeln und nicht sagen.

Wie es die Merkel immer so gut kann. Gabriel muss das noch lernen mit 10 Versatzstücken für alle Situation auszukommen.

Das mit der verfassungsrechtlichen Bewertung ist in der Tat Blödsinn und an den Haaren herbeigezogen.

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