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Gabriel im "heute-journal": "Lassen Sie uns diesen Quatsch beenden!"
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Es war geplant als Interview über den Mitgliederentscheid der SPD zur Koalition, es wurde ein offener Schlagabtausch vor dem TV-Publikum. Im "heute-journal" krachte es gewaltig zwischen SPD-Chef Gabriel und Moderatorin Slomka. Eklat im heute-journal: Slomka und Gabriel liefern sich Wortgefecht - SPIEGEL ONLINE

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Kottan 29.11.2013, 07:59
180. Der falsche Basta-Siggi

Er möchte gerne den Basta-Siggi geben: Ich bin vorne, und Kritik ist Quatsch und Blödsinn. "Sie haben nicht zugehört" oder - wie an anderer Stelle "Sie müssen Ihre Frage anders stellen" zeigen, was er von seinen Kritikern hält und wie er sie behandelt. Wie Dreck! Seine eigenen Parteigenossen beschimpft er jetzt noch nicht so direkt (obwohl er bei regionalen Versammlungen bereits mehrfach angedeutet hat, dass es "dumm" wäre, seinen Vertrag abzulehnen), denn die werden ja nochmal kurz für ein Votum gebraucht.

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leser75 29.11.2013, 07:59
181. Bin ja nicht gerade ein Fan

von Gabriel, aber manche so genannte Moderatoren sind nervtötend. Mir ist ein Rätsel, wieso sich solche Zettel-Ableser so wichtig genommen werden. Arroganz scheint eines der Hauptrisiken bei solchen Jobs zu sein. Tagesthemen und heute-Journal habe ich mir schon seit Jahren nicht mehr angetan, so bleibt man ruhig und gesund.

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raetselfreund 29.11.2013, 08:00
182. Beide haben Recht

Auf den ersten Blick erscheint es sicher sehr seltsam dass 475000 SPD Mitglieder das Recht bekommen sollen über die Koalition zu entscheiden, aber auf der anderen Seite ist das doch immer noch viel demokratischer als wenn nur 20 Mitglieder eines Parteivorstandes oder ein paar Hundert Leute auf einem Parteitag diese Frage entscheiden.

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kapraun 29.11.2013, 08:00
183. Slomkas Frage war auch Quatsch

In dem Artikel fehlt mir ehrlich gesagt Gabriels Antwort auf Slomkas Frage.
Wie kann es undemokratisch sein, wenn bei der SPD alle Mitglieder entscheiden, während bei allen anderen Parteien der Parteivorstand (max. 50 Personen) oder ein kleiner Parteitag (300 Personen) entscheiden?

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frubi 29.11.2013, 08:01
184. .

Zitat von sysop
Es war geplant als Interview über den Mitgliederentscheid der SPD zur Koalition, es wurde ein offener Schlagabtausch vor dem TV-Publikum. Im "heute-journal" krachte es gewaltig zwischen SPD-Chef Gabriel und Moderatorin Slomka.
Das beschreibt einfach nur den jämmerlichen Zustand unserer Demokratie. Wir kriegen die Politiker die wir verdienen und bekommen SIe von den Medien präsentiert die wir verdienen. Arm.

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Jonni 29.11.2013, 08:03
185. Repräsentative Demokratie = Parteiendemokratie

Da haben mal wieder zwei Personen aneinander vorbeigeredet... Jeder Abgeordnete ist seinem Gewissen verpflichtet, jedoch wird ein Koalitionsvertrag zwischen mindestens zwei PARTEIEN ausgehandelt. Desweiteren können die Abgeordneten der SPD ja auch abstimmen und sind dabei nicht weisungsgebunden. Jeder Gesezesvorschlag des Koalitionsvertrages kann auch nach einem negativen Mitgliedervotum durchgesetzt werden, denn die Abgeordneten sollten sich nur ihrem Gewissen verpflichtet fühlen und so frei in ihrem Abstimmverhalten sein.
Wir sollten uns klar machen, dass die Macht bei den Abgeordneten sitzt und nicht in der Regierung, welche überhaupt gar keine Gesetze verabschieden darf. In den Koalitionsverhandlungen geht es eigentlich nur um die Sicherung von Plätzen im Kabinett mit gleichzeitiger Aufgabe von Positionen, die im Wahlkampf vertreten worden. Vorgeschriebene Zusammenarbeit (Koalition) ist verfassungsfeindlich aber nicht das Mitgliedervotum.

Außerdem laßt uns endlich mal die Direkte Demokratie einführen, damit es nicht mehr um so einen Schwachsinn geht sondern nur noch um Inhalte!

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pacífico1 29.11.2013, 08:04
186.

"Lassen Sie uns diesen Quatsch beenden!" in Wahrheit ist der Satz am Frau Merkel gerichtet! Frau Slomka, sie sind grossartig! Chapeau!

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oxy 29.11.2013, 08:05
187. Ist ja auch Quatsch

Ist ja auch Quatsch was Frau Slomka da sagt: Die SPD Basis entscheidet über die Teilnahme der SPD an der Grossen Koalition, über nichts anderes. Alternativ könnte es auch der SPD Vorstand alleine entscheiden. Das wäre dann demokratischer? Dass diese Entscheidung Konsequenzen für 80Mill Menschen hat ist wohl unbestritten. So funktioniert das nun mal in einer vernetzten Welt. Die Abholzung brasilianischer Regenwälder beeinflusst unser Klima, muss ich deshalb in Brasilien mitwählen dürfen??

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horst87 29.11.2013, 08:05
188.

Also nicht dass ich diesen Koalitionsvertrag gut finde. Aber eine Diskussion über verfassungsrechtliche Bedenken ausgerechnet an diesem Punkt anzufangen ist schon ziemlich dämlich. Vorher hat noch ein viel kleinerer Teil über einen Koalitionsvertrag entschieden, da hat's auch keinen gestört. Außerdem sind die Abgeordneten in ihrem Mandat doch weiterhin frei. Die Basis stimmt doch nur über den Vertrag ab und nicht über die bevorstehenden Abstimmungen der nächsten 4 Jahre.

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HerrStahl 29.11.2013, 08:05
189. Unsympath

Es wird mir auf ewig unerklärlich bleiben wie es ein solch unsympathischer Mensch an die Spitze einer Partei bringen kann. Und auch wenn mir klar ist das es nicht passieren wird, ich würde mir so wünschen das die SPD-Basis überwiegend mit "nein" stimmt.

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