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Gabriel im "heute-journal": "Lassen Sie uns diesen Quatsch beenden!"
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Es war geplant als Interview über den Mitgliederentscheid der SPD zur Koalition, es wurde ein offener Schlagabtausch vor dem TV-Publikum. Im "heute-journal" krachte es gewaltig zwischen SPD-Chef Gabriel und Moderatorin Slomka. Eklat im heute-journal: Slomka und Gabriel liefern sich Wortgefecht - SPIEGEL ONLINE

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fox111 29.11.2013, 10:51
590. Recht hat Sie

Zitat von sysop
Es war geplant als Interview über den Mitgliederentscheid der SPD zur Koalition, es wurde ein offener Schlagabtausch vor dem TV-Publikum. Im "heute-journal" krachte es gewaltig zwischen SPD-Chef Gabriel und Moderatorin Slomka.
Frau Slomka hat vollkommen recht. Jetzt stimmen 400.000 Ideologisch Verblendete darüber ab ob Sie der großen Koalition zustimmen und wir Frankreich in den Ruin folgen oder es Neuwahlen gibt und die CDU einen anderen Koalitionspartner findet der nicht links Ideologisch Verblendet ist. Bestes Beispiel Mindestlöhne und die TAZ. Die Mehrheit der Deutschen begreift nämlich das blinder Idieologismuss keinen weiter bringt. Auch wenn ich sagen muss das die CDU auch nichts besser macht. Aber wenigstens macht Sie es nicht schlechter.

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trollwieihr 29.11.2013, 10:52
591. ein bisschen Spaß muss sein....

Wie ich es liebe, den Artikel lesen und danach zum Forum runterscrollen, um einen, wenn auch nicht repräsentativen Ausschnitt, des Meinungsbildes meiner Mitbürger zu erhaschen, köstlich! Wie die Meinungen doch auseinander gehen können. Ich habe Gabriel klar vorne gesehen, Aufschlag durchgebracht, den Ball gelassen retourniert und, als das Spiel entschieden war, ne saubre Gabriel - Rolle zum Abschied. Ich bin kein Tennis Fan, aber das Spiel war großartig! Und dann darf der Sieger auch mal lässig vom Platz gehen, ohne das alle gleich aufschreien und das Regelbuch bemühen! An Frau Slomka, man (Frau auch :)) muss auch mal verlieren können, dass war ne Nullnummer, bei solchen journalistsichen Höchstleistungen, verstehe ich sie, die Angst der Spezies, vor dem eigenen Aussterben....

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mal-überlegen 29.11.2013, 10:52
592. Slomka ist

einfach nur pampig. Kleber (arrogant) und Slomka überschätzen sich.

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Robert_Rostock 29.11.2013, 10:53
593.

So lange ich mich erinnern kann, solange ich mich für Politik interessiere, war es immer so, dass ein Koalitionsvertrag durch einen Parteitag, eine Parteikonferenz, Bundesausschuss oder wie das auch immer genannt wurde, bestätigt wurde. Immer, bei jeder Koalition.
Und in diesen Gremien saßen immer schon nicht (nur) die gewählten Parlamentsabgeordneten, sondern auch andere Parteimitglieder.

Warum war das die ganzen Jahrzehnte nie ein Problem? Warum ist es jetzt ein Problem, wenn bei der SPD anstelle dieses Parteitages (der ja auch nur eine Vertretung der Parteimitglieder ist) alle Mitglieder befragt werden, über den Koalitionsvertrag abstimmen? Warum hat sich früher nie jemand über die Parteitage aufgeregt? Warum regt sich niemand über den demnächst tagenden Bundesausschuss der Union auf?

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wywy 29.11.2013, 10:53
594. Das deutsche Volk wurde tatsächlich noch nie zur Koalitionsbildung befragt und kann daher auch nicht entmündigt werden

Ich habe mir das Interview angesehen und muss sagen, Gabriel hatte Slomka relativ ausführlich und prägnant das Offensichtliche erklärt, nämlich dass eine Mitgliederbefragung dem Parteivorstand eine Weisung erteilt und nicht dem deutschen Volk. Slomkas begriffsstutzige insistieren - und das war ja immerhin der Vorwurf, den Boden der Verfassung zu verlassen - war in der Tat "Quatsch". Das sagt ein weder SPD-Mitglied noch -Wähler.

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ralvieh 29.11.2013, 10:53
595. Büttenrede?

Zitat von uetzel
(Ist ihr Beitrag)... evtl. ein Versuchsballon für Ihre nächste Büttenrede bei Mainz wie es sing und lacht?
Nein, mein Beitrag ist ein Kommentar zu einem Artikel von SPIEGEL Online.

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racine_angle 29.11.2013, 10:54
596. Egozentrik contra Journalismus

Wahrscheinlich gibt es eher zu wenig sichtbar kritisch engagierte Journalisten (allein das aktuelle Verfassungsdesaster mit den Hauptausschüssen im Bundestag gibt da zu denken), aber das was Frau Slomka - leider nicht nur gestern - da zur prominenten Sendezeit veranstaltet ist kaum mit qualitativem, informativen und sachgerechten Journalismus in Einklang zu bringen. Für wen ist eine solche Gesprächsführung im Fernsehen (in einer Nachrichtensendung!) gedacht? Hier entstehen ein paar sehr ungünstige Assoziationen, die aber alle nichts mit einer Nachrichtensendung zu tun haben. Vielleicht sollte das ZDF dem Ego von Frau Slomka nachgeben und Ihr eine eigene Sendung ala Illner, Jauch, Hart und Fair und wie die auch immer heißen. Da erwarte ich immerhin nicht eine sachlich ausgewogene Information zu bekommen, sondern eher unterhalten zu werden. Kurz: Fraus Slomkas Stil-(losigkeit) hat in einer Nachrichtensendung nichts verloren.

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Der_Junge_Fritz 29.11.2013, 10:55
597. Gabriel hat für einmal recht...

Ich bin ja nicht unbedingt ein Freund der SPD-Führungsriege, aber hier hat Gabriel selbstverständlich recht, was für ein Quatsch von Slomka! Welches andre Parteigremium wäre höher legitimert als die Mitglieder?
1. Nur im Hinterzimmer der Parteichef mit einigen Eingeweihten?
2. Ein Ausschuss des Vorstandes?
3. Der Vorstand
4. Ein Konvent
5. Ein Parteitag
Schon an Hand dieser Aufzählung sieht jeder Vollpfosten, dass es keine höhere Legitimität gibt, als die Gesamtheit der Partei, nämlich die Mitglieder. Alle anderen Organe sind nur delgiert im Rahmen der Statuten.

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augustulus 29.11.2013, 10:55
598. Unsinn

offensichtlich haben Slomka und Gabriel keine Ahnung. es ist verfassungsrechtlich nicht von Bedeutung ob ein Koalitionsvertrag unterzeichnet wird oder nicht. es gibt eine Mehrheit links von der cdu. das Verfassungsgericht ist nicht gefragt..es sollte aich nicht angerufen werden. die Parteien, die massgeblich an.der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken...und deshalb viel Geld bekommen ...sind gefragt, das wählervotum umzusetzen..ansonsten. Neuwahlen...

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doctorj83 29.11.2013, 10:55
599. Skandalös, wie schlecht die Journalisten des ZDF sind

Wer ignoriert hier bitte wessen Argumente? Es ist unfassbar peinlich, wie Slomka hier einfachste Grundzüge der deutschen Demokratie durcheinanderbringt. Der Wähler wählt ein Parlament. Dem Parlament wird -zumeist aus der stärksten Fraktion, ist aber kein Muß- ein Kanzler/Kanzlerin zur Wahl vorgeschlagen. Dann wird abgestimmt. JEDER Abgeordnete ist frei in seinem Mandat. Das haben z.B. die SPD-Frauen Simonis und Ypsilanti recht schmerzhaft seinerzeit erfahren. Die Entscheidung, die Mitglieder zu befragen ist für die SPD-Spitze nach der letzten Erfahrung mit Frau Merkel (alles Positive, was hie 2 Parteien zusammen erreicht haben wurde Frau Merkel angerechnet und die SPD wurde von ihrer schwierigen Klientel am Wahlabend geschlachtet) ist absolut notwendig. Denn es kann wieder so kommen und dann hatte zumindest jedes Mitglied die Chance abzustimmen.
All das ist klar, auch nicht gerade "höhere Mathematik". Alles was Slomka erreicht, ist wieder ein paar zehntausend politikverdrossene zu erzeugen. Und man muß hier schonmal genauer auf die Motivation blicken. Die Behauptung, daß das ZDF klar gegen die SPD Stimmung erzeugt ist nicht aus der Luft gegriffen. Absurderweise schadet Slomka in ihrer Einfältigkeit sogar noch der Kanzlerin mit, denn die hat sicher kein Interesse daran, daß das neue Bündnis schon vor der SPD-Urabstimmung beschädigt wird.

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