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Gedenkfeier für NSU-Opfer: "Einer muss die Kraft haben"
DPA

Semiya Imek ist 14 Jahre alt, als die Neonazis Böhnhardt und Mundlos ihren Vater an einem Blumenstand erschießen. An diesem Donnerstag wird sie auf der Gedenkveranstaltung zum braunen Terror eine Rede halten. Es wird ihre letzte in Deutschland sein. Gedenkfeier für NSU-Opfer: "Einer muss die Kraft haben" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

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sara100 23.02.2012, 08:57
1. Mut

Zitat von sysop
Semiya Imek ist 14 Jahre alt, als die Neonazis Böhnhardt und Mundlos ihren Vater an einem Blumenstand erschießen. An diesem Donnerstag wird sie auf der Gedenkveranstaltung zum braunen Terror eine Rede halten. Es wird ihre letzte in Deutschland sein.
Eine junge und sehr mutige Frau wird heute für ein paar Minuten versuchen uns alle daran zu erinnern das wir alle Menschen sind, egal woher wir kommen, egal wohin wir gehen.
Jeder von uns hat eine Familie und niemand von uns möchte in eine Situation geraten die so unerträglich sein muß wie die ihre.

Ich wünsche ihr und all den anderen besonders heute viel Kraft.

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sara100 23.02.2012, 09:01
2. Da gebe

Zitat von dommanolito
Jeder der von der NSU Ermordeten ist einer zuviel und bedeutet für die betroffenen Familien eine Tragödie, nicht selten auch eine Katastrophe in ökonomischer Hinsicht, wenn der Familienvater plötzlich seine Familie nicht mehr ernähren kann. Dass die NSU jahrelang ungehindert agieren konnte, ist ein Skandal und .....
ich Ihnen durchaus Recht. Es steht wirklich außer Frage das die Türkei nicht gerade als positives Beispiel angegeben werden kann. Aber um ehrlich zu sein, das kann man auch nicht von den westlichen Ländern behaupten.
Ich glaube wir sollten alles etwas in uns gehen und aufhören immer wieder einen Vergleich zu ziehen.
Hier geht es um Menschen die in Deutschland umgebracht wurden und um andere die Jahre lang verdächtigt wurden.
Da hat das Leben auch nichts gezählt.

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endbenutzer 23.02.2012, 09:03
3. NSU-Opfer

Zitat von sysop
Semiya Imek ist 14 Jahre alt, als die Neonazis Böhnhardt und Mundlos ihren Vater an einem Blumenstand erschießen. An diesem Donnerstag wird sie auf der Gedenkveranstaltung zum braunen Terror eine Rede halten. Es wird ihre letzte in Deutschland sein.
Zitat: „...Semiya Imek ist damals 14 Jahre alt. Sie darf erst ans Krankenbett ihres Vaters, nachdem sie einem Polizeibeamten Fragen beantwortet hat, merkwürdige Fragen, die sie als Teenager verwirren, und über die sie sich noch heute ärgert. "Besaß dein Vater Waffen? Wurde er bedroht?"...“

Bei allem Verständnis: Dass die Polizei in den meisten Fällen den Täter einer Gewalttat im näheren Umfeld des Opfers vermutet, ist wohl nichts Ungewöhnliches, denn in den allermeisten Fällen trifft dies auch zu. Die wenigsten Menschen kommen dadurch ums Leben, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Insofern mögen die Fragen der Polizei für Angehörige von Opfern vielleicht irrsinnig klingen, sie sind jedoch lediglich Bestandteil einer ordnungsgemäßen Ermittlungsarbeit.

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tinosaurus 23.02.2012, 09:04
4. rechtes Gedankengut

Auf dem rechten Auge war man ja eigentlich schon immer etwas blind. Unser Kanzlerin wird erneut von Schande sprechen, so wie es sich gehört, aber wird sich künftig tatsächlich etwas ändern? Die Motivation, den Sachverhalt völlig aufzuklären, hält sich irgendwie in Grenzen, da können die Medien noch so oft darüber berichten.

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ofelas 23.02.2012, 09:05
5. Menschen 2 Klasse

Waren halt Migranten und nicht Politiker, sonst waere nach jedem Mord mehr Tohuwabohu passiert, wie damals bei der RAF
Wir kannten die Motive nicht, doch es gab ja Hinweise genug, und die Szene hat keinen Hehl ueber Ziele gemacht.

PS was ist eigentlich mit dem "Verfassungschuetzer" der zufaellig immer vorher am Tatort erschienen ist als die Morde passierten...erinnert mich an Kottan-Ermittelt

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Reqonquista 23.02.2012, 09:08
6. Wehret den Anfängen....

Zitat von sysop
Semiya Imek ist 14 Jahre alt, als die Neonazis Böhnhardt und Mundlos ihren Vater an einem Blumenstand erschießen. An diesem Donnerstag wird sie auf der Gedenkveranstaltung zum braunen Terror eine Rede halten. Es wird ihre letzte in Deutschland sein.
Ich gedenke diesen armen Menschen die Opfer von ein paar Idioten wurden.
Ich gedenke auch einem iranischen Christen der in den nächsten Tagen exekutiert werden soll, weil er nicht mehr Muslim ist.
Setzten wir uns alle für Freiheit und Gerechtigkeit in der Welt ein.

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SirLurchi 23.02.2012, 09:12
7. Stolz

Zitat von sysop
Semiya Imek ist 14 Jahre alt, als die Neonazis Böhnhardt und Mundlos ihren Vater an einem Blumenstand erschießen. An diesem Donnerstag wird sie auf der Gedenkveranstaltung zum braunen Terror eine Rede halten. Es wird ihre letzte in Deutschland sein.
Ich war bislang immer Stolz auf mein Heimatland Deutschland, mit all seinen Vor- und Nachteilen.
Seit diese Psychpathentruppe durch das Land zog und "einfach so" Menschen umbrachte, seit ich erfuhr, dass Ermittlungsbehörden einfach nur zusahen, seit ich erfuhr, was für Pfeifen Politiker werden ...
... seit dem fühle ich mich hier nicht mehr wirklich zuhause und schäme mich für diese Amöben von Links und Rechts!
Es tut mir leid für all diese Familien!

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drizzt81 23.02.2012, 09:13
8.

Zitat von endbenutzer
Zitat: „...Semiya Imek ist damals 14 Jahre alt. Sie darf erst ans Krankenbett ihres Vaters, nachdem sie einem Polizeibeamten Fragen beantwortet hat, merkwürdige Fragen, die sie als Teenager verwirren, und über die sie sich noch heute ärgert. "Besaß dein Vater Waffen? Wurde er bedroht?"...“ Bei allem Verständnis: Dass ....
qft. Ich würde mich nicht wundern, dass dieses vorgehen absolut normal ist, egal welche Hautfarbe das Opfer hat... aber gut, dass wir gleich mal wieder den Staatsapparat als böse und ausländerfeindlich hinstellen!

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review 23.02.2012, 09:17
9.

Zitat von dommanolito
...ob man in einem Land lebt, in dem tagtäglich hunderte von Menschen abgeknallt werden (Mexiko, Südafrika, Venezuela etc.) oder ob man in realtiver Sicherheit leben kann, etwa in Deutschland oder in anderen Ländern West- und Mitteleuropas.
Wen es doch kein Trost für die Menschen ist, warum führen Sie es dann hier an? Oder doch nur wieder ein, so häufig gerade auch auf SPON, gelesener Versuch die Taten zu relativieren?

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