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Gehaltsreport 2013: Was Deutschland wirklich verdient
Corbis

Mehr als 118.000 Angestellte, Beamte und Freiberufler haben für den Gehaltsreport 2013 ihre Bezüge offen gelegt. Viele Beschäftigte sind unzufrieden mit ihrem Gehalt und erwarten eine kräftige Gehaltserhöhung noch in diesem Jahr. Ergebnis des Gehaltsreports 2013: Beschäftigte mit Gehalt unzufrieden - SPIEGEL ONLINE

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statussymbol 17.05.2013, 19:33
170.

Zitat von lydisch
Als Frau hätte sie ihre Gehaltsforderung sowieso nicht erfüllt gekommen! Solche Leute wie Sie, nennt man "Klugscheißer"!
Ist dass die typisch weibliche Herangehensweise an das Thema?
Pessimistisch-trotzig es gar nicht erst versuchen weil "es ja sowieso nicht klappen wird"? Tolle, kämpferische Einstellung, Hut ab...

Und nur mal so nebenbei die eigene "Gehaltsforderung" die man in der Verhandlung angibt bekommt man auch als Mann i.d.R. nicht erfüllt, darum nennt man es auch Gehaltsverhandlung.

Und mal ganz im ernst wir leben im Kapitalismus, natürlich wird eher eine engagierte Frau Ihre Gehaltserhöhung bekommen als ein engagierter Mann.

Dass hier immer so getan wird als ob ein Mann nur anteilslos rumsitzen und nichts leisten müsste um eine Gehaltserhöhung zu bekommen.

Wer nichts leistet kommt auch nicht weiter, egal ob Mann oder Frau. Und wer gute Arbeit leistet und sich ins Unternehmen einbringt und sogar für das Unternehmen eine gewisse Wichtigkeit erlangt, den wird ein Abteilungsleiter/Chef etc. auch ungern gehen lassen und dementsprechend die Gehälter erhöhen.

Es gibt ja auch Branchen in denen auf Provisionsbasis bzw. ein großer Teil des Gehalt als Bonus nach Zielerreichung bezahlt - zumindest da sollten die Chancen ja gleich sein.

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unsinkbar2 17.05.2013, 20:35
171. Ich mache mal weiter

Raum Stuttgart, Quereinsteiger in der IT, ohne Studium, ohne Personalverantwortung, Berufserfahrung >10 Jahre, ca. 55000.

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mensch-maennlich 18.05.2013, 06:02
172.

Zitat von chriscross2504
Man muss nur mal schauen, in welcher Zeitung die Umfrage durchgeführt wurde (Manager Magazin). Wenn die Umfrage im "Fröhlichen Hartz4 Empfänger" durchgeführt worden wäre wär sicherlich ein anderes Durchschnittseinkommen rausgekommen.
Nur weil das Ding 'Manager Magazin' heißt, bedeutet das noch lange nicht, daß auch hauptsächlich 'Manager' es lesen...eher Karriere geile Möchtegernmanager und 'Bewunderer'.

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mensch-maennlich 18.05.2013, 06:41
173.

Zitat von gsm900
jeder kann die Gehälter für Akademkier hier nachelsen: "Die offiziellen Jahresbezüge für akademische technische und naturwissenschaftliche Angestellte in der Chemischen Industrie werden vom Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA) und dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) ausgehandelt. Im Juli 2012 wurden die Mindestjahresbezüge für das zweite Beschäftigungsjahr neu festgelegt. Die Tarife sind: für diplomierte Angestellte: 57.950 Euro; für Angestellte mit Promotion: 67.540 Euro. "
Wollt ihr ganzen Chemie Heinis hier uns eigentlich verarschen? Offensichtlich genauso eine Abzocker Branche wie die Autoindustrie, wo auch utopische Gehälter durch Gewerkschaftsklüngel und andere Faktoren durchgedrückt werden.

Aber es arbeiten nur ein minimaler Bruchteil aller Arbeitnehmer in Deutschland in solchen Branchen.

"Während zwischen 1991 und 2006 der Umsatz pro Chemiebeschäftigten von 148.700 €/Jahr auf 372.000 €/Jahr gestiegen ist, wurde gleichzeitig die Zahl der Beschäftigten in diesem Zeitraum von 716.700 auf 436.000 Personen abgebaut."

Chemische Industrie

Im Jahr 2006 436.000 Personen?!?!? Mit stark abnehmender Tendenz. Sie schwafeln von Tarifverträgen, die nichtmal für 1% aller Arbeitnehmer gelten.

Wann merkt ihr großkotzigen Idioten eigentlich, daß ihr im Elfenbeinturm sitzt und die moderenen Raubritter und Sklaventreiber seid, die von den Herrrschenden gut bezahlt werden, damit sie zentrale Einrichtungen am laufen und die Restbevölkerung unter der Knute halten??

Wie hier einige nach dem dämlichen Motto argumentieren "jeder kann es schaffen!". NEIN! Nicht jeder kann KZ Aufseher werden. Dann gäbs nämlich keine Insassen mehr!

Und ihr habt eure Jobs und Gehälter auch nicht (ausschließlich) eurer gigantischen Kompetenz zu verdanken, sondern zu einem großen Teil Glück, Duckmäusertum, gnadenloser Anpassung und Unterordnung.

Das ist die Belohnung dafür, daß ihr das herrschende Ausbeutersystem der Kapitalbesitzer am laufen haltet!

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mensch-maennlich 18.05.2013, 06:58
174.

Zitat von Newspeak
Das Wichtigste bei einer solchen Diskussion ist, daß man immer erst mal den Fehler bei sich sucht. Nein, man lebt nicht in einer ungerechten Gesellschaft, man selbst ist zu doof. Das Zweitwichtigste ist dann, daß man seinem Gegenüber, das genauso schlecht dran ist, wie man selbst, auch einredet, er wäre selbst schuld. Immer schön die Illusion von der Leistungsgesellschaft aufrechterhalten. Jeder bekommt, was er verdient. Diese Lüge scheint so unendlich tief in die Menschen eingedrungen zu sein, daß man noch jede unverschämte Zumutun freudig entgegennimmt. Und dieses Land ist eine einzige Zumutung inzwischen.
Genau. Nichts anderes als die Fortsetzung der Legenden von der göttlichen Auserwähltheit der Adligen. Heute ist es halt die ungeheure Leistung, die angeblich zu bombastischen Privilegien berechtigt.

Nachweisen oder überprüfen kann man diese Leistung leider nicht. Ist zu kompliziert für den kleinen Mann. Ähnlich wie früher die Ergründung des göttlichen Willens. Ihr sollt das auch nicht verstehen...ihr sollt das glauben !

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mensch-maennlich 18.05.2013, 07:05
175.

Zitat von cabeza_cuadrada
auch schon lange nicht mehr mein AG. Das ist ja der Punkt!
Sie mit ihrem Jobhopping...in welcher Branche kann man denn bitte in 10 Jahren 5 mal den Arbeitgeber wechseln und wird nicht extrem schief angesehen bei ner Bewerbung?

Sorry, aber so extrem hochqualifiziert kann das nicht sein. Ein Ingenieur kann nicht einfach mal so von einem auf den anderen Arbeitsplatz wechseln. Teilweise braucht das Jahre bis man richtig eingearbeitet ist. Und wenn man sich in einem bestimmten Bereich spezialisiert hat, der dann vielleicht aufgrund unvorhersehbarer Änderungen (Verlagerung ins Ausland, Gesetzesänderungen usw.) einbricht, dann steht man ohne jede eigene Schuld doof da.

Ein Rückenspezialist kann auch nicht plötzlich Herzoperationen durchführen, nur weil die Kasse beschlossen hat weniger Rückenoperationen zu bezahlen.

Also diese Lügen von wegen jeder hats selbst in der Hand sind einfach nur dreist.

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jöjö 18.05.2013, 08:06
176. Könnte ich bitte mal...

... einen Bericht haben "wo die Arbeit am meisten Spass macht"?

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flipmoelabil 18.05.2013, 11:09
177. .....

....jeder dem 47 500 bis 60 000 euro im jahr zu wenig zun leben sind haben ein problem mit ihrem geld richtig umzugehen. meine frau und ich arbeiten beide vollzeit und verdienen zusammen knapp über 30 000 im jahr. aber dass ist das problem in unserer gesellschaft. die meisten wollen immer das größere haus, auto oder den neuesten flatscreen. kapitalismus sucks.

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giorgio2012 18.05.2013, 15:18
178. toll

jetzt werden alle, die etwas besser verdienen, durch einen ausgeflippten Kapitalismuskritiker beleidigt. Werden sich die millonen Metaller - um einmal eine groessere Gruppe zu nennen - aber freuen.

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Joern-Michael 18.05.2013, 16:29
179. Beamte

Zitat von roboterx
Gut, aber liegt es nicht einfach auch daran, dass diese Beamten über eine Qualifikation verfügen, die sie als Führungs- und Fachkräfte eben nicht in den Höheren Dienst laufen lässt. Das ist genau das, was ich vorher geschrieben habe. Manche Leute wollen gerne über 60 000 Euro verdienen, aber leisten sich keine entsprechende Qualifikation. Und "Beamtenbashing"? Gerade unter Beamten findet man Geringqualifizierte, die z. B. übers Parteibuch in Stellen gekommen sind, für die sie eigentlich ungeeignet waren, weil z. B. gerade einmal Hauptschulabschluss mit Lehre und ein paar Lehrgänge. Beamte schreiben immer laut, wie schlecht es ihnen geht. Dabei sitzen sich im ÖD oft Beamte und Angestellte gegenüber, wo der Angestellte qualifizierte ist, der Beamte jedoch gleich ein paar Hundert Euro netto mehr nach Hause bringt. Also bitte nicht immer "kleine Beamte" anführen. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!
Für die höhere Beamtenlaufbahn wird grundsätzlich ein abgeschlossenes Uni-Studium und / oder 2 Staatsexamen verlangt, für den gehobenen Dienst immerhin ein Hochschul-Diplom.

Sie bashen also munter weiter, was vermuten lässt, dass Sie fern von(Insider-) Kenntnissen des Beamtentums in D sind.

Mit "gerade mal Hauptschulabschluß mit Lehre" wird man in SPD, B90/Grüne oder Linke schon mal Minister oder pol. Staatssekretär, aber ganz sicher nicht Beamter im gD oder hD. Chancen, höher dotierter politischer Beamter (Bürgermeister, Polizeipräsident, Landrat, etc. ) zu werden, haben Sie in der Tat nur über Parteibuch und/oder die Kreuze auf Wahlzetteln; wobei auch diese Parteibuchinhaber i.d.R. über fundierte Ausbildungen verfügen.

Auch für den mittleren Dienst werden abgeschlossene Berufqualifikationen abgefordert, den einfachen Dienst gibts nicht mehr, bzw. in den einfachen Dienst wird nicht mehr verbeamtet.

"Also bitte nicht immer "kleine Beamte" anführen. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!"

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