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Geheimberuf Escort-Service: "Ich hatte erwartet, mich dreckig zu fühlen"
Corbis

Salomé liebt ihren Beruf - und spricht dennoch fast nie darüber: Als Escort-Dame begleitet sie Männer, meist auch ins Bett. Sie ist Gespielin und Sozialtherapeutin zugleich. Und kann sich in ihrem Gewerbe nur eine katastrophale Situation vorstellen. Escort-Service: Prostituierte berichtet von ihrem geheimen Beruf - SPIEGEL ONLINE

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uschikoslowsky 14.06.2012, 10:50
1. optional

Erst "Kunden legen großen Wert darauf, dass ich ihre Identität geheim halte. Ich erzähle Freunden nicht von meiner Arbeit und spreche mit Kunden nicht über andere Kunden." und dann " Deshalb führe ich ein 'Nutten-Tagebuch' und erzähle meinem Freund von meinen Aufträgen. Wir lachen viel darüber."

Ja was denn nun? Das üben wir dann aber nochmal, ja?!

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air plane 14.06.2012, 11:00
2. Mein Profil

Dieser Artikel zum "Thema Berufe" in der Rubrik "Karrierespiegel"?
Na dann bin ich schon auf das Sperrfeuer der Feministinnen gespannt!

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whiterussian 14.06.2012, 11:15
3. Schöner Artikel

Unkapriziöser Artikel, der die Geschichte auf unterhaltsame Art und Weise auf den Punkt bringt. Ich befürchte zwar auch ein "Sperrfeuer" der Feministen, aber dass gehört bei diesen Themen immer dazu und hat ja mittlerweile auch den Unterhaltungswert von "Opa erzählt vom Krieg" Geschichten:)

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Hans Klopek 14.06.2012, 11:22
4.

Zitat von sysop
Der Chef wollte wissen, ob ich mich unterhalten kann. Weil er nicht glaubte, dass ich es auch mit dem Rest ernst meinte, verführte ich ihn.
Der Herr ist mit allen Wassern gewaschen und weiß, wie man zu Gratis-Sex kommt.

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Worldwatch 14.06.2012, 11:33
5. Rubrik?

Zitat von air plane
Dieser Artikel zum "Thema Berufe" in der Rubrik "Karrierespiegel"? Na dann bin ich schon auf das Sperrfeuer der Feministinnen gespannt!
Waere die Rubrik 'Schule - Abitur - und dann?', oder 'Gesundheit - Diagnose & Therapie' geeigneter?

Ich finde 'Sport' (mit neuer Unterrubrik) eigentlich am passensten.
Oder auch 'Wirtschaft - Verbraucher & Service' passte ganz gut.

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michi_meissner 14.06.2012, 11:35
6. Immer mehr Studentinnen verkaufen sich!

An meiner Uni gab es mit den Jahren immer mehr, die sich so einen netten Nebenverdienst beschafft haben. Allleine das Internet mit Seiten wie www.sinnesfeuer.de geben diesem Markt eine bedenkenswerte Plattform. Vorteil ist sicher, dass es bei solchen Onlinebörsen keine Zuhälter und wenig gewalt gibt, ich fidne es aber trotzdem krass, wie selbstverständlich die studentische Hobbyhure dieser Tage geworen ist.

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brazzy 14.06.2012, 11:37
7. Geheimhaltung

Zitat von uschikoslowsky
Erst "Kunden legen großen Wert darauf, dass ich ihre Identität geheim halte. Ich erzähle Freunden nicht von meiner Arbeit und spreche mit Kunden nicht über andere Kunden." und dann " Deshalb führe ich ein 'Nutten-Tagebuch' und erzähle meinem Freund von meinen Aufträgen. Wir lachen viel darüber." Ja was denn nun? Das üben wir dann aber nochmal, ja?!
Sie haben da aber auch was wichtiges weggelassen: "Was ich erlebe, muss ich loswerden". D.h. sie würde den Job psychisch wohl nicht so gut verkraften wenn sie alles 100% für sich behalten müsste. Das wäre dann auch für die Kunden nicht gut.

Sie vertraut offenbar darauf, dass ihr Freund dicht hält (wenn er davon weiss und trotzdem bei ihr bleibt sollte das das kleinere Problem sein) und das Tagebuch sicher verstaut ist. Bei Indiskretionen würde sie aus der Agentur fliegen und wahrscheinlich auch von keiner anderen mehr genommen werden.

Und was die Kunden angeht: mit denen existiert schliesslich auch kein Geheimhaltungsvertrag mit Konventionalstrafe.

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zaungast 14.06.2012, 11:42
8. Netter Bericht

das dürfte so ziemlich die Sache treffen. Wichtig ist wohl der Punkt, dass man vom Escort abhängig werden kann und einen richtigen Beruf nebenbei haben soll.

Nebenbei ist sie ehrlich, wenn sie keinen Unterschied zwischen Escort und Prostitution macht. Finde ich gut. meiner Ansicht nach ist es sehr gut, dass es Frauen gibt, die diesen Job in der Form betreiben. Ich persönlich habe vor einigen Monaten eine sehr hübsche junge Frau in einem Club kennengelernt und mittlerweile treffen wir uns regelmässig wenn ich beruflich in ihrer Nähe zu tun habe. Es ist keine Liebesbeziehung, wie auch schon im Text gesagt, aber wir gehen schick essen, sie macht sich sehr nett für mich zurecht und der Sex wurde/wird von mal zu mal schöner. Man stellt sich aufeinander ein. Das Geld fordert sie nicht, sondern ich gebe es ihr im Nachhinein, sie zählt nicht nach, weil kein Betrag ausgemacht war. Mein Betrag ist aber sicherlich immer angemessen. Ich kann mir das nicht ständig leisten, aber mir ist es das wert. Sie ist mir das wert. Im Gegensatz zur Dame im Artikel kenne ich allerdings ihren Namen und weiss, wo sie wohnt. Und das würde von mir keiner erfahren, zumal sie von mir auch (zuviel) weiss. In ein paar Stunden kann man sich viel erzählen... Sie sagte mir letztens, dass sie nur noch bis 35 arbeiten wollte.. Aber mich als Kunden würde sie gern behalten. Ich habe nichts dagegen. Unsere Grenzen sind klar gegeneinander obwohl, wie im Text auch angesprochen, die Gefahr besteht, dass man sich verknallt. (Zugegeben, ich mag mein privates Escort Mädchen ziemlich)
Ob mich dafür jemand verurteilt und mich für was weiss ich hält, ist mir ziemlich schnuppe. Dazu kann nur jemand einen ernstzunehmenden Kommentar abgeben, der das auch schon mal gemacht hat. Um ehrlich zu sein: Es ist jedesmal wieder dieser kleine Kick des "Verbotenen" Unbezahlbar.

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jones-von-bousen 14.06.2012, 11:42
9. Wieso sollte sich hier Widerstand regen?

Ich glaube nicht dass Feministinnen mit diesem Artikel ein Problem haben. Ganz im Gegenteil, die Rechte von SexarbeiterInnen sind ein zentrales Thema von vielen Feministinnen. Hier in dem Artikel geht es um eine Selbstbestimmte Frau, die sich ihre Freier selbst aussuchen kann und von niemandem unterdrückt oder ausgenützt wird. So sollte es sich in diesem Gewerbe auch abspielen und nicht illegallisiert in dunklen Ecken der Stadt, wo Frauen keinerlei Schutz ihrer Rechte genießen.

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