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Geschlechterdebatte: Was noch schlimmer ist als Sexismus
Corbis

"Mit Frauen kenne ich mich aus": Sexismus ist eine von vielen Waffen im Berufsalltag - nur steht sie vor allem Männern zur Verfügung. Schlimmer als Herrenwitze findet Berufsberaterin pseudowissenschaftliche Erklärungen für den großen Unterschied. Uta Glaubitz: Sexismus als Machtinstrument im Berufsleben - SPIEGEL ONLINE

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vantast64 29.01.2013, 22:15
100. Viel schlimmer als Sexismus ist das Verhalten der Kirche,

wie wir es in letzter Zeit häufiger sehen konnten. DAS ist ein Thema: schlechte Arbeitsbedingungen, kaum Arbeitsrechte, ein Staat im Staate.
Daß endlich die Trennung von Staat und Kirche wahr gemacht wird!

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caliper 29.01.2013, 22:19
101. Keiner.

Zitat von markus38122
Was mich an der aktuellen Debatte wie an diesem Artikel massiv stört ist die implizite Aussage, dass Sexismus annähernd ausschließlich ein Verhaltenscharekteristikum von Männern wäre. Sexismus ist aber eben kein Verhalten, dass an ein Geschlecht gebunden wäre; vielmehr ist es die Einstellung, dass eine Person vom anderen Geschlecht oder mit einer anderen sexuellen Ausrichtung weniger Wert sei. Es ist ebenso die Benachteiligung einer Person aufgrund deren/dessen Geschlecht. Vor diesem Hintergrund halte ich dann die beispielsweise die folgende Wahl an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg für sehr kritisch: Hier wird die Position der Gleichstellungsbeauftragten und ihrer Vertreterinnen ausschließlich von Frauen gewählt und besetzt. Aber was disqualifiziert einen Mann für diese Aufgabe? Kann ein Mann sich etwa nicht dafür einsetzen, einen höheren Anteil weiblicher Studierender z.B. in naturwissenschaftlichen Fächern anzustreben, wo nur wenige Studierende weiblich sind? Ist er nicht im Stande, sich für die Unterstützung von Männern in Bereichen einzusetzen, in denen wesentlich weniger Männer studieren als Frauen? Hier wird grundsätzlich und für rund 10.000 Personen (Mitarbeiter, Professoren und Studierende) einer ganzen Hochschule festgelegt, dass Männer nicht geeignet sind, eine objektive Gleichstellungsarbeit durchzuführen. Wo bleibt hier der Aufschrei all der Autoren und Autorinnen, die sich sonst über Sexismus aufregen?
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Die von den Frauen ausgehende Sexismus - Doktrin beginnt schon sehr früh. Im Kindergarten und in der Grundschule.

Unsere Tochter wusste schon sehr früh aus der Schule, wo sie ihren Mitschülern überlegen war.

Sie wusste, dass sie früher schöner schreiben kann (was ja zutrifft), dass Frauen mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen können (was nicht zutrifft) und einiges mehr.

Alles in allem hatte sie damit die Erklärung, dass Mädchen einfach bessere Noten und Abschlüsse erreichen als Jungs.

Dass das sehr einseitig informiert ist und die guten Noten häufig nicht mit höheren Leistung einhergehen, kann man erkennen wenn man anonyme Tests durchführt bei denen sich die gut benoteten Mädchen nicht mehr durchsetzen können.

Es wäre schon hilfreich, wenn die Meinungsmacherinnen mal erkennen würden, dass die Sexismus-Karte hauptsächlich von Ihnen gespielt wird.

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Hamberliner 29.01.2013, 23:15
102.

Zitat von sysop
"Mit Frauen kenne ich mich aus": Sexismus ist eine von vielen Waffen im Berufsalltag - nur steht sie vor allem Männern zur Verfügung. Schlimmer als Herrenwitze findet Berufsberaterin Uta Glaubitz pseudowissenschaftliche Erklärungen für den großen Unterschied.
Diese Uta Glaubitz scheint in einem Paralleluniversum zu leben, das mir fremd ist. Pseudowissenschaftliches Gesülze über angebliche Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern (statt zwischen Männern und Frauen), mangelnder Respekt der Erwachsenen vor Kindern (statt: der Männer vor Frauen), ungebetenes Begutachten und Kommentieren von Kindern durch Erwachsene (statt: von Frauen durch Männer) scheint mir ein viel realistischeres Problem zu sein.

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