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Gewalt in Libyen: Regierungstreue Demonstranten stürmen Islamisten-Lager
REUTERS

Libysche Bürger rebellieren gegen die Macht der Extremisten: In Bengasi hat eine aufgebrachte Menge Stützpunkte zweier islamistischer Milizen gestürmt. Eine davon soll hinter dem tödlichen Angriff auf die US-Botschaft in der Stadt stecken. Bengasi: Demonstranten stürmen Lager islamistischer Milizen - SPIEGEL ONLINE

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Tritratrullala 22.09.2012, 09:05
20.

Zitat von sysop
Libysche Bürger rebellieren gegen die Macht der Extremisten: In Bengasi hat eine aufgebrachte Menge Stützpunkte zweier islamistischer Milizen gestürmt. Eine davon soll hinter dem tödlichen Angriff auf die US-Botschaft in der Stadt stecken.
Nicht nur wir, sonder auch die Muslime sind von der Islamisten Gewalt mehr als genervt. Es wird auch Zeit, dass wir gegen die Extremisten auf beiden Seiten vorgehen und beweisen, dass sie nur eine Randgruppe sind!
Dazu muss aber der Druchschnittsbürger, mal den Mut auf machen und aufhören, dass Gebiet der Meinungsmache, den Radikalen zu überlassen.

Wer weg sieht, macht sich auch schuldig!!!

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Atheist_Crusader 22.09.2012, 09:06
21.

Zitat von sysop
Gewalt in Libyen: Regierungstreue Demonstranten stürmen Islamisten-Lager
Regierungstreu? Och bitte, verarscht wen anders. Als ob es in Libyen nur zwei Seiten gäbe. "Regierungstreu" sind immer grad diejenigen, die die am meisten hassen, die sich gerade eben mit der Regierung anlegen.

Wenn heute der FC Bayern gegen Dortmund spielen würde und ich die Bayern nicht leiden könnte, würde das aus mir auch keinen Dortmund-Fan machen.


Zitat von sysop
Vor den Kämpfen mit den Milizen hatten in Bengasi Zehntausende Menschen gegen Ansar al-Scharia demonstriert. "Nein, nein zu den Milizen", riefen sie. "Nach dem, was im amerikanischen Konsulat geschehen ist, haben wir genug von den Extremisten", sagte ein Mann dem TV-Sender al-Dschasira. Einige Demonstranten brachten auch ihre Trauer um die getöteten Amerikaner zum Ausdruck. Sie trugen Schilder mit der Aufschrift: "Der Botschafter war Libyens Freund" und "Libyen hat einen Freund verloren".
Was will man uns hier weismachen? Dass sich nach den "bösen" Mobs der letzten Tage jetzt ein "guter" Mob gebildet hat, um die bösen zu bestrafen? Glaube ich nicht.
Für mich sieht das eher nach der ganz normalen politischen Kultur der Post-Gadhaffi-Ära aus. Oder nach dem politischen Äquivalent eines Unterweltkrieges.

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BanchevMedon 22.09.2012, 09:09
22. Citoyens?

Erleben wir gerade das Keimen von Bürgersinn und ziviler Courage? Respekt!

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Munster 22.09.2012, 09:09
23. Endlich!

Endlich zeigt die islamische Welt auch mal ein anderes Gesicht und setzt ein Zeichnen gegen den Extremismus! Bleibt nur zu hoffen, dass sich diese Mentalität durchsetzt. Ich würde mir nur wünschen, dass auch die Moslems in Deutschland und Europa gegen diese maßlose Übertreibung in der islamischen Welt protestieren, anstatt sich an den Protesten gegen das sogennnante "Schmähvideo" zu beteiligen.

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sikasuu 22.09.2012, 09:10
24. Geht doch!

Ist zwar nicht schön, scheint aber der Situation angemessen.
.
Sagt
Sikasuu

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bigotterie 22.09.2012, 09:13
25. Medien berichten einseitig über Krawalle

Viele Berichte in den letzten Tagen drehten sich nur um aufgebrachte Muslime, Krawalle, Tote.
Dass der Großteil der muslimischen Welt friedlich Leben will und dies auch getan hat ist mMn viel zu wenig beleuchtet worden. In den westlichen Medien wird immer wieder suggeriert, dass der Islam doch eher radikal ist.
Nur der Islam ist so facettenreich und bunt, dass eine Reduzierung auf Radikalität nicht wirklich hilfreich ist und ich würde behaupten in dieser Zeit sogar kontraproduktiv.
Ist das so gewollt?
Hallo Medien! Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung
Nur so, kann eine Verständigung erreicht werden. Ich mach mir nix vor, das wird ein ewiger Prozess, der immer wieder von extremistischen Deppen torpediert werden wird, aber ein Versuch ist das doch wert? Oder nicht?
SPON, ich bin enttäuscht, klar, Flammen, kaputte Häuser, Krawalle, suggerierte Angriffe auf "unsere westliche Welt" treiben die Verkaufszahlen nach oben.

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yyz 22.09.2012, 09:15
26. es heißt...

Zitat von siliconsidewinder
im LänderLexikon stehen?
..."die" augen links !

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rgom 22.09.2012, 09:16
27. zum Glück

zum Glück haben wir keinen US-Präsidenten Romney. Der hätte schon die Bomben auf Libyen prasseln lassen.

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spon-facebook-10000009156 22.09.2012, 09:20
28. Brücken des Dialogs bauen.

In einem Umfeld, in dem Toleranz und Verständnis völlig verschwunden sind, entsteht Feindschaft gegenüber anderen Ideologien, Glaubensrichtungen und Rassen, ohne dass die Notwendigkeit empfunden wird Gedanken und Ansichten der Gegenseite anzuhören.
Unwissenheit ist der Nährboden für die Fähigkeit des Radikalismus, Anhänger zu sammeln. Bevölkerungsmassen, die einseitig mit Wissen versorgt wurden,
können von radikalen Strömungen beeinflußt werden und deren Ideen zustimmen, ohne diese beurteilen zu können. Deshalb hat die Erziehung einen wichtigen Stellenwert bei der geistigen Auseinandersetzung mit jeder Art von Radikalismus. Radikalismus gibt es in der Islamischen Welt ebenso wie in den christlichen und jüdischen Gesellschaften; diese Situation wird von denjenigen, die eine Auseinandersetzung zwischen den Zivilisationen herbeiführen wollen, mißbraucht.


Wer Versöhnung und Frieden will, wird um eine kritisch-selbstkritische Paradigmenanalyse nicht herumkommen. Nur so lassen sich Fragen beantworten wie diese: Wo sind in der Geschichte des Christentums, wo sind im Judentum und im Islam die Ko
nstanten und wo die Variablen? Wo besteht Kontinuität und wo Diskontinuität, wo ist Übereinstimmung gegeben und wo Widerstand geboten? Zu bewahren ist vor allem das Wesen, das Fundament, der Kern einer Religion und von daher die vom Ursprung her gegebenen Konstanten. Nicht unbedingt zu bewahren ist alles das, was vom Ursprung her nicht wesentlich ist, was Schale und nicht Kern, was Ausbau und nicht Fundament ist.

So verhilft denn eine Paradigmenanalyse angesichts all des religiösen Wirrwarrs gerade im Zeitalter der Globalisierung zu einer globalen Orientierung, wichtig vor allem für die Neugestaltung der internationalen Beziehungen, des Verhältnisses Westen–Islam und auch der Beziehungen zwischen den drei abrahamischen Religionen Judentum, Christentum und Islam.

Die Optionen sind klar: Entweder Rivalität der Religionen, Zusammenprall der Kulturen, Krieg der Nationen – oder Dialog der Kulturen und Frieden zwischen den Religionen als Voraussetzung für den Frieden zwischen den Nationen! Sollten wir angesichts der tödlichen Bedrohung der Gesamtmenschheit nicht, anstatt neue Dämme des Hasses, der Rache und Feindschaft aufzurichten, lieber die Mauern des Vorurteils Stein um Stein abtragen und damit Brücken des Dialogs bauen.

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paulesfreunde 22.09.2012, 09:21
29. Was der Artikel nicht darstellt

ist die Tatsache das es laut Al Jazeera Gadaffisprechchoere gab.

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