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Grüne Spitzenkandidaten: Göring-Eckardt nimmt Trittin in Pädophilie-Debatte in Schutz
DPA

Jürgen Trittin soll vor mehr als 30 Jahren die Forderungen pädophiler Aktivisten unterstützt haben. Seine Co-Spitzenkandidatin Göring-Eckardt stellt sich nun vor den Grünen: Trittin habe nicht gewusst, dass er das entsprechende Programm presserechtlich verantwortete. Grüne: Göring-Eckardt nimmt Trittin in Pädophilie-Debatte in Schutz - SPIEGEL ONLINE

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Levator 16.09.2013, 12:57
10. Herr Trittin

war verantwortlich im Sinne des Presserechts weil er das damalige Kommunalwahlprogramm der AGIL gezeichnet hat.

Was gibt es da in Schutz zu nehmen?

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ichbinschlau 16.09.2013, 12:58
11. Ich glaube,

dass die deutschen Medien vorab Ihre Wunschregierung in Form einer großen Koalition festgelegt haben. Warum bloß? Was für Nachrichten erwarten uns denn ab dem 23. September? Bin persönlich selber gespannt.

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fredadrett 16.09.2013, 13:00
12. Wie bezeichnend!

Und am Ende nicht die Verantwortung übernehmen wollen. Was für Heuchler. Wenigstens Cem hatte damals den Arsch in der Hose für das Flugmeilenkapitel die Verantwortung zu übernehmen, aber jetzt genau wie die anderen Parteien! Dafür werden die grünen nicht gebraucht.
Übrigens nebenbei die Forderung nach Straffreiheit für Pädophile kam aus der Schwulen und Lesben Abteilung der Grünen. Soviel zum Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

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tim11q 16.09.2013, 13:00
13. Selbst als Nicht-Gruen-Anhaenger...

...finde ich diesen "Skandal" reichlich laecherlich. So widerwaertig ich Herrn Trittin auch finde, den Vorwurf er habe absichtlich und aktiv Paedophilie unterstuetzt, empfinde ich als abstrus.

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no-panic 16.09.2013, 13:00
14.

Zitat von sysop
Jürgen Trittin soll vor mehr als 30 Jahren die Forderungen pädophiler Aktivisten unterstützt haben. Seine Co-Spitzenkandidatin Göring-Eckardt stellt sich nun vor den Grünen: Trittin habe nicht gewusst, dass er das entsprechende Programm presserechtlich verantwortete.
Was denn nun?
Wußte Trittin, dass er als presserechtlich Verantwortlicher angeführt ist (Zitat aus dem Artikel: Grünen-Spitzenkandidat Trittin räumte den Vorgang gegenüber der "taz" ein: "Franz Walter beschreibt die Sachlage zutreffend."), oder wußte er es nicht (Zitat aus dem Artikel: Dem Co-Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl sei seinerzeit nicht bewusst gewesen, dass er 1981 als Verantwortlicher für die Veröffentlichung eines Kommunalwahlprogramms aufgeführt gewesen sei, sagte Göring-Eckardt am Montag im ZDF-"Morgenmagazin".)

Die Grünen sollten sich zumindest in der Deutung der Situation einig sein. Mit dem Gegenteil seiner Behauptungen kommt Herrn Trittin Frau Göring-Eckardt nicht zu Hilfe, sie fällt ihm eher in den Rücken!

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cemi 16.09.2013, 13:01
15. Unglaublich

Es ist schwer auszuhalten, was aus unserer vierten Gewalt geworden ist. Deutschlnd steht vor einer zukunftsweisenden Wahl, und worüber wird berichtet? Über Angis Halskette, Peers Mittelfinger und Trittins Unterschrift auf einem Schriftstück von vor 30 (!!) Jahren.
Ich frage mich inzwischen nur noch nach dem Grund für diese komplette Entpolitisierung der Wahl, der Berichterstattung und des ganzen Volkes. Irgendjemand muss einen massiven Vorteil darin sehen.

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quadraginti 16.09.2013, 13:02
16. 30 Jahre, ja und?

Zitat von sysop
Jürgen Trittin soll vor mehr als 30 Jahren die Forderungen pädophiler Aktivisten unterstützt haben. ...dass er das entsprechende Programm presserechtlich verantwortete.
(1) Bei Doktorarbeiten wird auch 30 Jahre zurückgeblickt, und sogar noch länger. Vgl. auch den Fall Filbinger.

(2) Das ist doch der Sinn der presserechtlichen Verantwortung.

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sepp08 16.09.2013, 13:03
17. Nur noch

Trittin habe nicht gewußt, dass er das entsprechende Programm pressrechtlich verantwortete. Diese Rechtfertigung von einem Politiker von CDU/CSU oder FDP, die Grünen würden sich überschlagen und Claudia Roth würde Rücktritt schreien

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boppard 16.09.2013, 13:04
18. bitte zurück treten!

Trittin ist nicht mehr tragbar. V.i.S.d.P. - damit er ist er verantwortlich, für das was dort über Pädophili drin stand!

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b.mhabele 16.09.2013, 13:06
19. Frau Göring-Eckart

Woher will Frau Göring-Eckart wissen, was Trittin vor vielen Jahren gedacht hat? Entscheidend ist doch, dass die Grünen damals Pädophilie in der Breite liberalisieren wollten. Das das einem Spitzenfunktionär wie Trittin damals nicht klar gewesen ist, ist nicht nur unvorstellbar sondern auch schlichtweg unglaubwürdig.
Die Grünen haben sicherlich eine große Leistung vollbracht, indem sie das Bewußtsein und die Basis für die heutige Umweltpolitik geschaffen haben. Aber darüber hinaus zeigt sich die Politik der Grünen als chaotisch, stümperhaft und unausgegoren.

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