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Grünes Wahlprogramm: Endlich Steuererhöhungen!

SPD und Grüne wollen Steuern erhöhen, und eine Mehrheit der Deutschen findet das richtig. Steuerehrlichkeit ist wieder eine Tugend, Schmarotzer stehen am Pranger. Die Krise des Kapitalismus hat zwar keinen äußeren Systemwechsel gebracht - aber der innere findet statt. Jakob Augstein über Steuersünder und die Steuerpläne der Grünen - SPIEGEL ONLINE

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hiwhatsup 29.04.2013, 12:31
1. DIe Kohle wird für die Euro-Rettung gebraucht

Das gut vernetzte Großkapital lässt sich für seine Fehl-Spekulationen entschädigen. Dafür braucht es die Steuererhöhungen.

Aktueller Haftungspegel für Deutschland:
1.910.000.000.000 Euro.
Eines Tages müssen gaaaanz kräftig die Steuern angezogen werden!

CESifo Gruppe München - Der Haftungspegel

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starsnake 29.04.2013, 12:32
2. Aufwachen Herr Augstein !

Vielleicht sollten Sie sich mal die Beiträge in den eigenen Foren anschauen, um zu sehen wer hier einverstanden ist und wer Steuererhöhungen gut findet.
Sorgsamer Umgang mit den Ressourcen heißt das Gebot der Stunde und nicht Umverteilung.
Denn umverteilt wird hier nichts.
In den Planungen ist keine Rede davon.
Der Artikel ist eine einzige Volksverdummung, epic fail, wie es heute so schön heißt.
Früher hieß das " Setzen, sechs"

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hiwhatsup 29.04.2013, 12:33
3. Insolventwelle bei den Solar-Unternehmen

Eigentlich wollten die Grünen ja das wir alle durch die Ökowende reich werden. Doch jetzt sind wir pleite - auch deshalb die Steuererhöhungen.

Jedes 3. Solarunternehmen steht vor dem aus:

Pleitewelle : Deutschlands Solarbranche löst sich auf - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

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politik-nein-danke 29.04.2013, 12:34
4. keine Steuererhöhungen

Es bedarf keiner Steuererhöungen. Es müssen einfach nur endlich die Steuern gerecht erhoben werden. Es kann nicht sein, das es eine reine Steuersparmodell-Industrie in Deutschland gibt. Die ganzen steuerlich motivierten Abschreibungsprogramme gehören abgeschafft. Insbesondere sowas unsinniges wie doppelte Absetzbarkeit bei Immobilien. Zum einen kann eine V V-Immobilie abgeschrieben werden für die Wertmindungerung und dann kann gleichzeitig noch jeder Euro Instandhaltung abgesetzt werden. Die Abschreibung für Wohnimmobilien bei bestehenden Immobilien gehört abgeschafft. Es kann nicht sein, das voll abgeschriebene Altbausubstanz bei einem einfachen Eigentümerwechsel wieder auf 50 Jahre abgeschrieben werden kann. Hier ist höchstens noch eine gebundene Abschreibung ab Gestehung zulässig.

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B.Buchholz 29.04.2013, 12:34
5.

Zitat von sysop
SPD und Grüne wollen Steuern erhöhen, und eine Mehrheit der Deutschen findet das richtig. Steuerehrlichkeit ist wieder eine Tugend, Schmarotzer stehen am Pranger. Die Krise des Kapitalismus hat zwar keinen äußeren Systemwechsel gebracht - aber der innere findet statt.
Das wird noch mehr hochqualifizierte Fachkräfte nach Deutschland ziehen, als jetzt ohnehin schon kommen!

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Thaeve 29.04.2013, 12:34
6.

Helm aufgesetzt, Herr Augstein?
Das Bashing und die Wahrheitsverdrehungen der Staatsverächter wird gleich einem Hagelsturm auf Sie niederprasseln und geschätzt nicht vor 600 Einträgen enden.

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rkinfo 29.04.2013, 12:34
7. Richtungswechsel - unvollständig

Im Prinzip sind die Ideen der Grünen die logische Fortsetzung ihrer bisherigen Politik. Der Wegfall Ehegattensplitting würde das Steuerrecht einfacher machen ebenso wenn statt Kinderfreibeträgen einfach jeder einheitliches Kindergeld bekäme. Sehr aufwendig aber die Kapital- und Zinsbesteuerung wo dann zukünftig auch noch Eheleute das Ersparte mit Blick auf Steuersatz schieben müssen. Was allerdings bei den jetzigen Bonsaizinsen nur noch lustig wird. Und ich habe längst jeden Überblick verloren bei Freistellungsaufträgen - und tippe fleißig Minibeträge in die Steuererklärung ein.
Was mher zählt als Steuersystem ist aber tatsächlich als netto den Menschen bleibt. Wer aber el. Strom chaotisch teurer macht und einige bald zur Selbsterzeugung nötig kann kaum erwarten dass das Steueraufkommen insgesamt steigt.

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ColynCF 29.04.2013, 12:35
8.

Alter SPD/Grüne Trick: tritt eine Neiddebatte los und Verweise auf Leute wie Ackermann oder Hoeneß, dann merken der Durchschnittsverdiener gar nicht, dass er eigentlich selbst damit gemeint ist. Den Rentnern geht es grade so. Damals wurde gefordert, alle Einkünfte müssten besteuert werden und als Beispiel wurden Reiche ala Ackermann mit allen möglichen Nebeneinkünften angeführt. Da hat dann der Normalbürger auch gejubelt und gar nicht gemerkt, dass damit die Rentenbesteuerung begründet wurde.

Es gibt nun mal nicht so viele Superreiche, als dass man allein mit deren Vermögen das Problem lösen könnte. Außerdem finden die auch bei den neuen Steuern wieder ihre Schlupflöcher.

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mr.andersson 29.04.2013, 12:35
9.

Zitat von sysop
SPD und Grüne wollen Steuern erhöhen, und eine Mehrheit der Deutschen findet das richtig. Steuerehrlichkeit ist wieder eine Tugend, Schmarotzer stehen am Pranger. Die Krise des Kapitalismus hat zwar keinen äußeren Systemwechsel gebracht - aber der innere findet statt.
Mir entgeht gerade der Punkt, an dem mir die Ironie ins Auge springen sollte. Nix gegen Steuerhöhungen, aber wer wirklich glaubt dass ein Ehepaar in dem beide je 30.000 Euro verdienen und das Kinder zu ernähren hat, zu den Reichen gehört, die höher besteuert werden müssen, der verbindet mit dem Wort "reich" etwas anderes als ich.
Kapitalerträge mit dem Einkommenssteuersatz zu besteuern finde ich wiederum gut und überfällig. Einkommen ist Einkommen, egal aus welcher Quelle. Dann aber bitte nur den Teil des Ertrages mit der Einkommenssteuer versehen, der oberhalb der Inflationsrate liegt.

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